{"id":7703,"date":"2025-05-15T21:33:45","date_gmt":"2025-05-15T19:33:45","guid":{"rendered":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=7703"},"modified":"2025-05-15T21:33:45","modified_gmt":"2025-05-15T19:33:45","slug":"cotoba-sin-swims-ep-cotoba-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/cotoba-sin-swims-ep-cotoba-2025\/","title":{"rendered":"Cotoba \u2013 Sin Swims EP \u2013 Cotoba 2025"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Cotoba-Sin-Swims.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"112\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Cotoba-Sin-Swims.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7704\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Von Matthias Bosenick (15.05.2025)<br><br>Etikettiert mit Math Core und Post Rock, biegen Cotoba diese Genres dann doch in komplett eigene Richtungen \u2013 nicht zuletzt mit Liedstrukturen, die sie von zu Hause einbauen, und das liegt in Seoul, S\u00fcdkorea. Entsprechend erfrischend ungehemmt geht das Trio auf seiner neuen EP \u201eSin Swims\u201c mit den Genres und den Erwartungen um und pr\u00e4sentiert nach einem brachialen Opener vier Songs, die eher als Ballade aufzufassen w\u00e4ren. L\u00e4rm bekommen sie trotzdem unter den harmonischen Gesang geschoben.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><a><\/a> Zun\u00e4chst beeindruckt die enorm ausdrucksstarke Stimme von Dafne, die an S\u00e4ngerinnen wie Siouxsie Sioux erinnert. Diese Goth-Inbrunst beh\u00e4lt sie weitgehend bei und setzt damit einen ungew\u00f6hnlichen Kontrast zur jeweiligen Musik der Songs. Los geht es mit \u201eSyhi\u201c, einem r\u00e4udigen St\u00fcck Mathcore, das brutal durchs Geh\u00f6r holpert und zu dem die Stimme zun\u00e4chst nicht passen will, sich aber nach einer Sekunde Bedenkzeit die bestm\u00f6gliche Besetzung f\u00fcr diese Musik herausstellt. Dieses St\u00fcck legt zudem eine reichlich falsche F\u00e4hrte f\u00fcr den Verlauf der kaum zwanzigmin\u00fctigen EP, denn so sehr Rock\u2019n\u2019Roll mit Hasenhaken ist keiner der weiteren Songs mehr.<br><br>Weiter geht es n\u00e4mlich eher balladesk. \u201eIce Sea\u201c beginnt stiller und wird zu einer Gniedel-Power-Ballade, die klingt wie ein Haufen westlicher Klischees zusammengew\u00fcrfelt und mit Koreanischem Gesang dazu. Die Hardrock-Power nimmt die Band f\u00fcr \u201e\u4ecat\u5408 (Contigo)\u201c wieder raus, dieses Instrumental ist eine wundersch\u00f6ne Spielerei auf der Gitarre. Die beinahe direkt in \u201eAway Home\u201c \u00fcbergeht, das dann aber Gesang bekommt und eine komplette Instrumentierung, mit einem Refrain, der nach der Popversion von Post Rock klingt, das muss man auch erstmal hinbekommen. Zuletzt bratzt die Band sch\u00e4rfer los \u2013 weiterhin begleitet von diesem wundersch\u00f6nen Popgesang. Das finale \u201eSin\u201c ist abermals eine Ballade, aber mit etwas schr\u00e4geren Elemente drin, wiederum kombiniert mit dem sch\u00f6nen Gesang, der nach einer Weile sogar zweistimmig gehaucht erklingt. Zuletzt bricht die Band aus und macht aus dem St\u00fcck einen Power-Indierock und Shoegaze.<br><br>Was wundert, ist, dass hier die bereits 2024 ver\u00f6ffentlichten Singles \u201eIce Sea\u201c und \u201eAway Home\u201c in gek\u00fcrzten Versionen untergebracht sind. Weder die CD noch ein Stream setzten bei der geringen Gesamtspielzeit Kapazit\u00e4tsgrenzen; sei\u2019s drum. Cotoba ver\u00f6ffentlichen seit 2019 stapelweise EPs und Singles sowie 2022 mit \u201e4pric\u00f8t\u201c ihr bisher einziges Album. Eine kompositorische oder auch musikalische N\u00e4he zu Jambinai, einer der wenigen weiteren Bands aus S\u00fcdkorea, die nicht K-Pop machen und au\u00dferhalb des Landes bekannt sind, l\u00e4sst sich nicht zwingend ausmachen. Als Bandmitglieder listet die Info DyoN Joo, Dafne und Hyerim auf, an den Vorabsingles war noch Minsuh beteiligt und zuvor waren statt der beiden Letztgenannten euPhemia und Marker zu lesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (15.05.2025) Etikettiert mit Math Core und Post Rock, biegen Cotoba diese Genres dann doch in komplett eigene Richtungen \u2013 nicht zuletzt mit Liedstrukturen, die sie von zu Hause einbauen, und das liegt in Seoul, S\u00fcdkorea. 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