{"id":6217,"date":"2024-03-18T21:27:41","date_gmt":"2024-03-18T20:27:41","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=6217"},"modified":"2024-03-18T21:27:41","modified_gmt":"2024-03-18T20:27:41","slug":"job-for-a-cowboy-moon-healer-metal-blade-records-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/job-for-a-cowboy-moon-healer-metal-blade-records-2024\/","title":{"rendered":"Job For A Cowboy \u2013 Moon Healer &#8211; Metal Blade Records 2024"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Job-For-A-Cowboy.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"224\" height=\"224\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Job-For-A-Cowboy.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6218\" srcset=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Job-For-A-Cowboy.jpg 224w, https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Job-For-A-Cowboy-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Von Guido D\u00f6rheide (18.03.2024)<\/p>\n\n\n\n<p>Yee-haw! Die Cowboys from Death haben \u2013 10 Jahre nach \u201eSun Eater\u201c \u2013 nunmehr einen neuen Job. Und der Fallmanager hat dabei gute Arbeit gemacht: \u201eMoon Healer\u201c setzt \u201eSun Eater\u201c kongenial fort, auf beiden Alben geht es um Drogen, ein Thema, das mich a) kaum interessiert und von dem ich b) wenig Ahnung habe, also lasse ich mich hier mal lieber lang und breit \u00fcber die Musik auf dem neuen Werk aus: Job For A Cowboy haben mal als Deathcoreband angefangen und spielen seit \u201eSun Eater\u201c eher d\u00fcsteren, technischen Death Metal mit Grunz- anstelle von Klargesang, und wo noch bis \u201eDemonocracy\u201c (2012) ein steter Wechsel zwischen brutalem Grunzen und panischem Kreischen an der Tagesordnung war, presst S\u00e4nger Jonny Davy inzwischen seine Growls und Screams eher gequ\u00e4lt heraus, was viel wirkungsvoller ist und auch h\u00fcbscher klingt als davor.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Rifftechnisch wird bei Job For A Cowboy nicht schnell gerattert (auch das war bis 2012 anders), sondern eher mitteltemperiert und technisch-verspielt und sehr versiert zu Werke gegangen. Alan Glassman an der Rhythmus- und Tony Sannicandro an der Lead-Gitarre erg\u00e4nzen sich dabei gro\u00dfartig. Bassist in einer Deathmetalband ist bisweilen ein undankbarer Job (selbst f\u00fcr einen Cowboy), da die Gitarren ja zumeist eh schon recht basslastig aufspielen. Nick Schendzielos schei\u00dft sich da nix und legt unter die tats\u00e4chlich schon tieft\u00f6nende Rhytmusgitarre noch tolle Bassl\u00e4ufe untendrunter, zu bewundern gleich auf dem ersten St\u00fcck, \u201eBeyond The Chemical Doorway\u201c (dass das Album von Drogen handelt, hatte ich erw\u00e4hnt, oder?). Dazu untermauert Navene Koperweis (im Line-up von JFAC fehlt ein fester Drummer, weshalb auf Koperweis als Sessionmusiker zur\u00fcckgegriffen wird) untermauert das Ganze mit schnellen, pr\u00e4zisen und sehr abwechslungsreichem Schlagzeugspiel.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Death Metal und speziell beim Technical Death Metal geht es mir oft so, dass ich ein ganzes Album so richtig klasse finde, f\u00fcr mich aber kein einzelnes St\u00fcck so richtig heraussticht. Bei JFAC gibt es \u2013 sowohl auf &#8222;Sun Eater&#8220; als auch auf &#8222;Moon Healer&#8220; \u2013 immer einzelne Tracks, die mir besonders im Ohr bleiben, und zwar aus Gr\u00fcnden: So ein Beispiel ist beispielsweise \u201eGrinding Wheels Of Ophanim\u201c, das sich langsam und bedrohlich aufbaut, mit wirbelnden Drums und einem funky Bass, wozu die Gitarren klagend flirren, dann setzt Jonny Davys hier sehr rhythmischer Gesang ein und der Song k\u00f6chelt dann irgendwie schlingernd vor sich hin, unter Vermeidung der letztendlichen Explosion, die man beim H\u00f6ren irgendwie erwartet. Stattdessen rumpelt und stampft sich das St\u00fcck dann seinem Ende entgegen, die Gitarren erzeugen dabei gegen Ende beinahe symphonische Kl\u00e4nge und ab und an wird an passender Stelle ein Break gesetzt. Dann ist da noch \u201eA Sorrow Filled Moon\u201c, das langsam mit verspielten Gitarrenmelodien, wieder einmal mehr sehr progressiven Schlagzeugsounds und effektvoll hingegrunzten Gesangsfetzen beginnt und dann langsam \u00fcber den H\u00f6rer hinwegwalzt; auch hier erwartet man den gro\u00dfen Knall, der aber ausbleibt. Erst Spannungsbogen aufbauen und dann die Luft rauslassen, und das, ohne zu nerven: Respekt!<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Highlight des Albums halte ich das letzte St\u00fcck, \u201eThe Forever Rot\u201c. Hier lassen sich JFAC knappe sieben Minuten Zeit, bauen das St\u00fcck wieder langsam, aber hier mit lauten Gitarren, bedrohlichem Bass und hektischem Schlagzeug auf, Davy singt wieder einmal mehr ziemlich abgehackt (man merkt, dass er vom Deathcore kommt) und beginnt bisweilen sogar zu keifen. Auch hier gibt es einige Breaks, schnelle Soli und d\u00fcstere Stimmung ohne Ende. Und es lohnt sich wieder, auf den Bass zu achten, der tolle Melodien von sich gibt. Gegen Ende, gerade als man denkt, nun ist das St\u00fcck vorbei, kommt dann noch \u00fcberraschend ein Synth dazu. Da ein solcher in den Credits nicht auftaucht, muss es wohl doch ein Gitarreneffekt sein. Na umso sch\u00f6ner, und nun hoffe ich noch, dass es bis zum n\u00e4chsten Album nicht wieder zehn Jahre dauert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Guido D\u00f6rheide (18.03.2024) Yee-haw! Die Cowboys from Death haben \u2013 10 Jahre nach \u201eSun Eater\u201c \u2013 nunmehr einen neuen Job. 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