{"id":8461,"date":"2025-11-19T20:41:28","date_gmt":"2025-11-19T19:41:28","guid":{"rendered":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=8461"},"modified":"2025-11-19T20:41:28","modified_gmt":"2025-11-19T19:41:28","slug":"mad-vantage-minutiae-art-as-catharsis-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/mad-vantage-minutiae-art-as-catharsis-2025\/","title":{"rendered":"Mad Vantage \u2013 Minutiae. \u2013 Art As Catharsis 2025"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Mad-Vantage-Minutiae.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Mad-Vantage-Minutiae.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8462\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Von Matthias Bosenick (19.11.2025)<br><br>Da hat jemand Bock zu frickeln. Jazz, Progrock, leichte Anleihen an Metal und Elektronik fusioniert das Projekt Mad Vantage auf dem Deb\u00fct \u201eMinutiae.\u201c. Dahinter steckt die Musikerin Selene Messinis aus Melbourne, die sich auch Solune nennt; ja, kompliziert. Die acht Tracks bieten exakt die Musik, die man sich bei der Beschreibung vorstellt, mehr f\u00fcr den Kopf als f\u00fcr die Beine, geschmackvoll angerichtet und mit einer kompletten Band live im Studio eingespielt.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><a><\/a> Der Titel \u201eMinutiae.\u201c inklusive Punkt dahinter l\u00e4sst an Autechre denken, und sobald man nach Solune sucht, findet man einen DJ aus Berlin, dessen Label nach einem Autechre-St\u00fcck benannt ist, n\u00e4mlich Basscadet Records, aber da liegt man komplett falsch. Hinter Solune, der Kombination aus Sonne und Mond, steckt die Australierin Selene Messinis, und ihr Projekt Mad Vantage klingt mitnichten nach IDM, obschon sie elektronische Elemente in ihren Fusion-Jazz-Rock einbaut.<br><br>Der erinnert in vielen Punkten an die H\u00f6rspielmusik, die Frumpy-Schlagzeuger Carsten Bohn vor \u00fcber 40 Jahren f\u00fcr die H\u00f6rspiele des Europa-Labels einspielte: Halbtonverschiebungen, Rhythmus- und Stimmungswechsel, einnehmende Melodien, installierte Fill-Elemente auf dem Schlagzeug, Funk-Gitarre, Keyboard-Melodien, E-Gitarren-Soli, alles instrumental. Doch es gibt wesentliche Unterschiede: \u201eMinutiae.\u201c Ist mehr auf Frickelei als auf Atmosph\u00e4re ausgelegt, es hat mehr heavy Fuzz-Gitarren drin als Carsten Bohn\u2019s Bandstand und das Keyboard kann an mancher Stelle etwas zu sehr an den Nerven s\u00e4gen. Sobald Solune das Piano einsetzt, wird der Sound deutlich w\u00e4rmer, und die W\u00e4rme steht der Musik. Die behutsam eingebaute Elektronik ebenfalls. Oder auch mal weniger behutsam, der trippige Electro-Basslauf von \u201ePervade Your Mind\u201c l\u00e4sst Techno erwarten, doch f\u00fcgt er sich in den Fusion-Sound ein, als w\u00e4re er schon immer dessen Bestandteil.<br><br>Diese Sorte Genre-Amalgam ist nun nicht mehr neu, Vergleichbares findet sich in den zur\u00fcckliegenden Jahrzehnten nicht erst ab Weather Report, aber was die Band Mad Vantage hier macht, hat ein eigenes Feuer und deckt au\u00dferdem die pers\u00f6nliche k\u00fcnstlerische Entwicklung von Messinis ab. Au\u00dferdem erweitert sie das Rock-Spektrum ja mit heavy Riffs und der Elektronik. F\u00fcr letztere ist Messinis selbst verantwortlich, f\u00fcr den Rest engagierte sie andere Fachleute: Tim Cox f\u00fcrs Schlagzeug, Kumar Shome f\u00fcr die vielseitige Sechssaitige und Matthew Hayes f\u00fcr den Bass.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (19.11.2025) Da hat jemand Bock zu frickeln. Jazz, Progrock, leichte Anleihen an Metal und Elektronik fusioniert das Projekt Mad Vantage auf dem Deb\u00fct \u201eMinutiae.\u201c. 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