{"id":8449,"date":"2025-11-17T20:58:04","date_gmt":"2025-11-17T19:58:04","guid":{"rendered":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=8449"},"modified":"2025-11-17T20:58:04","modified_gmt":"2025-11-17T19:58:04","slug":"hypostase-anomalie-n-ternaer-records-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/hypostase-anomalie-n-ternaer-records-2025\/","title":{"rendered":"Hypostase \u2013 Anomalie-N \u2013 Tern\u00e4r Records 2025"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Hypostase-Anomalie-N.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Hypostase-Anomalie-N.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8450\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Von Matthias Bosenick (17.11.2025)<br><br>Kombiniert man Techno und Gitarre, kommt dabei heraus: die US-Idee von Industrial, m\u00f6chte man annehmen. Doch Alexander Paul Dowerk aus Berlin geht unter seinem eigens ins Leben gerufenen Alias Hypostase anderen Ideen nach, indem er n\u00e4mlich mit der Elektronik Atmosph\u00e4ren generiert, die nicht einem Four-to-the-Floor-Beat folgen, sondern gebrochen und dunkel daherkommen, und in dem er die Gitarre nicht via Riffs darin einbaut, sondern abermals auf die d\u00fcstere Stimmung auslegt. \u201eAnomalie-N\u201c empfiehlt sich Freunden von Mirrors For Psychic Warfare und Absent In Body.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><a><\/a> Dowerk selbst spricht von Techno und Industrial und Metal, auch von Progressive, und selbst wenn man all die Zuschreibungen kombiniert, kommt man nicht auf das, was \u201eAnomalie-N\u201c tats\u00e4chlich bietet. Denn Dowerk verzichtet auf klassische Strukturen, er meidet das Gew\u00f6hnliche, das ein vor 30 Jahren noch ungew\u00f6hnliches Genre wie dieses entwickelte, und sucht sich eigene Ausdrucksformen. Sein Techno ist keiner, es ist nicht einmal EBM, selbst ein monoton-stumpfer Industrial l\u00e4sst sich hier nicht heraush\u00f6ren. Seine getaktete Elektronik zerbricht Dowerk, generiert aus ihr einen eigenen Fluss, dessen gebrochene Beats bereits den Sound ergeben, als sei so etwas wie Melodien gar nicht n\u00f6tig.<br><br>Diese elektronisch basierten Soundscapes dehnt Dowerk aus, er l\u00e4sst sie zwischen f\u00fcnf und zw\u00f6lf Minuten lang stattfinden, erzeugt damit unterschiedliche Arten von D\u00fcsternis, Beklemmung, Missmut, l\u00e4sst sie sich entwickeln. Und dann packt er ganz unvorhergesehen seine Gitarren aus. Doch spielt er auf denen keine Riffs oder Licks, sondern erg\u00e4nzt die Atmosph\u00e4ren um passende Sounds, die an mancher Stelle sogar an den Djent von Meshuggah erinnern. Damit das Ganze aber dennoch den Industrial-Anspruch erf\u00fcllt, rasselt Dowerk zwischendurch mit Ketten und anderen Metallgegenst\u00e4nden, indes abermals nicht so, dass es direkt ins Ohr springt, sondern in die Tracks eingebunden.<br><br>Das hier ist also mitnichten Einst\u00fcrzende Neubauten, The Young Gods, Nine Inch Nails oder gar Ministry, das hier ist vielmehr die d\u00fcstere Industrial-Gitarre-Version, die auch Absent in Body oder Mirrors For Psychic Warfare zum Besten bringen. Damit generiert Dowerk eine Schw\u00e4rze, der man die Tiefe bereitwillig abnimmt. Dowerk geh\u00f6rt zur Band Anchor And Burden und somit zum n\u00e4heren Umfeld der Szene um Markus Reuter und Bernhard W\u00f6stheinrich. Mit \u201eAnomalie-N\u201c setzt er sein Projekt Hypostase neu auf die Landkarte der experimentellen extremen Musik.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (17.11.2025) Kombiniert man Techno und Gitarre, kommt dabei heraus: die US-Idee von Industrial, m\u00f6chte man annehmen. 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