{"id":7084,"date":"2024-12-16T21:57:19","date_gmt":"2024-12-16T20:57:19","guid":{"rendered":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=7084"},"modified":"2024-12-16T21:57:19","modified_gmt":"2024-12-16T20:57:19","slug":"astral-kompakt-goldader-tonzonen-records-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/astral-kompakt-goldader-tonzonen-records-2024\/","title":{"rendered":"Astral Kompakt \u2013 Goldader \u2013 Tonzonen Records 2024"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Astral-Kompakt-Goldader.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Astral-Kompakt-Goldader.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7085\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Von Matthias Bosenick (16.12.2024)<br><br>Tonnenschwer dringt \u201eGoldader\u201c, das Quasi-Deb\u00fct-Album der K\u00f6lner Instrumental-Stoner-Band Astral Kompakt, aus den Lautsprechern. Kiffen macht ganz sch\u00f6n heavy, scheint es \u2013 das Trio nimmt die Eigenschaft der Steine im Genrebegriff Stoner w\u00f6rtlich und schiebt massive Massive vor sich her. Die umso gewaltiger wirken, je mehr fein ausgearbeitete Passagen die drei dazwischenschieben. Nur drei Musiker, einmal mehr ringt einem der Umstand der reduzierten Besetzung ein anerkennendes Kopfnicken ab \u2013 zus\u00e4tzlich zu dem, das man ohnehin zur Musik an den Tag legt.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><a><\/a> Die Riffs zwingen den Kopf einfach nieder, auch wenn man sich dagegenstemmt. Dieses Dagegenstemmen erfolgt wie automatisch, man kann einfach nicht anders, als sein benebeltes Haupt im Takt auf und nieder zu bewegen, und dieser Takt ist so schwer wie die Riffs, eilig hat es das Trio hier nicht, wie auch, es hat ja eine Menge Gewicht zu schleppen. Deshalb braucht es auch diverse Kontemplationsmomente inmitten der Riffwalzen, dann wird die Band filigraner, gelassener, sch\u00f6pft neuen Atem und legt doch wieder los. Hier wechseln Riffs und Melodien einander ab, wenn\u2019s richtig gewichtig wird, dr\u00f6hnen die drei auf einzelnen Akkorden herum, in der Vorstufe dazu mogeln sich auch loopartige Melodiezirkel in die Ger\u00f6llhalde ein.<br><br>Das ist der gro\u00dfe Gewinn dieses Albums, dass Astral Kompakt darauf nicht in einem Genre und in einer Gangart verhaftet bleiben. Die stetigen, aber gem\u00e4chlichen Wechsel halten die Spannung aufrecht, da ist auch mal Platz f\u00fcr ein Solo, und \u00fcberhaupt kommen die drei Instrumentalisten h\u00f6renswert zum Einsatz. F\u00fcr das n\u00f6tige Volumen sorgt der Fuzz auf der Gitarre, ein Synthie findet au\u00dferdem seinen Weg in den Sound. Wenn man mag, kann man Prog oder Doom als zus\u00e4tzliche Kategoriebezeichnungen heranziehen.<br><br>2017 gr\u00fcndeten Gitarrist Roniel M\u00fcller, Schlagzeuger Julian Wolff und Bassist und Keyboarder Marc Fa\u00dfbender Astral Kompakt und ver\u00f6ffentlichten bereits 2018 ihr erstes Demo. Die 2020 erschienene EP \u201eObacht\u201c ver\u00f6ffentlichten Astral Kompakt im vergangenen Jahr um zwei Tracks erweitert neu und jetzt also mit \u201eGoldader\u201c ihr erstes richtiges Album. Die Titel, auch die der Tracks, erinnern an obskuren Ambient oder an verschrobenen Techno, Marke Dominik Eulberg oder Der dritte Raum. Kann man mal sehen, wie \u00e4hnlich sich manche Gepflogenheiten so sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (16.12.2024) Tonnenschwer dringt \u201eGoldader\u201c, das Quasi-Deb\u00fct-Album der K\u00f6lner Instrumental-Stoner-Band Astral Kompakt, aus den Lautsprechern. 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