{"id":7543,"date":"2025-04-11T20:05:32","date_gmt":"2025-04-11T18:05:32","guid":{"rendered":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=7543"},"modified":"2025-04-11T20:06:17","modified_gmt":"2025-04-11T18:06:17","slug":"psychedelic-source-records-psychedelic-riffage-from-under-the-ground-of-budapest-vol-1-4-psychedelic-source-records-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/psychedelic-source-records-psychedelic-riffage-from-under-the-ground-of-budapest-vol-1-4-psychedelic-source-records-2025\/","title":{"rendered":"Psychedelic Source Records \u2013 Psychedelic Riffage From Under The Ground Of Budapest Vol. 1-4 \u2013 Psychedelic Source Records 2025"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Psychedelic-Source-Records-Under-The-Ground-Of-Budapest-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Psychedelic-Source-Records-Under-The-Ground-Of-Budapest-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7544\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Psychedelic-Source-Records-Under-The-Ground-Of-Budapest-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Psychedelic-Source-Records-Under-The-Ground-Of-Budapest-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7545\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Psychedelic-Source-Records-Under-The-Ground-Of-Budapest-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Psychedelic-Source-Records-Under-The-Ground-Of-Budapest-3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7546\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Psychedelic-Source-Records-Under-The-Ground-Of-Budapest-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Psychedelic-Source-Records-Under-The-Ground-Of-Budapest-4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7547\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Von Matthias Bosenick (11.04.2025)<br><br>Stoner-Fachmann Doktor420 empfiehlt: Was f\u00fcr ein Setting: Das ungarische Label Para Hobo lud an zwei Tagen im Februar die Bands Great Rift und The Black Flamingo zu einem Gig ins Riff in Budapest ein, und anstelle einer Supportband bat man lokale Musiker, miteinander in Kreuz\u00fcber-Besetzung zu jammen. Dieser Versuch ging so gut aus, dass die Beteiligten entschieden, die Mitschnitte \u00f6ffentlich zu machen, verteilt auf je drei Tracks in vier Alben. Heraus kommen nun also vier Ausgaben von \u201ePsychedelic Riffage From Under The Ground Of Budapest\u201c unter dem Projektnamen Psychedelic Source Records, weil sich jenes Label der Ver\u00f6ffentlichung annahm. Kompliziert? Egal, beiseite damit und in die Mucke fallen lassen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>In einem unerwartet hohen Tempo beginnt die erste Session, \u201eCaves Of Glass\u201c prescht ungest\u00fcm voran, Gitarren umflirren unverzerrt das flotte Schlagzeug, der Bass findet einen eigenen, aber sich bestens f\u00fcgenden Groove dazu, und sobald sich die Musiker erstmal ausgetobt haben, geht die Intensit\u00e4t auch wieder herunter. Es wird krautig, psychedelisch, experimentell. F\u00fcr \u201eNeddy Lows\u201c bleiben die Musiker zun\u00e4chst langsam, chillig, jammig, legen aber \u00fcber die ohnehin lange Spielzeit an allem dezidiert zu. Das behutsame, aber ausdrucksstarke, beinahe nach alten Jazzplatten klingende Schlagzeug scheint alles zusammenzuhalten, es gibt eine nachvollziehbare, vertraute Form vor, an der entlang sich die Saiteninstrumentalisten geordnet psychedelisch austoben und erst gar nicht ins rein Kakophonische, Unh\u00f6rbare geraten k\u00f6nnen. Hier bekommt man einmal mehr Jams zu h\u00f6ren, die erscheinen, als seien sie komponiert. Da kann es auch mal passieren, dass Sounds in \u201eThe Fall Of The Great Protanopian\u201c an Effekte aus dem Rock der Achtziger erinnern, eine Gitarre wie auf \u201eThe Unforgettable Fire\u201c von U2 etwa, aber keine Angst, der Track wird schon noch sch\u00f6n psychedelisch. Das waren schon mal die ersten 42 Minuten.<br><br>Die zweite Session ist mit drei Tracks in 36 Minuten vergleichsweise kurz, erf\u00e4hrt aber eine personelle Erweiterung. Besteht die Besetzung im ersten Teil aus Bassist D\u00e1vid Strausz (:nepaal, Sci-Fi Safari), Schlagzeuger Krisztian Megyeri (:nepaal, Satorinaut, Sci-Fi Safari) sowie den Gitarristen \u00c1kos Karancz (:nepaal, Pilot Voyager, Sci-Fi Safari) und Bence Ambrus aka Amrus Bence (Lemurian Folk Songs, River Flows Reverse, Slight Layers, Predictions, River Flows Reverse, Liquidacid, :nepaal, Satorinaut), gesellt sich ab \u201eOpal\u201c Keyboarder und Trompeter Mikl\u00f3s Kerner (Mikrodosemike) dazu, den Bass \u00fcbernahm R\u00f3bert Kr\u00e1nitz (Satorinaut) und den Platz am Schlagzeug nimmt au\u00dferdem jetzt S\u00e1ndor Nagy (Tpsprt, JaikoGian) ein. Der spielt seine Batterie etwas behutsamer, aber genau so strukturiert. Daf\u00fcr kreisen die Sounds ausufernder drumherum, man hat den Kopf in einem Hallraum. Sobald man dort erstmal angekommen ist, versetzt die Trompete dem spacigen Jam den Jazz. \u201eHold\u201c bekommt ein dominanteres Schlagzeug mit einem komplexeren Rhythmus, auf dem die geisterhaften Instrumente umeinanderschwirren, allm\u00e4hlich allesamt an Intensit\u00e4t zulegen und beinahe einen beschleunigten Drone ergeben. \u201eWhite Falcon\u201c beginnt mit einer warmen Trompete, die dem avantgardistisch-experimentellen, stillen Jam bald den Platz \u00fcberl\u00e4sst. Doch sie bekommt noch ihren Anteil in diesem unterschwellig groovenden Track.<br><br>F\u00fcr die 37 Minuten der dritten Session bleiben Strausz, Kerner und Karancz, daf\u00fcr wechselt M\u00e1t\u00e1 Varga (Slight Layers, Predictions) ans Schlagzeug und \u00fcbernimmt Gergely Szab\u00f3 aka Szab\u00f3 Gergely (Sci-Fi Safari, Dalriada, Infinity) die zweite Gitarre. \u201eLaudanum Drops\u201c geht dann erstmal ins All, sph\u00e4risch, spacig, mit dezenten Trompetentupfern und einem behutsam klickernden Takt. \u201eFlowers And Baguettes\u201c bliebt minimalistisch, reduziert, behutsam in der Kontemplation verhaftet. Mit subliminal anschwellender Energie wird\u2019s umso spaciger, psychedelischer, abgedrehter. Irgendwo im Hintergrund steht ein Trompeter und testet leise den Hall des Venues aus. Der \u00dcbergang zu \u201eEl Campo\u201c erfolgt flie\u00dfend, doch geht der Sound der Gitarre in eine dubbige, afrobeatige Richtung, w\u00e4hrend der Unterk\u00f6rper weiter dezent den Rahmen absteckt. Der Sound wird nie so dicht, dass man den gelegentlich auftretenden einsamen Trompeter nicht heraush\u00f6ren k\u00f6nnte. Kurz vor Schluss gibt der Schlagzeuger f\u00fcr einige Momente etwas Gas und verleiht dem St\u00fcck eine energetischere Erscheinung.<br><br>Das Ensemble reduziert seine St\u00e4rke f\u00fcr die letzten 37 Minuten der vierten Session: Nur noch zu viert spielen sie auf, neben Gergely (hier allerdings am Bass), Bence und Kerner noch der neue Schlagzeuger Nikosz Tasos Vangelisz (Third Planet, Califortune, Liana). Der trommelt wieder etwas trockener und treibt \u201eFeel Of Fuel\u201c voran, w\u00e4hrend die anderen sich erstmal selbstversunken zur\u00fcckhalten und lediglich schwirrende Sounds abgeben. So entsteht dennoch ein fesselnder Groove, auch deshalb, weil die Gitarre einen rhythmischen Effekt bekommt, bevor sie in den klassischen himmelsst\u00fcrmenden Artrock-Sound \u00fcbergeht. Zum Schluss dringt die epische Trompete in den verdichteteren Sound ein und generiert eine Art kurzen Drone, viel zu kurz leider, die Passage h\u00e4tten sie gern ausbauen d\u00fcrfen. Zuletzt erklingen \u201eEchoes From The Future\u201c, und zwar zweigeteilt. Hier ist die Trompete zun\u00e4chst gestopft und die Gitarre durch den Wahwah gejagt, bald befreien sich beide und es klingt, als habe Sven Regener die B\u00fchne geentert. So viel Leben, so viel Agilit\u00e4t wie hier die Trompete hatte bisher keiner bei dieser Session, der nicht hinterm Schlagzeug sa\u00df. Sobald der Hallraum wieder an Wirkung gewinnt und die \u201eSketches Of Spain\u201c verwehen, drehen auch die Saiteninstrumente auf und gniedeln sich ekstatisch in Trance. Die Session geht in einen endlosen, langsamen Hall \u00fcber, alle Instrumente verlieren sich nebul\u00f6s, bevor sie zum letzten Aufb\u00e4umen nochmal aufdrehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (11.04.2025) Stoner-Fachmann Doktor420 empfiehlt: Was f\u00fcr ein Setting: Das ungarische Label Para Hobo lud an zwei Tagen im Februar die Bands Great Rift und The Black Flamingo zu einem Gig ins Riff in Budapest ein, und anstelle &hellip; <a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/psychedelic-source-records-psychedelic-riffage-from-under-the-ground-of-budapest-vol-1-4-psychedelic-source-records-2025\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-7543","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-album"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7543","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7543"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7543\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7549,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7543\/revisions\/7549"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7543"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7543"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7543"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}