{"id":6971,"date":"2024-11-18T22:40:34","date_gmt":"2024-11-18T21:40:34","guid":{"rendered":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=6971"},"modified":"2024-11-18T22:40:34","modified_gmt":"2024-11-18T21:40:34","slug":"anthony-miller-cyanotypes-ep-mill-hill-records-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/anthony-miller-cyanotypes-ep-mill-hill-records-2024\/","title":{"rendered":"Anthony Miller \u2013 Cyanotypes EP \u2013 Mill Hill Records 2024"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Anthony-Miller-Cyanotypes.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Anthony-Miller-Cyanotypes.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6972\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Von Matthias Bosenick (18.11.2024)<br><br>Schalt dein Radio ein: Drei entspannte Songs kredenzt Anthony Miller auf seiner j\u00fcngsten EP \u201eCyanotypes\u201c, klassisch eingeleitet durch ein Intro mit einer Anmoderation wie im Radio. Seine Musik d\u00fcrfte weitestgehend im nordamerikanischen Folk angesiedelt sein, jedoch nur so weit, dass er dabei Klischees umgeht und seinem Wohlklang eine Basis immerhin auf Holzinstrumenten gibt. Man h\u00f6rt ein Banjo, ja, jedoch unaufdringlich, songdienlich. Cello, Schlagzeug, Akustikgitarre, Chorgesang, die Welt des Gifhorners ist warm, weich, umfangend, kitschfrei.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><a><\/a> Weite Strecken kommen ohne Schlagzeug aus, und wenn es einsetzt, merkt man es gar nicht sofort. Es ist dann einfach da und tr\u00e4gt die Songs weiter, die zun\u00e4chst auf Saiteninstrumenten und mit sch\u00f6nem Gesang starten; zumindest die ersten beiden, der dritte steigt gleich mit Drums ein. Alle drei Songs verlegen sich nicht auf diese plakative Gute-Laune-Folklore, wie sie vor einigen Jahren popul\u00e4r war; nicht, dass Miller einem schlechte Laune macht, vielmehr pendelt die Stimmung hier zwischen zarter Melancholie und Sehnsucht, kombiniert mit der Zuversicht, sich in vertrauensvoller Gesellschaft zu befinden.<br><br>Man w\u00e4hnt sich irgendwo im Westen der USA, in einer weiten Landschaft, die einem keine Grenzen setzt und einem damit zwar Freiheit suggeriert, aber auch Orientierungslosigkeit aufb\u00fcrdet. Die \u201eCyanotyopes\u201c nehmen die H\u00f6renden an die Hand und geleiten sie wieder auf einen festen Weg. Sind \u201eFrom Black To Blue\u201c und \u201eGhost Town\u201c noch davon bestimmt, dem Gehenden, Suchenden zur Seite zu stehen, \u00fcbernimmt \u201eWild Warming Winds\u201c den flotten Gang in eine konkrete Richtung und hinterl\u00e4sst die H\u00f6renden stabilisiert.<br><br>Auf nahm Miller die Songs in seinem Gifhorner Studio. Dazu gesellten sich Schlagzeuger Marcus Theilmann und Bassist Mario Kolbe, die auch in Millers Live-Band \u201eThe French Press\u201c spielen. Das wunderbar warme Cello spielt die Portugiesin Maria Lu\u00eds Duarte, zudem singt sie im Hintergrund. Interessant ist das Intro, das, wie Miller berichtet, zuf\u00e4llig spontan entstand: F\u00fcr \u201eIntroduction Cyaontypes\u201c steuerte der Doo-Wop-S\u00e4nger Sven Scharfenberg einen A-cappella-Gesang bei, dann spricht der Kanadier Bob Bavnani seine Radiomoderation dazu, mit einer Stimme, der man gern weiter zuh\u00f6ren w\u00fcrde.<br><br>Seit 2018 ver\u00f6ffentlicht Miller unter seinem eigenen Namen Singles und EPs, ein Album des Gifhorners steht noch aus. Bei richtiger Z\u00e4hlung d\u00fcrfte die \u201eCyanotypes EP\u201c seine elfte Solo-Ver\u00f6ffentlichung sein. Vor seiner Solo-Zeit spielte er von Teenagerzeiten an in zwei Bands, Pacemaker und Just A Pilgrim.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (18.11.2024) Schalt dein Radio ein: Drei entspannte Songs kredenzt Anthony Miller auf seiner j\u00fcngsten EP \u201eCyanotypes\u201c, klassisch eingeleitet durch ein Intro mit einer Anmoderation wie im Radio. 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