{"id":794,"date":"2014-02-20T12:52:52","date_gmt":"2014-02-20T11:52:52","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=794"},"modified":"2014-02-20T12:55:22","modified_gmt":"2014-02-20T11:55:22","slug":"booze-control-heavy-metal-booze-control-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/booze-control-heavy-metal-booze-control-2013\/","title":{"rendered":"Booze Control \u2013 Heavy Metal \u2013 Booze Control 2013"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-795\" title=\"Booze Control - Heavy Metal\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Booze-Control-Heavy-Metal.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" \/><\/p>\n<p>Von Matthias Bosenick (20.02.2014)<\/p>\n<p>Es ist nicht ganz so einfach mit dem jungen Quartett Booze Control. Die Braunschweiger lassen die Mittachziger-Variante der NWoBHM stilecht aufleben, allerdings so traditionell, dass es fast \u00fcberfl\u00fcssig ist. Sie sind technisch perfekt, die Songs sind authentisch, die M\u00e4hne sch\u00fcttelt sich wie von allein, aber: Es kommt wenig Originalit\u00e4t dabei herum, geschweige denn \u2013 trotz des humorigen Alkohol-Themas \u2013 so etwas wie Ironie. Live wiederum ist es vermutlich die pure Partymucke.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Musik ist druckvoll, dicht komponiert, messerscharf gespielt, die Band punktet mit der erprobten Kraft der zwei Gitarren und einem S\u00e4nger, der mit seiner hohen Stimme exakt in den Nostalgie-Sound passt. \u00dcbers Trinken sinnieren die vier in Songs wie \u201eNight Of The Drinking Dead\u201d und \u201eWe Are The Booze\u201d, den Rest der Titel nehmen Metal-Standards wie \u201eThunder Child\u201c, \u201eHellspawn\u201c oder \u201ePowertrain\u201c ein. Tja: Es ist beim besten Willen nicht einfach, darin den Unterschied auszumachen zwischen absoluter ernsthafter Kopie und augenzwinkernder Ironie. Vermutlich ist diese Musik aber von Natur aus f\u00fcr Subtilit\u00e4t nicht gemacht und Booze Control f\u00fcgen sich diesem Diktat.<\/p>\n<p>Es gibt eine weitere Schwierigkeit. Das Album kann man sich zwar locker anh\u00f6ren, doch erinnert jeder Ton an Bands wie Iron Maiden, Saxon und Judas Priest. Je nun: Alben dieser Bands hat man als Fan dieser Musik bereits im Regal stehen. Wer so etwas h\u00f6ren will, ist seit 30 Jahren bestens bedient. Booze Control f\u00fcgen dem nichts Neues, Eigenes oder Artfremdes hinzu \u2013 sie bleiben bis \u00fcber die Grenze des Obsoleten der NWoBHM sklavisch treu. Das setzt sich auch auf dem gemalten Cover fort, das mit einem an Iron Maiden gelehnten Schriftzug daherkommt und einen Schwerbewaffneten im Angesicht eines Killerroboters zeigt. Von einem Album-Titel wie \u201eHeavy Metal\u201c einmal ganz zu schweigen.<\/p>\n<p>Wenn man das Album h\u00f6rt, kann man sich allerdings sehr gut vorstellen, die Band live abzufeiern. Sie ist erreichbarer als die Originale und punktet damit, keine Cover-Band zu sein, sondern den alten Geist mit authentischen Eigenkompositionen zu beschw\u00f6ren. Imaginiert man sich selbst zu diesem Sound vor eine B\u00fchne, denkt sich das Unterbewusstsein dazu automatisch einen Bierbecher in die Hand. Insofern: Mission erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Das Album ist zu bestellen auf der <a title=\"Booze Control\" href=\"http:\/\/www.boozecontrol.de\/\" target=\"_blank\">Homepage<\/a> der Band, ebenso der Vorg\u00e4nger \u201eDon&#8217;t Touch While Running\u201c. Die erste EP \u201eWanted\u201c bietet die Band als Download an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (20.02.2014) Es ist nicht ganz so einfach mit dem jungen Quartett Booze Control. 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