{"id":7916,"date":"2025-06-23T21:17:15","date_gmt":"2025-06-23T19:17:15","guid":{"rendered":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=7916"},"modified":"2025-06-23T21:17:15","modified_gmt":"2025-06-23T19:17:15","slug":"ianwill-echoes-ianwill-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/ianwill-echoes-ianwill-2025\/","title":{"rendered":"Ianwill \u2013 Echoes \u2013 Ianwill 2025"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Ianwill-Echoes.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Ianwill-Echoes.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7917\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Von Matthias Bosenick (20.06.2025)<br><br>Ganz eindeutig: Das Besondere an Ianwill (schreiben sich IANWILL) aus Paris ist die Stimme. Musikalisch ordnen sich die vier im Meoldic Death Metal ein, da sind neue Pfl\u00f6cke nicht so einfach zu setzen, doch mit der Stimme von S\u00e4ngerin Audrey Ebroti\u00e9 hat das Quartett ein Alleinstellungsmerkmal. Sie kreischt und sie singt klar; im Kreischen ist sie nah bei den m\u00e4nnlichen Kollegen, im Klargesang hebt sie den Metalcore ihrer Band klar \u00fcber den der Mitbewerber. Und dann entdeckt man noch andere Unterschiede auf der EP \u201eEchoes\u201c.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><a><\/a> Zum Beispiel, dass Ianwill sich nicht auf Melodic Death Metal, also im Grunde Metalcore, festlegen lassen. Startet man die EP, denkt man zuerst an einen Djent, wie man ihn Meshuggah zuordnen w\u00fcrde, mit absurd gebrochenen Riffs und einer merkw\u00fcrdigen Melodie dar\u00fcber. Bis dann das losbrettert, was man unter Metalcore verstehen kann. Also heavy Bretter mit Breaks, zu denen irgendwann eine Popmelodie erklingt, die die Brutalit\u00e4t etwas abmildert.<br><br>Mit dem Melodi\u00f6sen ist es in dem Rahmen immer etwas schwierig, und davon lassen sich auch Ianwill nicht ausnehmen: Pop und Metal ist eine komplizierte Liaison. Erst b\u00f6sartig keifen, dann tr\u00e4llern wie im Formatradio, w\u00e4hrend die Kumpels den Stahlbeton aufs\u00e4gen. Wenn dieser Popgesang allerdings eine solche Stimmfarbe hat wie der von Audrey Ebroti\u00e9, gibt man ihm sich wieder gern hin, insbesondere, da die S\u00e4ngerin in den meisten Passagen ihre Sangesbrutalit\u00e4t der der Musizierenden angleicht und in klar eine angenehme Tonlage hat. Und so kitschig, wie andere S\u00e4ngerinnen im Metal, wird sie nicht; lediglich ein kurzer Moment in \u201eAfterglow\u201c l\u00e4sst an Nightwish denken, aber in einer Variante, die ausnahmsweise mal cool w\u00e4re.<br><br>Na, und das mit dem Death Metal stimmt ja auch unabh\u00e4ngig von den melodischen Parts, da brettern die Pariser aber sowas von los, brechen mit unerwarteten Breaks \u00fcber die H\u00f6rerschaft hinein, packen abrupt kontemplative Atemhol-Ambient-Sequenzen dazwischen und krachen wieder los. Obschon ein Keyboarder nicht aufgef\u00fchrt ist, scheinen manche Elemente etwa in \u201eLatenti Quietus\u201c synthetisch generiert zu sein; sind sie dies nicht, geb\u00fchrt den Erzeugern dieser Sound ein Extra-Respekt. Naja, die Chor-Samples in \u201eCondemned\u201c sind schon aus der Maschine, oder?<br><br>Die EP \u201eEchoes\u201c ist das erste Lebenszeichen des Quartetts seit dem Album \u201eOne Credit Left\u201c aus dem Jahre 2019. Viel mehr gab es davor auch noch nicht, die Single \u201eWe\u2019ll Remain\u201c 2017 und das Deb\u00fct-Mini-Album \u201eThis Day\u201c 2013 lediglich. Damals wechselte Audrey Ebroti\u00e9 von der musikalisch vergleichbar ausgepr\u00e4gten Band Diary Of Destruction zu Ianwill, heute sind mit ihr dabei: Schlagzeuger Boris Le Gal, Gitarrist Tom S\u00e9gur und Bassist Mathieu Gelinotte. Es fehlt also im Vergleich zum Album der zweite Gitarrist Michael Gerrardin. Ebenfalls nicht mehr dabei ist Schlagzeuger Rul; sein Nachfolger sitzt parallel auch bei Betraying The Martyrs und Dropdead Chaos auf dem Schemel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (20.06.2025) Ganz eindeutig: Das Besondere an Ianwill (schreiben sich IANWILL) aus Paris ist die Stimme. Musikalisch ordnen sich die vier im Meoldic Death Metal ein, da sind neue Pfl\u00f6cke nicht so einfach zu setzen, doch mit der &hellip; <a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/ianwill-echoes-ianwill-2025\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-7916","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-maxi-cd-ep"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7916","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7916"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7916\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7918,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7916\/revisions\/7918"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7916"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7916"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7916"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}