{"id":8165,"date":"2025-09-04T11:06:48","date_gmt":"2025-09-04T09:06:48","guid":{"rendered":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=8165"},"modified":"2025-09-04T11:06:48","modified_gmt":"2025-09-04T09:06:48","slug":"igarka-dopamine-ocean-igarka-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/igarka-dopamine-ocean-igarka-2025\/","title":{"rendered":"Igarka \u2013 Dopamine Ocean \u2013 Igarka 2025"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Igarka-Dopamine-Ocean.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Igarka-Dopamine-Ocean.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8166\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Von Matthias Bosenick (04.09.2025)<br><br>Aus der Emilia-Romagna (und nicht aus Sibirien) kommt das Quintett Igarka, das mit der EP \u201eDopamine Ocean\u201c erste musikalische Spuren setzt. Und darauf Einfl\u00fcsse mischt, die man so nicht zusammen erwartet, von cleanem Pop \u00fcber Shoegaze, Power Metal bis Stoner Rock, stets mit weiblichem Gesang. Was all diese Stile sinnvoll verbindet, ist die Art der Komposition, denn ein eigenwilliger Verlauf der Intensit\u00e4ten l\u00e4sst sich in den meisten der sieben St\u00fccke dieser EP identifizieren.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Bereits das Intro \u201eHider\u201c verwirrt, weil es die H\u00f6rerschaft auf falsche F\u00e4hrten lockt: Zu spacigen Soundscapes erklingt ein Gesang wie aus einem US-Schlager der F\u00fcnfziger. Also gar nicht das, was man angek\u00fcndigt bekam \u2013 das kommt erst danach. \u201eFollow For More\u201c beginnt als cleaner Shoegaze und \u00f6ffnet bereits das Fenster zu den eigenwilligen Kompositionen von Igarka: Die Struktur, die Melodief\u00fchrung, die Harmonien wirken ungerade, schr\u00e4ger, als sie sind, denn das St\u00fcck bleibt f\u00fcr sich gesehen schl\u00fcssig. Dazu geh\u00f6rt, dass der wechselhafte, mal klare, mal intensive, stets ausdrucksstarke Gesang nicht zu allen Sounds passen mag, weil man aus den zitierten Genres andere Stimmen gewohnt ist, und auch das ist ein Pluspunkt f\u00fcr Igarka, denn sie pfeifen drauf und machen es nach ihrer Fasson.<br><br>F\u00fcr \u201eSabotage\u201c wechseln Igarka das Fach, besser: verlassen die Idee von konkreten F\u00e4chern. Der Refrain ist noisy, der Strophenteil clean, der Bass deutet in Richtung Funk und die Stimme verf\u00e4hrt wie beschrieben. Die Vorab-Single \u201eSelf Similar\u201c beginnt als Ballade und entwickelt sich zu einem St\u00fcck Power Metal mit entsprechendem Solo. Das Feld verl\u00e4sst \u201eExpiration Mark\u201c wieder zugunsten eines Wechsels von Reduziertheit und Power-Ausbruch. \u201eSanmarinese Brainrot Animals\u201c hat den lustigsten Titel, ist aber lediglich ein anderthalbmin\u00fctiges experimentelles Zwischenspiel als Br\u00fccke zum finalen \u201eEnd Well\u201c, das sich beim Psychedelic Rock und beim Stoner bedient. Wohlgemerkt, alle Songs sind mit der genannten wechselhaften Gesangsart versehen.<br><br>Eindimensionalit\u00e4t kann man Igarka beim besten Willen nicht vorwerfen, so vielseitig, wie diese EP ausf\u00e4llt. Der Gesang kommt von Aisja Baglioni. Bass und Artwork liefert Elisabetta Paglierani. Luca Pasini ist mit Gitarre, Keyboards und Backing Vocals dabei, Simone Succi mit der zweiten Gitarre und Giorgio Puzzarini am Schlagzeug. Am treffendsten ist immer noch die Selbstbeschreibung der Band auf Bandcamp: \u201eGraowlbdm Bdschh\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (04.09.2025) Aus der Emilia-Romagna (und nicht aus Sibirien) kommt das Quintett Igarka, das mit der EP \u201eDopamine Ocean\u201c erste musikalische Spuren setzt. 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