{"id":8053,"date":"2025-08-03T20:45:02","date_gmt":"2025-08-03T18:45:02","guid":{"rendered":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=8053"},"modified":"2025-08-03T20:45:02","modified_gmt":"2025-08-03T18:45:02","slug":"roger-waters-this-is-not-a-drill-live-from-prague-columbia-legacy-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/roger-waters-this-is-not-a-drill-live-from-prague-columbia-legacy-2025\/","title":{"rendered":"Roger Waters \u2013 This Is Not A Drill (Live From Prague) \u2013 Columbia\/Legacy 2025"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Roger-Waters-This-Is-Not-A-Drill.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Roger-Waters-This-Is-Not-A-Drill.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8054\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Von Guido D\u00f6rheide (02.08.2025)<\/p>\n\n\n\n<p>Hach ja, liebe Lesenden \u2013 neulich im Schrebergarten, Thomas wartet, w\u00e4hrend R\u00fcdiger w\u00e4ssert\u2026 (oder wie R\u00f6tger Werner Friedrich Wilhelm Feldmann auf dem H\u00f6hepunkt seines Schaffens t\u00f6nte: \u201eWenn G\u00fcnter Grass kifft, fickt Curd J\u00fcrgens H\u00fchner \u2013 J\u00fcrgen tun seine H\u00fchner Leid, aber das Gras bauen wir neu an\u201c), aber dieser Beitrag soll nicht von Tom Waits und auch nicht von Br\u00f6sel oder Werner, sondern von Roger Waters handeln. G\u00e4be es auf der einsamen Insel (former proud member of the EU) nur zwei B\u00fccher, und w\u00e4ren diese betitelt mit \u201eDie 100 gr\u00f6\u00dften Nervens\u00e4gen des 20. Jahrhunderts\u201c und \u201eDie 100 gr\u00f6\u00dften Nervens\u00e4gen des 21. Jahrhunderts\u201c \u2013 Roger Waters n\u00e4hme in beiden Werken einen der vorderen Pl\u00e4tze unter den ersten Zehn ein. Wo ist der verr\u00fcckte Buchmacher, wenn man ihn braucht? Und welcher Buchmacher w\u00e4re so verr\u00fcckt, eine derart glasklare Wette anzunehmen, ohne seinen sicheren Ruin zu riskieren? Fragen \u00fcber Fragen, aber wurscht, der unrasierte Kotzbrocken, der einst \u00fcberaus kompetent die Bassgitarre bei Pink Floyd bediente und zahlreiche ihrer wunderbaren Songs komponierte und sang, ist zur\u00fcck mit einem im Jahr 2023 zu Prag aufgenommenen Live-Album, und mit eben diesem m\u00f6chte ich mich hier auseinandersetzen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Ich lasse hier mal au\u00dfen vor, dass Roger Waters der smarteste Guy im Raum (in JEDEM Raum) ist, die Wahrheit f\u00fcr sich gepachtet hat, mit seiner israelkritischen Haltung in Teilen sicher richtig liegt, diese dennoch so brunzdumm \u00e4u\u00dfert, dass es schwer f\u00e4llt bis unm\u00f6glich ist, mit ihm einer Meinung zu sein. Es mag wohl angehen, dass Waters der innovativere Teil der Pink Floyd war, w\u00e4hrend David Gilmour solides Handwerk und gepflegte Langeweile repr\u00e4sentierte \u2013 aber Pink Floyd ohne die herausragende Gitarrenarbeit eines David Gilmour w\u00e4ren auch nicht Pink Floyd, wie wir alle sie zu Recht in Erinnerung haben. Von Nick Mason und David Wright mal gar nicht zu reden, die Beatles waren ja auch nicht nur Jagger und Richards, aber ich schweife ab. Jahaaa, da merkt man, dass ich mich nach Kr\u00e4ften davor dr\u00fccke, mich mit Waters\u2019 j\u00fcngster Gro\u00dftat zu besch\u00e4ftigen, obwohl sie bei Lichte betrachtet nichts Anderes ist als eine wahre Gro\u00dftat. F\u00fcr sowas ist der Meister ja immer zu haben, wenn man mal in den R\u00fcckspiegel schaut (Obacht! Objects in the mirror are closer than they appear.), stellt man fest, dass sich Pink Floyd von den ersten, verspielten und nicht selten sehr lustigen Syd-Barrett-dominierten Fr\u00fchwerken \u00fcber experimentelle, schr\u00e4ge Ausprobierungen dessen, was m\u00f6glich ist, zu Monolithen des psychedelischen Progressive Rock und Titanen des theatralischen Bombastes und letzten Endes zu virtuos, aber doch ein wenig langweilig aufspielenden Dinosauriern einer l\u00e4ngst vergangenen Epoche entwickelten. Mein erster \u201erichtiger\u201c Volkswagen war beispielsweise ein schwarzer Golf \u201ePink Floyd\u201c \u2013 ein in Wolfsburg konzipierter Marketing-Gag zur Hebung von Synergieeffekten zwischen dem mit den typischen Jos\u00e9-Ignacio-Lopez-induzierten Qualit\u00e4tsm\u00e4ngeln geplagten Golf Mk. 3 und dem \u00e4u\u00dferst langweiligen Pink-Floyd-Album \u201eThe Division Bell\u201c. Best of both worlds sozusagen, obwohl ich den Wagen sehr geliebt habe und er auch anst\u00e4ndig lief. Dennoch war er damals \u2013 1994 \u2013 so langweilig wie Pink Floyd, das wurde zwar dem Golf, aber nicht der wunderbaren Band gerecht.<\/p>\n\n\n\n<p>Was ich damit sagen will, ist, dass Pink Floyd in der Phase nach dem erzwungenen (und alternativlosem) Ausstieg ihres Gr\u00fcnders Syd Barrett bis hin zu Waters\u2019 Ausstieg nach dem 1983er (eigentlichem Waters-Solo-Album) \u201eThe Final Cut\u201c mit Alben wie \u201eThe Dark Side Of The Moon\u201c, \u201eWish You Were Here\u201c, \u201eAnimals\u201c und nat\u00fcrlich \u201eThe Wall\u201c ihre spannendste und relevanteste Phase erlebten, und das war zu einem guten Teil Roger Waters und seinem kompositorischem Genie zu verdanken. Seine Live-Alben waren nicht immer toll, aber zumindest \u201eAmused To Death\u201c aus dem Jahr 1992 war gro\u00dfartig und seine 1990er Auff\u00fchrung von \u201eThe Wall\u201c am Potsdamer Platz in Berlin unter Zuhilfename zahlreicher Gro\u00dfk\u00fcnstler:innen war ein Ereignis, das ich damals mit meiner Cousine Kathrin zusammen am Bildschirm verfolgte und seitdem immer mal wieder gerne auf CD abspiele. Von \u201eThe Dark Side Of The Moon Redux\u201c aus dem Jahr 2023 hingegen rede ich hier nicht \u2013 t\u00e4te ich das, k\u00e4me nur Schlechtes dabei raus. Ein Schei\u00df vor dem Herrn.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun aber, nur zwei Jahre nach dem uns\u00e4glichen \u201eDark Side\u201c-Schei\u00df, legt Waters eine Liveaufnahme aus ebendemselben Jahr, n\u00e4mlich 2023, aus Prag vor, und ich kann es nicht anders sagen \u2013 ich bin begeistert.<\/p>\n\n\n\n<p>Waters\u2019 launige Ansagen zu Anfang des Machwerks hin oder her (wer Pink Floyd liebt und Rogers politische Ansichten nicht mag, soll sich verdammt noch mal an die verfickte Schei\u00dfbar verpissen und so weiter) \u2013 er, der sich seit Jahrzehnten \u00e4hnlich wie Dave Mustaine an dessen Rausschmiss bei Metallica an seinem Ausscheiden bei Pink Floyd abarbeitet (nur dass er diesen ja selber herbeigef\u00fchrt hat, also strenggenommen gar nichts zu jammern hat), sich aber dennoch immer \u00fcber diese seine ehemalige Band definiert, was ja allein das Cover des aktuellen Werks mit seinen \u201eDark Side Of The Moon\u201c-Prismata schon verdeutlicht, startet das Album mit DEM Pink-Floyd-Gro\u00dfwerk schlechthin, besser als \u201eMoney\u201c, besser als \u201eWish You Were Here\u201c, besser als \u201eAnother Brick In The Wall, Pt. 2\u201c, n\u00e4mlich mit \u201eComfortably Numb\u201c. Das Gitarrensolo von David Gilmour ersetzt er durch einen wunderbaren weiblichen Gesangspart, und im Gegensatz zu Ice-T auf dem letzten Bodycount-Album l\u00e4sst er nicht den \u201eThere is no pain, you are receding\u201c-Teil weg, den ich an diesem Song \u00fcber alles liebe. Das mit dem Gitarrensolo ist Bl\u00f6dsinn, aber da es sich um DAS ikonischste Gilmour-Solo aller Zeiten handelt, kann ich den alten unrasierten Egomanen verstehen, dass er das hier ausl\u00e4sst. Und der Gesangspart mit dem Gesch\u00fctzdonner im Hintergrund hat definitiv auch was. Gut gel\u00f6st, Mr. Waters! Auf jeden Fall hat er hier musikalisch schon mal gut vorgelegt, die Version ist \u2013 bis auf das fehlende Gilmour-Solo (hatte ich darauf schon hingewiesen?) &#8211; ganz hervorragend.<\/p>\n\n\n\n<p>Und auch danach muss Waters beweisen, dass ER der gro\u00dfe PF-Komponist ist und keiner anders \u2013 denn anstatt nun mal einige seiner Solo-Songs zum Besten zu geben, macht er mit \u201eThe Happiest Days Of Our Lives\u201c, \u201eAnother Brick In The Wall, Pt. 2\u201c und \u201eAnother Brick In The Wall, Pt. 3\u201c weiter, aber das macht er sehr, sehr gut. Man sieht f\u00f6rmlich den Teacher \u00fcber uns alle hinwegwatscheln. Ach ja, und der Sound von dem Ganzen ist \u00fcber jeden Zweifel erhaben, und hier st\u00f6rt es Waters auch nicht, dass sein Live-Gitarrist die Gilmour-Parts 1:1 nachspielt, was er im \u00dcbrigen sehr gut macht. David Kilminster hei\u00dft der Spa\u00dfvogel, ein \u201en\u201c mehr als Lemmy und zwei Saiten mehr als dieser auf seinem Instrument. Guter Mann. Und am Schlagzeug gl\u00e4nzt Joey Waronker, der nicht nur aussieht wie Ringo Starr, sondern auch schon bei Beck, R.E.M. und auf den letzten Roger-Waters-Soloalben Gro\u00dfes geleistet hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem \u00fcberbordenden Pink-Floyd-Intermezzo ert\u00f6nt \u201eThe Powers That Be\u201c von Waters\u2019 1987er Soloalbum \u201eRadio K.A.O.S.\u201c, das hier echt gut klingt. \u201eRadio K.A.O.S.\u201c war \u00fcbrigens mein erster Kontakt mit Roger Waters: Ich las als 14-J\u00e4hriger die Kurzrezension des Werkes in der BRAVO und machte einen gro\u00dfen Bogen darum, weil mir der BRAVO-Rezensent in drei oder vier Zeilen deutlich machte, dass das nichts f\u00fcr mich sei. Und er hatte Recht, \u201eRadio K.A.O.S.\u201c sollte wahrhaft nicht das erste sein, was man von Waters h\u00f6rt, wenn man ihn m\u00f6gen will.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit \u201eThe Bravery Of Being Out Of Range\u201c kommen wir dann zu einem der H\u00f6hepunkte des Albums: Urspr\u00fcnglich auf Waters\u2019 besten Soloalbum \u201eAmused To Death\u201c (1992) angesiedelt und dort knapp unter f\u00fcnf Minuten lang, macht Waters hier einen knappen Zehnmin\u00fcter daraus, der mit souligem 90er-Jahre-Feeling besticht und ein Zusammenspiel von Waters und seinen Backgrounds\u00e4ngerinnen aufweist, das mich sehr an Van Morrison erinnert (und mich hoffen macht, dass auch Waters sich irgendwann mal wieder f\u00e4ngt, was seine Au\u00dfenwirkung betrifft). Der Song zieht sich deutlich l\u00e4nger als 1992, macht dabei unglaublich viel Spa\u00df und wird dann nach knapp sechs Minuten noch um einen kurzen Spoken-Word-Part erg\u00e4nzt, und dann singt Waters eine weitere, neue Strophe. Das hat was, und im Anschluss moderiert Waters ein neues Lied aus dem Jahr 2022 an, \u201eThe Bar\u201c. Zun\u00e4chst k\u00fcndigt er an, sich nun mal wieder ans Klavier zu setzen, und dann erl\u00e4utert er das Konzept des Songs \u201eThe Bar\u201c. Eine obdachlose schwarze Frau trifft dort (also in New York City) auf eine Lakota-Sioux, und diese Anmoderation macht Waters in seinem Surrey-Dialekt so toll und so sympathisch, dass man ihm f\u00fcr kurze Zeit alle Ego- und Megalomanie verzeihen mag, und selbiges gilt f\u00fcr den Song als solchen: wunderbares Piano, wunderbar, denken Sie an meine Worte, toller Gesang, wirklich guter Gesang, mit rauher Stimme, gro\u00dfartige Melodie, keine Frage, in der Bar m\u00f6chte ich auch gerne sitzen. Heilige Schei\u00dfe \u2013 ich lege hier eine Schallplatte auf, um sie zu verrei\u00dfen, wie \u201eDsotM Redux\u201c, und dann haut der Typ so ein St\u00fcck raus wie \u201eThe Bar\u201c. Und klingt bei den Ansagen davor und danach sowas von sympathisch, Menno ey!<\/p>\n\n\n\n<p>An schlie\u00dft sich ein weiterer PF-Marathon, mit \u201eHave A Cigar\u201c, \u201eWhish You Were Here\u201c, \u201eShine On You Crazy Diamond\u201c, \u201eSheep\u201c, \u201eIn The Flesh\u201c und \u201eRun Like Hell\u201c, und hier schei\u00dft sich Waters garnix und l\u00e4sst s\u00e4mtliche Gilmour-Gitarrenparts 1:1 von Mister Kilminster kopieren. \u00c4tsch man B\u00e4tsch, Pink Floyd funktionieren halt ohne David Gilmours Beitr\u00e4ge doch nicht. Was ja auch gar nicht ehrenr\u00fchrig ist, wenn nur Waters sich nicht immer so sehr als das einzige Genie hinter Pink Floyd inszenieren t\u00e4te.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem mal locker eine Albuml\u00e4nge dauernden PF-Part ert\u00f6nt dann \u201eD\u00e9j\u00e0 vu\u201c vom Waters-Soloalbum \u201eIs This The Life You Really Want\u201c aus dem Jahr 2017 \u2013 auch wieder eine der nicht unbedingt schlechten Waters-Solover\u00f6ffentlichungen. Der Song atmet den Geist von \u201eWish You Were Here\u201c und macht deutlich, dass Pink Floyd immer als Band und nicht als Ein-Mann-Projekt am besten funktioniert haben und dass auch Waters solo immer dann sehr gut ist, wenn er sich daran erinnert. Danach spielt Waters das Titelst\u00fcck von \u201eIs This The Life\u2026?\u201c, ein toller Song, toll dargeboten. Eine wunderbare Abrechnung mit Donald J. Trump, die wieder einmal mehr deutlich macht, dass Waters nicht einfach nur ein ekliger rechthabender Egomane ist, sondern vielfach auch mit seinen Einsch\u00e4tzungen richtig liegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann wieder PF: \u201eMoney\u201c, \u201eUs And Them\u201c, \u201eAny Colour You Like\u201c, \u201eBrain Damage\u201c, \u201eEclipse\u201c, also ein wahres Feuerwerk an Hits von \u201eThe Dark Side Of The Moon\u201c. Alle virtuos und stimmungsvoll dargeboten. \u201eTwo Suns In The Sunset\u201c ist dann wieder von \u201eThe Final Cut\u201c, also eigentlich mehr Waters Solo.<\/p>\n\n\n\n<p>Hernach begibt sich Waters wieder ans Klavier, zu \u201eThe Bar Part 2\u201c. Vorher l\u00e4sst er sich l\u00e4nglich \u00fcber \u201eSad Eyed Lady Of The Low Lands\u201c von Bob Dylan aus (vom Album \u201eBlonde On Blonde\u201c aus dem Jahr 1966). Und hier verzaubert mich Waters geradezu: Waters l\u00e4sst eine wahre Liebeserkl\u00e4rung an Dylan von Stapel, bedankt sich bei ihm und erkl\u00e4rt dann, dass die \u201eSad Eyed Lady\u201c in seinem Song seine f\u00fcnfte Ehefrau Kamilah ist, der Felsen in seinem Leben, und begr\u00fc\u00dft sie dann im Publikum, feiert ihre Empathie und dass sie sich um ihre Br\u00fcder und Schwestern k\u00fcmmert. Dann spricht er \u00fcber seinen \u00e4lteren Bruder John, der im Jahr vor dem Konzert verstorben ist und den er sehr vermisst. Er widmet den Song also Bob Dylan, seiner Frau Kamilah und seinem Bruder John und dann legt er los: Mit einer Art zu singen, die dem sp\u00e4ten Bob Dylan sehr nahe kommt, begleitet zun\u00e4chst allein von einem von ihm selbst gespielten Klavier, und der Song ist gro\u00dfartig. Dann kommt eine Gitarre hinzu und macht alles noch viel besser. Auch Waters\u2019 Vater, an dem er sich schon 40 Jahre zuvor auf \u201eThe Final Cut\u201c abarbeitete, taucht auf. Das ist hier jetzt ein sehr pers\u00f6nlicher, verletzlicher und musikalisch \u00fcber jeden Zweifel erhabener Roger Waters, und das Arschloch, das ich vor dem H\u00f6ren dieses Albums in ihm sah, tritt ein wenig in den Hintergrund. Abgesehen davon ist dieser Song die beste Gesangsdarbietung, die ich je von Waters geh\u00f6rt habe. Zerbrechlich, nahbar, gef\u00fchlvoll \u2013 alles Begriffe, die ich zuvor niemals mit Waters in Zusammenhang gebracht h\u00e4tte. \u201eOutside The Wall\u201c schlie\u00dft sich nahtlos hieran an und verdeutlicht zum Abschluss des Albums nochmal aufs Neue, dass Pink Floyd ohne Roger Waters nicht das gewesen w\u00e4ren, was sie mit ihm waren, gegen Ende stellt Waters die Musiker vor und hinterl\u00e4sst dann das Publikum vermutlich ebenso ergriffen, wie ich es jetzt gerade bin. Who would have thunk.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Guido D\u00f6rheide (02.08.2025) Hach ja, liebe Lesenden \u2013 neulich im Schrebergarten, Thomas wartet, w\u00e4hrend R\u00fcdiger w\u00e4ssert\u2026 (oder wie R\u00f6tger Werner Friedrich Wilhelm Feldmann auf dem H\u00f6hepunkt seines Schaffens t\u00f6nte: \u201eWenn G\u00fcnter Grass kifft, fickt Curd J\u00fcrgens H\u00fchner \u2013 J\u00fcrgen &hellip; <a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/roger-waters-this-is-not-a-drill-live-from-prague-columbia-legacy-2025\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-8053","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-album"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8053","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8053"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8053\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8055,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8053\/revisions\/8055"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8053"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8053"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8053"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}