{"id":734,"date":"2013-12-03T12:06:06","date_gmt":"2013-12-03T11:06:06","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=734"},"modified":"2013-12-03T12:06:06","modified_gmt":"2013-12-03T11:06:06","slug":"dissouled-inject-the-grind-cure-666-records-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/dissouled-inject-the-grind-cure-666-records-2013\/","title":{"rendered":"Dissouled \u2013 Inject The Grind-Cure \u2013 666 Records 2013"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-735\" title=\"Dissouled - Inject The Grind-Cure\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Dissouled-Inject-The-Grind-Cure.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" \/><\/p>\n<p>Von Matthias Bosenick (03.12.2013)<\/p>\n<p>Eines haben Dissouled und Mot\u00f6rhead gemeinsam: Sie machen keinen Heavy Metal. Mot\u00f6rhead bezeichnen ihre Musik als Rock&#8217;n&#8217;Roll, Dissouled machen vornehmlich Grindcore \u2013 und alles mit der Endung -core entstammt den Punk, wie die Band betont. Es ist aber nicht von der Hand zu weisen, dass Dissouled mehr als nur diese Wurzel haben: Sie sind heavy bis zum Death, grooven wie Sau, haben Humor und sind damit doch n\u00e4her an Mot\u00f6rhead, als es Heavy-Metal-Puristen wahr haben wollen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Dissouleds drittes Full-Length-Album ist nat\u00fcrlich keins, mit 22 Minuten Spielzeit passt es gerade noch auf eine eng gepresste LP-Seite (und ist um jeweils zwei Minuten k\u00fcrzer als die Vorg\u00e4nger \u201eSpreading The Guts\u201c und \u201eRock A Beatin&#8216; Grind\u201c). Da die Tracks aber ein gro\u00dfes Ma\u00df an Aufmerksamkeit erfordern und mit Br\u00fcchen und Experimenten den H\u00f6rfluss unterbrechen, l\u00e4sst die gro\u00dfe Masse der musikalischen Vorkommnisse den Eindruck eines doppelt so langen Werkes aufkommen. Soll hei\u00dfen: Das Album ist ausnehmend abwechslungsreich. Okay, was die eingeschnittenen Filmsamples betrifft, h\u00e4tte es weniger auch getan.<\/p>\n<p>Musikalisch bewegen sich Dissouled quer durch alle Grindcore-Spielarten. Sie untermauern damit, dass sie viel zu viel Humor haben, um sich bierernst auf irgendetwas festzulegen, und eignen sich alles an, was auf dem Weg zum Gesamtspa\u00df zus\u00e4tzlich daherkommt. Sie kn\u00fcppeln ebenso wie sie grooven, integrieren Core-Genres wie Crust und Gore, m\u00f6chten trotzdem das Wort Metalcore sicherlich nicht unbedingt mit sich in Verbindung gebracht bekommen und k\u00f6nnen \u2013 Analog zu Mot\u00f6rhead \u2013 auch den guten alten Rock&#8217;n&#8217;Roll.<\/p>\n<p>Die Inhalte sind naturgem\u00e4\u00df zu einem gewissen Teil genrespezifisch: Blut, Exkremente, Sexexperimente. Die Band betont dabei, dass sie mitnichten sexistisch eingestellt ist \u2013 manche der fr\u00fcheren Tracktitel riefen bisweilen die P.C.-Polizei auf den Plan. Bei Dissouled siegt vielmehr das Wortspiel \u00fcber die Correctness. Korrekt sind die anderen Themen, die sich auf gesellschaftliche und politische Aktualit\u00e4ten beziehen. Der Rest ist einfach nur Spa\u00df.<\/p>\n<p>Und der steckt an. Einzig die Produktion h\u00e4tte etwas satter sein k\u00f6nnen, ansonsten bekommt der geneigte H\u00f6rer eine geballte T\u00fcte Unterhaltik. Es ist davon auszugehen, dass die Live-Umsetzung das Publikum sowohl zu Circle Pits und Mosh-Einlagen als auch zum Mitgr\u00f6len hinrei\u00dft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (03.12.2013) Eines haben Dissouled und Mot\u00f6rhead gemeinsam: Sie machen keinen Heavy Metal. Mot\u00f6rhead bezeichnen ihre Musik als Rock&#8217;n&#8217;Roll, Dissouled machen vornehmlich Grindcore \u2013 und alles mit der Endung -core entstammt den Punk, wie die Band betont. 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