{"id":849,"date":"2014-04-09T16:24:20","date_gmt":"2014-04-09T14:24:20","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=849"},"modified":"2014-04-10T11:04:16","modified_gmt":"2014-04-10T09:04:16","slug":"gojira-les-enfants-sauvages-roadrunner-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/gojira-les-enfants-sauvages-roadrunner-2014\/","title":{"rendered":"Gojira \u2013 Les enfants sauvages \u2013 Roadrunner 2014"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-850\" title=\"Gojira - Les enfants sauvages\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Gojira-Les-enfants-sauvages.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"82\" \/><\/p>\n<p>Von Matthias Bosenick (09.04.2014)<\/p>\n<p>Roadrunner, das Label der besonders limitierten Sondereditionen, ver\u00f6ffentlicht das dritte Live-Dokument von Gojira. Kann man verstehen, denn die Franzosen brachten in 20 Jahren erst f\u00fcnf Studioalben heraus, da hat man es als Label schon schwer, die Kuh zu melken, insbesondere, wenn sie bei der Zielgruppe so einen guten Ruf hat. Den hat sie berechtigt: Gojira machen abwechslungsreichen und (man muss das Industriewort hier verwenden) innovativen Death-Black-Metal mit Groove, Tapping, Melodien und Umweltschutzthemen. \u201eLes enfants sauvages\u201c belegt das in aufw\u00e4ndiger Verpackung.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Man kann sich nat\u00fcrlich die Frage stellen, ob man eine dritte Live-DVD von Gojira braucht. Zieht man \u201eIntro\u201c, \u201eJam\u201c und \u201eDrum Solo\u201c ab, hat man mit sechs der verbleibenden zehn Songs Wiederholungen von den vorherigen Live-Alben \u201eThe Link Alive\u201c und \u201eThe Flesh Alive\u201c, die vier verbleibenden St\u00fccke stammen vom j\u00fcngsten Studiowerk \u201eL&#8217;enfant sauvage\u201c. Okay. Die Ausbeute an neuen Live-Tracks ist damit sehr gering, selbst alte St\u00fccke erstmals als Live-Version bekommt der Fan nicht. Daf\u00fcr verschiebt sich die Quelle der Originale in der Zeit nach vorne: Das noch stark dem Black Metal entnommene Deb\u00fct \u201eTerra Incognita\u201c ist gar nicht mehr vertreten \u2013 was sehr schade ist, birgt es doch mit die st\u00e4rksten Songs im Gojira-Oeuvre. \u00c4ltestes Original ist nunmehr \u201eWisdom Comes\u201c von \u201eThe Link\u201c, das zwar auf \u201eThe Link Alive\u201c, aber immerhin nicht auf \u201eThe Flesh Alive\u201c zu h\u00f6ren war.<\/p>\n<p>Warum kauft man sich das limitierte Teil dann trotzdem? Zun\u00e4chst gewinnt die Musik. Gojira sind mit ihrer Mischung relativ einzigartig im Metal-Sektor: progressiv und melodisch, abwechslungsreich und druckvoll, heavy und soft, eing\u00e4ngig und sperrig, unverwechselbar sowieso. Die Stimme von Joe Duplantier ist wandelbar, er setzt sie mal klar und mal schreiend ein. Sind die Studioaufnahmen schon gro\u00dfartig, beweisen Gojira live, dass sie ihre Songs auch auf der B\u00fchne beherrschen \u2013 auch das ist nicht selbstverst\u00e4ndlich dieser Tage.<\/p>\n<p>Als zweiter Kaufgrund steht die Verpackung: Roadrunner kleidete den Ton in ein Buch. Es zeigt Schwarzwei\u00dffotos von Auftrittsorten rund um die Welt, die irgendwo zwischen Kunst und Doku angesiedelt sind und die das vergn\u00fcgliche Lebensgef\u00fchl einer Metal-Band widerspiegeln, ohne die handels\u00fcblichen Klischees. In dieses Buch integriert sind DVD und CD mit jeweils derselben Tonspur. Das Konzert in der Londoner Brixton Academy, das hier vorliegt, dauerte nicht einmal eine Stunde und passt daher selbst auf den Audiotontr\u00e4ger. Auch das Bild der DVD zeigt die Band, wie man sie auf den Fotos wahrnimmt: sympathisch, fidel, agil, kraftvoll. Das reicht, oder? Macht sich gut in der Sammlung.<\/p>\n<p>Die Tracklist mit Originalquelle und Zweitverwertung:<\/p>\n<p>01 Intro<br \/>\n02 Explosia (L&#8217;enfant sauvage)<br \/>\n03 Flying Whales (From Mars To Sirius, The Flesh Alive)<br \/>\n04 Backbone (From Mars To Sirius, The Flesh Alive)<br \/>\n05 The Heaviest Matter Of The Universe (From Mars To Sirius, The Flesh Alive)<br \/>\n06 L&#8217;enfant sauvage (L&#8217;enfant sauvage)<br \/>\n07 Toxic Garbage Island (The Way Of All Flesh, The Flesh Alive DVD)<br \/>\n08 Wisdom Comes (The Link, The Link Alive)<br \/>\n09 Jam<br \/>\n10 Oroborus (The Way Of All Flesh, The Flesh Alive)<br \/>\n11 Drum Solo<br \/>\n12 The Axe (L&#8217;enfant sauvage)<br \/>\n13 The Gift Of Guilt (L&#8217;enfant sauvage)<\/p>\n<p>[Edit 10.04.2014]<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist dies die vierte Live-DVD: Der limitierten Version von &#8222;L&#8217;enfant sauvage&#8220; lag auch eine bei. Deren Tracklist \u00fcberschneidet sich mit der von &#8222;The Flesh Alive&#8220;, stammt der Mitschnitt doch von der selben Tour.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (09.04.2014) Roadrunner, das Label der besonders limitierten Sondereditionen, ver\u00f6ffentlicht das dritte Live-Dokument von Gojira. 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