{"id":6311,"date":"2024-04-30T11:47:49","date_gmt":"2024-04-30T09:47:49","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=6311"},"modified":"2024-04-30T11:47:49","modified_gmt":"2024-04-30T09:47:49","slug":"nautilus-when-time-is-just-a-word-sireena-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/nautilus-when-time-is-just-a-word-sireena-2024\/","title":{"rendered":"Nautilus \u2013 When Time Is Just A Word \u2013 Sireena 2024"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Nautilus-When-Time-Is-Just-A-Word.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"123\" height=\"111\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Nautilus-When-Time-Is-Just-A-Word.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6312\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Von Matthias Bosenick (30.04.2024)<br><br>Das dritte Album nach der Pause und das neunte insgesamt bringt die scheinbar gegens\u00e4tzlichen Eckpunkte der Band Nautilus besser unter einen Hut als der Vorg\u00e4nger \u201eA Floating City\u201c vor vier Jahren: Watteweiche Pink-Floyd-Gitarren und technoider Trance sind die Pole, die das Quartett aus dem Ruhrpott hier auslotet, w\u00e4hrend es sich \u2013 der Bandname deutet lose in eine solche Richtung \u2013 abermals einem Buch von Jules Verne widmet, hier \u201eIn 80 Tagen um die Welt\u201c. Was nicht gro\u00df auff\u00e4llt. Die musikalische Mischung ist dabei eigenst\u00e4ndiger als die einzelnen Komponenten, wobei die elektronischen Anteile mehr Aufsehen erregen als die im klassischen Prog angesiedelten.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Fans von Pink Floyd w\u00fcrden widersprechen, aber schaffte es die Band aus Cambridge eigentlich schon selbst, ihr Softgegniedel hinreichend auszuarbeiten. Somit sind die Anleihen an jene Gruppe auf dem vorliegenden Album eben kaum mehr als eben Anleihen an etwas Vertrautes, das man eher nicht so gebraucht h\u00e4tte und das einen auch nicht so umhaut. Bis Nautilus nach Berlin gucken, dort in der Schule nachsitzen und aus ihren Synthies Sounds herausholen, die die Lehrerschaft selbst gar nicht im Ranzen hatte: Aus dem Ambient-Pulsieren machen Nautilus technoiden Trance, der ganz besonders effektvoll in Erscheinung tritt, wenn die Band ihn mit den bequem bet\u00e4ubten Gitarren kombiniert. Das geht, und sogar gut, erstmals und eindrucksvoll im dritten St\u00fcck, dem Zw\u00f6lfmin\u00fcter \u201eTravellers Withou Time\u201c.<br><br>Inmitten von Stereotypen, die gem\u00e4chlich am H\u00f6renden vorbeikuscheln \u2013 selbst ein Schafbl\u00f6ken wie in \u201eDonkeys And Sheep\u201c verweist auf Pink Ployd \u2013, setzen Nautilus markante Pfeiler. Stattgegeben, diese Stereotypen beherrscht die Band, die Musiker k\u00f6nnen gniedeln, die Orgel bedienen und sanft aufs Schlagzeug tupfen, alles ganz sch\u00f6n. Dann kommen wieder einige Electro-Spielereien ins Spiel, wie die synthetischen Beats in \u201eOctober Sunrain\u201c oder der treibende percussive Ambient-Anteil in \u201eTo Another Dimension\u201c. Ansonsten pl\u00e4tschert das Album doch reichlich drogenumnebelt vor sich hin, das indes ganz im Sinne des Progrock, der vielmehr in Richtung Artrock schl\u00e4gt. Bisschen Dire Straits darf man ahnen, bisschen Mike Oldfield vielleicht.<br><br>Wer Bock auf Pink Floyd 2024 hat, ist hier genau richtig. Alles sch\u00f6n im unteren Midtempo gehalten, strengt es auch nicht sonderlich an, man kann es gut nebenbei h\u00f6ren. Und sich von den Trancepassagen \u00fcberraschen und mitrei\u00dfen lassen. Die h\u00e4tten Nautilus gern mehr ausarbeiten d\u00fcrfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (30.04.2024) Das dritte Album nach der Pause und das neunte insgesamt bringt die scheinbar gegens\u00e4tzlichen Eckpunkte der Band Nautilus besser unter einen Hut als der Vorg\u00e4nger \u201eA Floating City\u201c vor vier Jahren: Watteweiche Pink-Floyd-Gitarren und technoider Trance &hellip; <a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/nautilus-when-time-is-just-a-word-sireena-2024\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-6311","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-album"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6311","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6311"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6311\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6313,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6311\/revisions\/6313"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6311"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6311"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6311"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}