{"id":8543,"date":"2025-12-11T21:22:50","date_gmt":"2025-12-11T20:22:50","guid":{"rendered":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=8543"},"modified":"2025-12-11T21:22:50","modified_gmt":"2025-12-11T20:22:50","slug":"sowa-gdansk-macabre-sowa-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/sowa-gdansk-macabre-sowa-2025\/","title":{"rendered":"Sowa \u2013 Gdansk Macabre \u2013 Sowa 2025"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Sowa-Gdansk-Macabre.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Sowa-Gdansk-Macabre.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8544\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Von Matthias Bosenick (11.12.2025)<br><br>Ist der Titel \u201eGdansk Macabre\u201c f\u00fcr sich schon wortspiellustig, bekommt er eine doppelte Ebene, wenn man wei\u00df, dass das Berliner Trio Sowa f\u00fcr die Bebilderung dieses Deb\u00fct-Albums auf Schwarzwei\u00dffotos der Danziger Fotografin Marta Adaszewska zur\u00fcckgreift. Was man bedauerlicherweise nicht zu h\u00f6ren bekommt, daf\u00fcr aber in den Neunzigern sozialisierten Alternative-Rock, den man 30 Jahre sp\u00e4ter durchaus schon wieder als retro bezeichnen kann, indes nicht einem konkreten Subgenre zugeordnet, sondern mehrere kombinierend und vielmehr mit viel Bock drauf in eine eigene Richtung gerockt, vornehmlich instrumental. Ohne Grunge!<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Nee, \u201eGdansk Macabre\u201c biedert sich nicht an Hit-Sounds der Neunziger an, die damals MTV und Viva dominierten. Sowa m\u00f6gen sich bei einigen davon bedienen und grunds\u00e4tzlich einen Slacker-Sludge-Sleaze mitbringen, setzen den indes gottlob nicht massenkompatibel ein. Naja, Sludge geht auch schon zu weit, aber dreckig und r\u00e4udig gehen Sowa schon zu Werke. Was es hier gibt: Vornehmlich instrumentalen Alt.-Rock, den das Trio versetzt mit Stoner, Blues, Psychedelik, Prog-Rock im Sinne von angedeuteten Verschachtelungen, nicht als episches Gegniedel. Und Sowa kommen, wenn schon Neunziger, dann gottlob ohne Grunge aus. Einzige vertraute Analogien d\u00fcrften solche zu Life Of Agony oder Tool sein, aber auch nur mit gutem Willen. Und wie es sich f\u00fcr Neunziger-Anleihen geh\u00f6rt, sitzen in ihnen selbstredend die Sechziger und Siebziger; etwas Black Sabbath etwa schwingt hier gern mal mit.<br><br>Worum es Sowa abgesehen von konkreten Kopien ebenfalls eher nicht geht, sind Melodien, abgesehen von den seltenen gesungenen St\u00fccken wie \u201eSole Mate\u201c, \u201eSgt. Fear\u201c und \u201eCalculated Chaos\u201c. Riffs und Licks, Loops und Stimmungen bestimmen die Tracks. Das Titelst\u00fcck, eher ein Interludium, erg\u00e4nzt das Soundbild sogar noch um eine Art Doom-Ambient ohne Schlagzeug. Dazu kommt, dass das Trio nicht in spielerische Akkuratesse und Glattheit verf\u00e4llt; Gitarre und Bass d\u00fcrfen dreckig sein, launiges Solieren ist m\u00f6glich, eine geh\u00f6rige Portion Fuzz ist auch mal drin. Und zur \u00dcberraschung am Schluss in \u201eSlow Night\u201c weiblicher Gesang, bei dem die Info offen l\u00e4sst, wer ihn beitr\u00e4gt; lediglich von \u201eguest vocalists\u201c ist da die Rede.<br><br>Daf\u00fcr sind die Musizierenden aufgef\u00fchrt: Gitarrist Stefan Matussek, Bassist Marko Duki\u0107 und Schlagzeuger 666tin alias Martin Aisslinger, auch bei Karatschai und Esel. Auf der Bandcamp-Seite sind drei seit 2021 vorangehende EPs und Singles gelistet, auf den ersten beiden war noch Alessio Vocale der Gitarrist. Michael Sowa, so viel ist gewiss, hei\u00dft hier niemand.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (11.12.2025) Ist der Titel \u201eGdansk Macabre\u201c f\u00fcr sich schon wortspiellustig, bekommt er eine doppelte Ebene, wenn man wei\u00df, dass das Berliner Trio Sowa f\u00fcr die Bebilderung dieses Deb\u00fct-Albums auf Schwarzwei\u00dffotos der Danziger Fotografin Marta Adaszewska zur\u00fcckgreift. 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