{"id":7515,"date":"2025-04-07T21:16:21","date_gmt":"2025-04-07T19:16:21","guid":{"rendered":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=7515"},"modified":"2025-04-07T21:16:21","modified_gmt":"2025-04-07T19:16:21","slug":"wurmian-immemorial-shrine-pest-records-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wurmian-immemorial-shrine-pest-records-2025\/","title":{"rendered":"Wurmian \u2013 Immemorial Shrine \u2013 Pest Records 2025"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Wurmian-Immemorial-Shrine.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Wurmian-Immemorial-Shrine.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7516\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Von Matthias Bosenick (07.04.2025)<br><br>In \u201eImmemorial Shrine\u201c ist alles drin, was ein gutes, hartes Metal-Album braucht. Also, wortw\u00f6rtlich alles. Antoine Scholt\u00e8s aus Clermond-Ferrand, bisher als Inherits The Void und mit Black Metal bekannt, stellt damit sein neues Solo-Projekt Wurmian vor. Ja: Solo-Projekt, der Mann spielt alles allein ein, und gottlob beherrscht er nicht nur alle Instrumente, sondern ringt ihnen auch noch so vielseitige Verwendungszwecke ab. Wurmian n\u00e4mlich ist eine Melange aus vielen Metal-Arten: melodischen Death h\u00f6rt man heraus, rifflastigen Thrash, synthiegef\u00fctterten epischen Metal, wenn man m\u00f6chte, auch Black und Doom. Eines beherrscht der Mann auf allen sieben Tracks: den Schlag in die Fresse, den man gen\u00fcsslich einsteckt.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><a><\/a> Der kann, der Mann: grooven, was das Zeug h\u00e4lt, Riffs generieren, die Finger flink \u00fcber die Saiten flitzen lassen, den Nacken zum Bangen bringen, die Seele in epischen, bisweilen gar progressiven Momenten sich entspannt zur\u00fccklehnen lassen, das Gehirn mit hakenschlagenden L\u00e4ufen verknoten, den H\u00f6renden freundlich zu Blastbeats br\u00fcllend die Fresse polieren. Gottlob vermeidet Scholt\u00e8s jede Form von Kitsch, er bleibt ernsthaft, seine schlechte Laune ist glaubw\u00fcrdig, seine Vielseitigkeit Ausdruck einer Gem\u00fctslage, und auch, wenn seine Griffe in die Genreschubladen manche vertraute Szenerie hervorbringen, bisweilen sogar handfeste Melodien, man mag es nicht f\u00fcr m\u00f6glich halten, bekommt man aufgrund der quirligen Kombination nicht den Eindruck von Stereotypen; selbst das Keyboard kleistert hier nicht wie fehl am Platze. Das Album ist frisch. Und auch seine Stimme passt perfekt, er br\u00fcllt in einer Tonlage, die sich in den Sound integriert.<br><br>2014 trat Scholt\u00e8s mit dem One-Off-Projekt Lyrside in Erscheinung, das Wurmian im Grunde bereits ahnungsvoll vorwegnahm. Denn 2020 schwenkte er zum Projekt Inherits The Void \u00fcber, mit dem er seitdem den Black Metal auslotet, vornehmlich in dessen moderner atmosph\u00e4rischer Auspr\u00e4gung. Nun war es wohl Zeit f\u00fcr die alte Leidenschaft, die er mit Wurmian neu auslebt, angelehnt an seine Lieblingsbands aus den Neunzigern, von denen er eine Handvoll als Inspiration f\u00fcr Wurmian nennt, wie Katatonia, Amorphis oder fr\u00fche In Flames. Wer sich da besser auskennt, darf nach Parallelen suchen, ansonsten sei der Genuss dieses Kopfdurchbl\u00e4sers vorbehaltlos empfohlen.<br><br>Um welche Sorte Gew\u00fcrm es sich hier dreht, bleibt indes eher verborgen. Der \u00dcbersetzer gibt f\u00fcr Wurmian so etwas wie \u201ew\u00fcrmisch\u201c heraus, m\u00f6glich ist indes auch eine Abwandlung des Namens f\u00fcr die W\u00fcrmkaltzeit, die vor mehreren tausend Jahren die Alpen einfror, und in denen liegt auch Clermond-Ferrand. Die Weltk\u00e4lte als Basis f\u00fcr \u201eImmemorial Shrine\u201c klingt also plausibel, Scholt\u00e8s h\u00e4lt angenehm aggressiv dagegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (07.04.2025) In \u201eImmemorial Shrine\u201c ist alles drin, was ein gutes, hartes Metal-Album braucht. Also, wortw\u00f6rtlich alles. 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