{"id":7841,"date":"2025-06-13T15:49:36","date_gmt":"2025-06-13T13:49:36","guid":{"rendered":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=7841"},"modified":"2025-06-13T15:49:36","modified_gmt":"2025-06-13T13:49:36","slug":"hans-rosenthal-zwei-leben-in-deutschland-eine-juedisch-deutsche-geschichte-gebundenes-buch-quadriga-2025-hoerbuch-luebbe-audio-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/hans-rosenthal-zwei-leben-in-deutschland-eine-juedisch-deutsche-geschichte-gebundenes-buch-quadriga-2025-hoerbuch-luebbe-audio-2025\/","title":{"rendered":"Hans Rosenthal \u2013 Zwei Leben in Deutschland \u2013 eine j\u00fcdisch deutsche Geschichte (gebundenes Buch: Quadriga 2025; H\u00f6rbuch: L\u00fcbbe Audio 2025)"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Hans-Rosenthal-Zwei-Leben-in-Deutschland.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"176\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Hans-Rosenthal-Zwei-Leben-in-Deutschland.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7842\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Hans-Rosenthal-Zwei-Leben-in-Deutschland-CD.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"124\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Hans-Rosenthal-Zwei-Leben-in-Deutschland-CD.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7843\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Von Guido D\u00f6rheide (12.06.2025)<\/p>\n\n\n\n<p>Hans Rosenthal, einer der Titanen der Rundfunk- und Fernsehunterhaltung der deutschen Nachkriegszeit, w\u00e4re am 2. April dieses Jahres 100 Jahre alt geworden. Leider ist er schon im Februar 1987, kurz vor seinem 62. Geburtstag, in Folge einer Krebserkrankung verstorben. Mit \u201eDalli Dalli\u201c und \u201eRate mal mit Rosenthal\u201c hat er f\u00fcr zahlreiche Fernsehsternstunden meiner Kindheit gesorgt, mit seiner immer authentischen, warmherzigen Art \u2013 Rosenthal war jederzeit darauf bedacht, die Auftretenden in seinen Shows gut dastehen zu lassen und menschlich-sympathisch r\u00fcberzubringen \u2013 machte er mir deutlich, dass man sowohl prominent als auch bescheiden und menschlich sein konnte, und dann erz\u00e4hlte mir meine Oma, dass Rosenthal als Jude nur mit M\u00fche und Not das Dritte Reich \u00fcberlebt habe.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Ausgerechnet meine Oma, Tochter eines NSDAP-Mitgliedes der ersten Stunde, den sie sp\u00e4ter quasi zum Oskar Schindler Masurens verkl\u00e4rte, brachte mir diesen Umstand nahe; ich brauchte Jahrzehnte, um zu verstehen, dass sie einerseits das Dritte Reich mit seinen zahlreichen Freizeitangeboten f\u00fcr junge Leute (BDM, HJ) knorke fand, dennoch irgendwie der Meinung war, dass Hitler die Judenverfolgung zumindest dahingehend \u00fcbertrieben hatte, dass ihm der Rest der Welt irgendwann auf die Schliche kam, und am Ende keine wohl doch irgendwie keine \u00fcberzeugte Nationalsozialistin gewesen ist, sondern vielmehr so sehr im NS-Sinne indoktriniert wurde (zu Beginn der gut zw\u00f6lfj\u00e4hrigen Schreckensherrschaft des \u201eTausendj\u00e4hrigen Reiches\u201c war sie neun Jahre alt, wie h\u00e4tte da die Indoktrination keinen Fu\u00df fassen k\u00f6nnen?), dass sich vieles in ihren Erz\u00e4hlungen zu einem immer noch sehr braunen Erinnerungsbrei vermischte. Eine Verblendete, der ich das Ausma\u00df ihrer Verblendung nur schwer verzeihen konnte. Aber das Schicksal des auch von ihr verehrten Rundfunk- und Fernsehgenies Hans Rosenthal als Kind und Jugendlicher im Dritten Reich ging ihr zu Herzen. Vielleicht war doch nicht alles schlecht an Oma.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz vor Rosenthals 100. Geburtstag erschien sein urspr\u00fcnglich im Jahr 1980 ver\u00f6ffentlichtes Buch \u201eZwei Leben in Deutschland\u201c in einer Rewiederneuver\u00f6ffentlichung mit einem neuen Vorwort der Schauspielerin, Regisseurin und Autorin Adriana Altaras. In diesem macht sie deutlich, welche Bedeutung ein Jude als allergr\u00f6\u00dfter Unterhalter aller Zeiten im deutschen Fernsehen f\u00fcr ihre j\u00fcdische Familie hatte, welchen Stellenwert \u201eDalli Dalli\u201c im Kulturged\u00e4chtnis der BRD vor der Wende einnahm und wie Rosenthal es schaffte, quer durch die Generationen zur Integrationsfigur zu werden. In den 1970er und 1980er Jahren war es nicht peinlich, Rosenthal zu verehren, auch wenn es die eigenen Eltern ebenso taten. So kenne ich es auch aus meiner eigenen Kindheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Da ich minnichstens zweimal pro Woche mit dem Fahrzeug aus dem Harzgebirge in die zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt Niedersachsens fahre und dabei viel Zeit habe, mich vom mp3-Player vollsabbeln zu lassen, legte ich mir \u201eZwei Leben in Deutschland\u201c als H\u00f6rbuch zu und war sehr schnell sehr begeistert davon: Thomas Schmuckert verliest das Buch in einem liebenswert-plaudernden Tonfall, in dem ich den Geist des Hans Rosenthal, wie ich ihn in Kindheitserinnerungen abgespeichert habe, an jeder Stelle wiederfinde \u2013 er versetzt mich quasi einerseits in meine Kindheit voller Dalli-Dalli-Erinnerungen und bringt mir andererseits einen Hans Rosenthal nahe, wie ich ihn aufgrund meiner sp\u00e4ten Geburt nicht selbst erleben durfte. Besser h\u00e4tte man den Vorleser nicht ausw\u00e4hlen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im ersten Teil des Buches beschreibt Rosenthal seine unbeschwerte Kindheit in Berlin, in einer Familie, die stets Geborgenheit und Zusammengeh\u00f6rigkeit bot, und der dann nach Hitlers Machtergreifung in jeder nur denkbaren Art zugesetzt wurde. Rosenthals Eltern starben beide eines nat\u00fcrlichen Todes \u2013 der Erz\u00e4hler l\u00e4sst jedoch keinen Zweifel daran, dass die obwaltenden Umst\u00e4nde zu diesem beigetragen haben; als Vollwaise gelangen Hans und sein j\u00fcngerer Bruder Gert in ein Waisenhaus. Nach dem Verlust der Eltern bem\u00fcht sich der immer noch jugendliche Hans, seinen kleinen Bruder zu besch\u00fctzen, dennoch wird dieser mitsamt der gesamten Waisenhausbelegschaft in ein NS-Vernichtungslager abtransportiert. Auch alle anderen Verwandten Rosenthals werden von den Nazis abgeholt und sp\u00e4ter wird mitgeteilt, sie seien an \u201eHerzversagen\u201c gestorben \u2013 der Nazi-Euphemismus f\u00fcr \u201eim KZ umgebracht\u201c. Auf sich allein gestellt, schafft es Hans, sich mit Hilfe zweier deutscher, nicht-j\u00fcdischer Frauen in einer Kleingartenkolonie zu verstecken und den Krieg zu \u00fcberleben, obwohl es nicht weniger als sieben Mal fast sicher war, dass der Jude Hans Rosenthal als solcher entdeckt w\u00fcrde und keinerlei \u00dcberlebenschancen bes\u00e4\u00dfe. Doch er hatte die notwendige Portion Gl\u00fcck \u2013 die ohne die Zivilcourage der ihn versteckenden Frauen keinen Wert besessen h\u00e4tte \u2013 und \u00fcberlebte die Jahre der menschenverachtenden Diktatur. Neben seinem \u00dcberlebenskampf beschreibt Rosenthal zahlreiche Begebenheiten w\u00e4hrend der NS-Zeit, die deutlich machen, dass das Leben eines Juden damals zu jeder Zeit am sprichw\u00f6rtlichen seidenen Faden hing, dass es auf der anderen Seite aber auch immer mutige Menschen gab, die zu helfen bereit waren und daf\u00fcr ihr eigenes Leben riskierten.<\/p>\n\n\n\n<p>Eventuell war das einer der Gr\u00fcnde daf\u00fcr, dass Rosenthal nach Ende der NS-Zeit nicht nach Israel emigrierte, sondern sich bewusst f\u00fcr ein Leben in Deutschland entschied. Ida Jauch und Maria Sch\u00f6nebeck, die Rosenthal mit Hilfe von Emma Harndt in der Kleingartenkolonie versteckten, wurden sp\u00e4ter von der israelischen Gedenkst\u00e4tte Yad Vashem als Gerechte unter den V\u00f6lkern geehrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Krieg beginnt Rosenthal eine Karriere beim Berliner Rundfunk, der im Ostteil der damals noch nicht durch eine Mauer getrennten Stadt beheimatet war. Dort hatten die Sowjetunion und die SED das Sagen und Rosenthal entwickelte sich \u2013 nachdem er zun\u00e4chst die kommunistische Grundannahme, alle Menschen seien gleich, sehr begr\u00fc\u00dft hatte \u2013 zum \u00fcberzeugten Antikommunisten, nachdem er durch einen SED-Abteilungsleiter des Berliner Rundfunks gelernt gekriegt hatte, dass es auch in der kommunistischen Doktrin wertes (F\u00fchrungskr\u00e4fte und Redakteure) und unwertes (Putzfrauen und Arbeiter) Leben g\u00e4be. Schnell wechselt Rosenthal zum RIAS und kann dort zahlreiche von ihm selbst ausgedachte Unterhaltungsformate realisieren. Mit der beim RIAS erworbenen Erfahrung gelingt es Rosenthal, sich beim Fernsehen einen Namen zu machen, und er ist am Ziel seiner W\u00fcnsche angekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das alles beschreibt Rosenthal so bodenst\u00e4ndig und sympathisch, dass man es kaum glauben kann, dass hier der allergr\u00f6\u00dfte deutsche Nachkriegsshowmaster erz\u00e4hlt. Und tats\u00e4chlich \u2013 alles, was Rosenthal gemacht hat, wirkt irgendwie am Boden geblieben, glaubw\u00fcrdig und vollkommen fern jeglichen Gr\u00f6\u00dfenwahns. Rosenthal hat die einfachen Fernsehgucker immer erreicht und sich nie \u00fcber sie gestellt, obwohl er schon l\u00e4ngst einer der ganz Gro\u00dfen der Unterhaltungsindustrie geworden war.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Buch merkt man schnell, wie es Rosenthal schafft, immer auf Augenh\u00f6he mit seinem Publikum zu bleiben: Er schildert Pannen in seinen Fernsehshows, aufgrund derer er bef\u00fcrchtete, die jeweilige Show zu verlieren (was manchmal tats\u00e4chlich passierte), beschreibt seine \u201etodsicheren\u201c Ideen, als Selbst\u00e4ndiger Fu\u00df im Wirtschaftsgef\u00fcge zu fassen, die alle gnadenlos scheiterten, Freundschaften, die ihn pr\u00e4gten (wie zum Beispiel zu seinem jahrelangen Mitstreiter G\u00fcnter Neumann, der unerwartet 59j\u00e4hrig verstarb) und vor allem die Beziehung zu seiner Frau Traudl und das Familiengl\u00fcck mit seinen Kindern Birgit und Gert (den er nach seinem von den Nazis get\u00f6teten Bruder benannte). Rosenthal war als Familienmensch ein eher traditionell-patriarchalischer Typ, der davon Abstand nahm, seine Kinder zu wickeln und seiner Frau nach der Eheschlie\u00dfung nahelegte, ihren Beruf niederzulegen. \u00dcber beides legt Rosenthal in \u201eZwei Leben in Deutschland\u201c in einer Art und Weise Zeugnis ab, dass man ihm irgendwie nicht l\u00e4nger b\u00f6se sein kann. Es war damals eine andere Zeit und Rosenthal macht im Jahr 1980 nicht den Eindruck, als w\u00e4re er stolz auf seine patriarchalische Haltung (er l\u00e4sst durchblicken, dass es seiner Frau \u00fcberhaupt gar nicht daran gelegen gewesen w\u00e4re, eine eigene Berufst\u00e4tigkeit durchzusetzen \u2013 klingt zugegebenerma\u00dfen schei\u00dfe, mildert aber ab, H\u00e4nschen nun als Chauvinistenarsch wahrzunehmen) und macht deutlich, dass er sich immer gegen\u00fcber jenen V\u00e4tern unterlegen f\u00fchlte, die in der Lage waren, den eigenen Nachwuchs zu wickeln, was f\u00fcr 1980 eine wie ich finde dolle Einsicht ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiters beschreibt Hans Rosenthal seine Zeit als Vorsitzender von Tennis Borussia Berlin, w\u00e4hrend der er so richtig ahnungslos in die M\u00fchlen des Gesetzes und der brutalen Wirklichkeit des Profisports geriet \u2013 besonders toll ist hier die Schilderung der Korrumpierungsbem\u00fchungen zweier Sportschuhfabrikanten, deren Namen Rosenthal nicht preisgibt. Er l\u00e4sst aber den Hinweis fallen, dass es sich um die Fabriken zweier Br\u00fcder handele, die in derselben Stadt beheimatet seien. Ich vermute, dass ganz Herzogenaurach sich 1980 beim Lesen der Erstauflage kaputt gelacht hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Nachwort \u00e4u\u00dfert sich Hans Rosenthal dann sehr ausf\u00fchrlich \u00fcber Religionen: Als Jude macht er sich Gedanken, warum verschiedene Religionen sich immer bekriegen, erkl\u00e4rt j\u00fcdische Br\u00e4uche, die uns aufgekl\u00e4rt-abendl\u00e4ndischen (habe ich \u201eUns scheint die christliche Sonne der Weisheit aus dem Arsch\u201c hinreichend deutlich verklausuliert?) Christenmenschen barbarisch erscheinen, und kommt zu dem Schluss, dass die gro\u00dfen Religionen immer die Menschlichkeit und das friedliche Miteinander zum Ziel haben. Das sehe ich anders, kann aber Rosenthals idealistischen Ansatz verstehen. Auch hier muss ich meinen Hut ziehen vor Rosenthals Humanismus: Er, der er w\u00e4hrend des Dritten Reiches siebenmal fast zu Tode gekommen w\u00e4re, betrachtet das Leben von einer Seite, der keine B\u00f6sartigkeit innewohnt (obwohl Rosenthal diese zur Gen\u00fcge zu sp\u00fcren bekommen hat); er, dem w\u00e4hrend seiner Nachkriegskarriere sowohl von Kommunisten als auch von Kapitalisten \u00fcbel mitgespielt wurde, hat in allen Menschen immer das Gute gesehen und sich nach Kr\u00e4ften bem\u00fcht, dies auch im Fernsehen hervorzuheben.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim RIAS hat Hans Rosenthal immer zugesehen, das ostdeutsche Publikum mit einzubeziehen, seine zahlreichen Radiosendungen habe ich nie geh\u00f6rt, weil ich damals noch nicht geboren war, aber jetzt, knapp 40 Jahre nach seinem Tod, habe ich begriffen, was f\u00fcr eine integrative und bes\u00e4nftigende Figur Rosenthal f\u00fcr die vom kalten Krieg bewegte deutsche Nachkriegsgesellschaft gewesen ist und wie viel wir Deutschen ihm zu verdanken haben. Lehrreich ist auch Rosenthals Beschreibung, um nicht zu sagen Demontierung des Chefideologen des DDR-Fernsehens Karl-Eduard von Schnitzler, dar\u00fcber hinaus erz\u00e4hlt H\u00e4nschen von zahlreichen Begegnungen mit Gr\u00f6\u00dfen der Kulturszene wie Ilse Werner, Alfred Biolek, Karel Gott u.v.a.m. Und so peinlich die Erz\u00e4hlungen auch sein m\u00f6gen \u2013 niemals f\u00fchrt er die Erz\u00e4hlten vor.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eZwei Leben in Deutschland\u201c ist eine unterhaltsame Lekt\u00fcre f\u00fcr alle Lesenden \u2013 allein schon die Sprache der 1970er Jahre fernab jeglicher angels\u00e4chselnder Superlative ist ein wahrhaftiger Heiterkeits-Erfolg \u2013, ein Lehrst\u00fcck in \u00dcberlebenskunst und Humanismus in jeglicher Form und ein Portr\u00e4t eines Fernsehschaffenden, wie es ihn heute wahrscheinlich nicht mehr gibt und nie mehr geben kann. Das Buch schl\u00e4gt eine Br\u00fccke von Deutschlands finstersten Jahren \u00fcber die Euphorie der Nachkriegsjahre hin zur Ern\u00fcchterung der heutigen Zeit, von der Rosenthal Anno 1980 ja noch gar nichts wissen konnte. Deren Beginn sich aber damals schon abzeichnete und der sich durch nichts \u2013 leider auch nicht durch die von Rosenthal sehr herbeigesehnte, aber nicht mehr miterlebte Wende \u2013 aufhalten lie\u00df. Hans Rosenthal und seine F\u00e4higkeit, die Menschen zusammenzubringen und f\u00fcr bekloppte Spiele vor der Kamera zu begeistern, ohne sie dabei bl\u00f6de aussehen zu lassen, fehlt uns heute. Sagt einer, der die sp\u00e4ten 70er und alles danach bei vollem Bewusstsein miterlebt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Und Formulierungen wie \u201eDas und das hatten wir zweimal, da m\u00fcssen wir eins abziehen, plus Spitze, macht 8\u201c werden alle Zeiten \u00fcberdauern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Guido D\u00f6rheide (12.06.2025) Hans Rosenthal, einer der Titanen der Rundfunk- und Fernsehunterhaltung der deutschen Nachkriegszeit, w\u00e4re am 2. April dieses Jahres 100 Jahre alt geworden. Leider ist er schon im Februar 1987, kurz vor seinem 62. Geburtstag, in Folge &hellip; <a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/hans-rosenthal-zwei-leben-in-deutschland-eine-juedisch-deutsche-geschichte-gebundenes-buch-quadriga-2025-hoerbuch-luebbe-audio-2025\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10,11],"tags":[],"class_list":["post-7841","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-buch","category-horbuch"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7841","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7841"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7841\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7844,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7841\/revisions\/7844"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7841"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7841"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7841"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}