{"id":7306,"date":"2025-02-11T21:24:49","date_gmt":"2025-02-11T20:24:49","guid":{"rendered":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=7306"},"modified":"2025-02-11T21:24:49","modified_gmt":"2025-02-11T20:24:49","slug":"dark-reflection-under-the-sign-of-vlad-tepes-pest-records-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/dark-reflection-under-the-sign-of-vlad-tepes-pest-records-2025\/","title":{"rendered":"Dark Reflection \u2013 Under The Sign Of Vlad \u021aepe\u0219 \u2013 Pest Records 2025"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Dark-Reflection-Under-The-Sign-Of-Vlad-Tepes.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"114\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Dark-Reflection-Under-The-Sign-Of-Vlad-Tepes.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7307\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Von Matthias Bosenick (11.02.2025)<br><br>Hier kommen zwei klassische Faktoren zusammen: Oldschool-Death-Metal und Dracula. Doch gehen Dark Reflection aus Tolentino in den Marken das Ganze auf eine eigene Weise an: Den Death Metal kombinieren sie aus Einfl\u00fcssen, die sie sich in Kalifornien und Schweden zusammensuchen, und den Herrn Pf\u00e4hler, der die historische Vorlage f\u00fcr den ber\u00fchmten Vampir bildete, betrachten sie als Unabh\u00e4ngigkeitsk\u00e4mpfer im Widerstand gegen invasorische Ottomanen. Ihre Deb\u00fct-EP \u201eUnder The Sign Of Vlad \u021aepe\u0219\u201c bringen die vier Italiener nun auf einem rum\u00e4nischen Label heraus, das passt ja.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><a><\/a> Zun\u00e4chst wiegen Dark Reflection die H\u00f6renden in so etwas wie Sicherheit: Mit \u201eThe Forest Of Impaled\u201c beginnt die EP noch recht schn\u00f6rkellos oldschoolig, inklusive einer Kopfnicker-Passage bekommt man klassischen Death Metal kredenzt \u2013 schnell, growlend, flitzerifforientiert, mit Speed-Solo. So setzt sich der \u201eBattle Of Giurgiu\u201c zun\u00e4chst fort, doch erlaubt sich die Band hier erstmals einen Bruch und verschiebt den klassischen in einen modernen, tendenziell progressiven Death Metal: Das Quartett dimmt den Track beinahe kontemplativ herunter, f\u00fcgt etwas Atmosph\u00e4re ein, bringt die Gitarre zum Gniedeln, l\u00e4sst oldschoolige Kopfnicker-Riffs die Oberhand gewinnen, schunkelt kurz im Dreivierteltakt und setzt den Track dann komplett auf Speed. Auch \u201eThe Forest Of Vl\u0103sia\u201c und \u201eBattle Of T\u00e2rgovi\u0219te\u201c behalten die Mischung aus Speed und Bruch bei, darin eingebettet: Noiseteppiche, Thrash-Metal-Passagen, ungerader Takte und einiges mehr.<br><br>Den Anfang nahm das Projekt Dark Reflection 2022 als Solo-Ding von Riccardo Silla, der seine Vorliebe f\u00fcr die Sounds aus Kalifornien und Schweden in ein eigenes Gewand kleiden wollte. Kurz darauf formte er daraus eine Band, mit Schlagzeuger Lorenzo Domizi (von Bands wie Emperial Abyss oder Bothers), S\u00e4nger Mauro \u201eUlag\u201c Mancinelli (mit einer langen Growl-Liste: Deathcvlt, In Lacrimaes et Dolor, Osseltion, Feasting, Kth\u00e2v\u00e2, SorGHuM, Scala Mercalli, Kaos Engine, Slaves, um nur einige zu nennen) und Gitarrist Michael \u201eMike\u201c Rossi (er hat lediglich Pr\u00f6fane Oath, Scala Mercalli und Arkana Code auf dem Zettel). Hauptkomponist Silla spielte auf der EP Gitarre und Bass ein.<br><br>Nun k\u00f6nnte man Metal-Platten rund um Pf\u00e4hler Vlad \u021aepe\u0219 als ausgenudelt empfinden, doch st\u00fcrzen sich die Italiener nicht auf das rum\u00e4nische Dracula-Thema, das man mit dem Namen schnell verbindet, sondern auf den Aspekt des Kriegsherrn, der sich gegen Invasoren zur Wehr setzt. Auf dieser EP geht es also um das Behaupten von Individualit\u00e4t und Unabh\u00e4ngigkeit. Au\u00dferdem stellt sie das Deb\u00fct dieser Band dar \u2013 die man nicht verwechseln sollte mit den Dark Reflection aus Schweden, die seit 2015 Melodic Death Metal machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (11.02.2025) Hier kommen zwei klassische Faktoren zusammen: Oldschool-Death-Metal und Dracula. 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