{"id":5885,"date":"2023-12-30T19:20:09","date_gmt":"2023-12-30T18:20:09","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=5885"},"modified":"2023-12-30T19:22:28","modified_gmt":"2023-12-30T18:22:28","slug":"jahresrueckblick-der-drei-krautnick-autoren-2023-in-ton-wort-und-bild","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/jahresrueckblick-der-drei-krautnick-autoren-2023-in-ton-wort-und-bild\/","title":{"rendered":"Jahresr\u00fcckblick der drei KrautNick-Autoren: 2023 in Ton, Wort und Bild"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Baerenzwinger-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"454\" height=\"340\" data-id=\"5888\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Baerenzwinger-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5888\" srcset=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Baerenzwinger-1.jpg 454w, https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Baerenzwinger-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Baerenzwinger-1-401x300.jpg 401w\" sizes=\"auto, (max-width: 454px) 100vw, 454px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Voeller_Rehagel-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"730\" data-id=\"5889\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Voeller_Rehagel-1-1024x730.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5889\" srcset=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Voeller_Rehagel-1-1024x730.jpg 1024w, https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Voeller_Rehagel-1-300x214.jpg 300w, https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Voeller_Rehagel-1-768x547.jpg 768w, https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Voeller_Rehagel-1-1536x1095.jpg 1536w, https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Voeller_Rehagel-1-2048x1460.jpg 2048w, https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Voeller_Rehagel-1-421x300.jpg 421w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Von Onkel Rosebud, Guido D\u00f6rheide und Matthias Bosenick (30.12.2023)<\/p>\n\n\n\n<p>Seit mehr als einem Jahr wird KrautNick von drei Schreibenden gestaltet: Guido D\u00f6rheide, Onkel Rosebud und dem Herausgeber Matthias Bosenick, der sehr gl\u00fccklich dar\u00fcber ist, dass die anderen beiden best\u00e4ndig so wunderbare Beitr\u00e4ge liefern. Daher regte der Onkel an, dass wir drei uns nach von ihm vortrefflich ausgew\u00e4hlten Kategorien r\u00fcckblickend mit dem Jahr 2023 befassen:<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Onkel Rosebud<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Pers\u00f6nliches Event<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>23.09. DJ MBB feat. Mr. Blueroom im B\u00e4renzwinger zu Dresden. Matze hat tats\u00e4chlich das Abenteuer auf sich genommen, um mit mir in meiner ehemaligen DJ-Residenz auf einer Privatparty aufzulegen. Wir hatten einen denkw\u00fcrdigen Abend. \u201eNemo me impune lacessit\u201c.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Song<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Loverman \u201eInto The Night\u201d (PIAS)<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Gr\u00fcnden, auf die ich hier nicht n\u00e4her eingehen will, fuhr ich an einem tr\u00fcben Dezembermorgen auf einer mecklenburg-vorpommerischen Allee-Landstra\u00dfe hinter einem Laster her. Die Sonne schaffte es nicht, sich gegen den Schneegriesel durchzusetzen. Auf Radio 1 lief dieser Song.<\/p>\n\n\n\n<p>Insbesondere als er (Sasha Papadin, nennt sich \u201eLoverman\u201c, keine 30 Jahre alt, aus Bath) mit Singen anf\u00e4ngt, war ich\u2026 ja, was war ich? Ber\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Lola Young \u201eDon&#8217;t Hate Me\u201d (Universal)<\/p>\n\n\n\n<p>Kae Tempest + Adele = Lola Young. Sie wird mal ganz gro\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Ludwig von 88 \u201eHoulala\u201d (Bondage Records)<\/p>\n\n\n\n<p>Es mussten 37 Jahre vergehen, bis ich auf diese sensationelle franz\u00f6sische Punkband aufmerksam geworden bin. \u201eHoulala\u201c ist ein Smasher und geh\u00f6rt in jede Schult\u00fcte.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Peinlichstes Lieblingslied<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Power Plush \u201eButterfly\u201c (Beton Klunker Tontr\u00e4ger)<\/p>\n\n\n\n<p>Ratet mal, woher diese Band kommt? Amsterdam, Kopenhagen, Oslo, Chemnitz? Letzteres stimmt. Seitdem ich das wei\u00df, h\u00f6re ich den Song anders und bin irgendwie Stolz auf diese Pop-Perle.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Album<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Various Artists \u201eSilberland &#8211; Vol. 2 \u2013 The Driving Side Of Kosmische Musik 1974-1984\u201d (tapete records)<\/p>\n\n\n\n<p>Zweiter Teil der Zusammenstellung des Labels bureau b, welches St\u00fccke aus den Bereichen Krautrock, Avantgarde Pop und Elektronik vereint. Ein buntes, \u00e4u\u00dferst unterhaltsames Allerlei zwischen Berliner Schule, Wave-Kraut und Kraftwerk-artiger Elektronik in experimenteller Ausf\u00fchrung.<\/p>\n\n\n\n<p>David Eugene Edwards \u201eHyacinth\u201d (Sargent House)<\/p>\n\n\n\n<p>Sagt Euch die Band \u201e16 Horsepower\u201c noch was? Mr. Edwards stand ihr vor. Wie auch bei \u201eWoven Hand\u201c, etikettiert mit dem Stempel \u201eGothic Country\u201c. Seit 2018 ist er solo unterwegs und das 2023er Album ist ein wirklich gro\u00dfer Wurf. Die Aeronauten sangen einst trefflich \u201eMit der Zeit f\u00e4ngt man an, sich f\u00fcr Countrymusik zu interessieren\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Kollektiv Turmstrasse \u201eUnity Of Opposites\u201d (Not Sorry Music)<\/p>\n\n\n\n<p>Nico Plagemann aus Wismar aka Kollektiv Turmstrasse ist mein Lieblings Minimal-Techno-K\u00fcnstler. In dem 2023er Album \u201eUnity Of Opposites\u201c hat er mehrere Interluden zwischen die Tracks gebastelt, die sehr poetisch und weise sind. Betwixt!<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Kinofilm<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAnatomie eines Falls\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sandra H\u00fcller aus Suhl ist die Beste. Ever. Sie kann so herrlich zerknietscht gucken. Und dann auch noch in einem wirklich tollen Film.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Serie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eShameless\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>In 134 Folgen (verteilt auf 11 Staffeln) wird das Alltagsleben einer prek\u00e4ren Familie behandelt. Die Serie kennt keine Tabus, schafft es immer, zugleich sehr witzige und derbe wie auch emotionale Momente zu schaffen, in denen die schrulligen Figuren mit jeder Folge wachsen und sich authentisch weiterentwickeln. Dazu gibt es demn\u00e4chst hier noch einen Extra-Text.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Buch<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wolf Haas \u201eEigentum&#8220; (Carl Hanser Verlag)<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt ist schon wieder was passiert. Aber halt, unser Steirischer Lieblingsgrantler hat keinen neuen Brenner-Roman verfasst, sodern unterh\u00e4lt sich mit seiner Mutter drei Tage vor ihrem Tod.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Podcast<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWendepunkte auf Vinyl\u201c. So der Name meiner Radiosendung in der 2. Staffel (nach \u201eKonzerte aller Zeiten\u201c) f\u00fcr <em>schlagseite<\/em> auf Coloradio mit meinen besten Kumpels. Pro Sendung stellen wir uns gegenseitig eine Schallplatte vor, die unser Leben ver\u00e4ndert hat.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Gestorben und betrauert<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Rainer Erler, 8. November 2023. Regisseur von \u201eFleisch\u201c, dem ersten P14-Film, den ich im Kino gesehen habe. Weil ich nicht aussah wie 14, habe ich mir in der Woche auch noch \u201eFlammendes Inferno\u201c und \u201eDas fliegende Auge\u201c angesehen. Sp\u00e4ter wurde sein Sohn einer meiner besten Freunde.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Guido D\u00f6rheide<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Pers\u00f6nliches Event<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Im Affenwald Strau\u00dfberg mit meiner Freundin und ihrer Tochter<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Trotz Navi habe ich mich auf dem Hinweg 3x verfahren (und bin dabei nicht wie sonst bei meinem Garmin \u00fcblich \u00fcber die Adolph-Roemer-Stra\u00dfe geleitet worden). Im Wald selber wurden wir dann angepisst, was bei der Liebsten und mir einen ziemlich heftigen Lachanfall verursachte (und bei der nicht angepissten Tochter erst recht). Und beim Eis essen in Braunlage auf dem R\u00fcckweg habe ich dann noch gelernt gekriegt, dass man niemandem im Internet vertrauen soll. Ein wundersch\u00f6ner und lustiger Tag, vielen Dank an Euch beide!<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Song<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich h\u00f6re Musik nicht song-, sondern albumorientiert, daher habe ich mich hier schwergetan. Letzten Endes bin ich die Alben von 2023 durchgegangen und habe mich f\u00fcr drei Songs aus drei meiner Lieblingsalben entschieden:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"1\">\n<li><em>Baroness \u2013 Beneath The Rose \/ Choir<\/em><br>Es ist allein schon sch\u00f6n, wie der Song sich langsam und leise mit Gitarre und Schlagzeug aufbaut, dann ert\u00f6nt ein dreckig bratzendes Riff, das nach kurzer Zeit hocht\u00f6nend und melodi\u00f6s wird. John Dyer Baizley spricht zun\u00e4chst mehr, als dass er singt, dann l\u00e4sst er seinen Signature-Gesang ert\u00f6nen, der sich immer nach \u201eIch stehe 3 Meter hinter dem Mikro und gr\u00f6hle mal los, und ab und zu schreie ich auch mal\u201c anh\u00f6rt. Immer nach dem Gesang h\u00f6ren Baizley und die gro\u00dfartige Gina Gleeson sich dann so an, als h\u00e4tten sie fr\u00fcher mal bei Thin Lizzy gespielt. Am Ende von \u201eBeneath The Rose\u201c ist dann wieder das bratzende Riff zu h\u00f6ren, das nach einer kurzen Brigde dann auch den Anfang von \u201eChoir\u201c bildet. Hier spricht Baizley dann noch eine Tonlage tiefer. Der Song pl\u00e4tschert und rattert sch\u00f6n unspektakul\u00e4r vor sich hin und bildet somit so etwas wie den Schluss des Songs davor.<\/li>\n\n\n\n<li>entf\u00e4llt, da unter 1. bereits zwei Songs abgehandelt wurden<\/li>\n\n\n\n<li><em>Lana del Rey \u2013 Did You Know That There\u2019s A Tunnel Under Ocean Blvd.?<\/em><br>Nein, das wusste ich nicht, aber es stimmt. Au\u00dfer nutzlosem Wissen bringt uns dieses St\u00fcck alles, was Lana del Reys Musik ausmacht: Ihr leidend hingehauchter und dennoch kraftvoller Gesang, eine wundervoll traurige Melodie, kulturelle Querverweise ohne Ende und niemals kitschige, aber doch ergreifende Musikuntermalung. Und derbe Sprache nat\u00fcrlich.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Peinlichstes Lieblingslied<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Doja Cat \u2013 Wet Vagina<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Dazu meine achtj\u00e4hrige Tochter: \u201eWor\u00fcber singt die da?\u201c Ich habe diese Frage nicht beantwortet.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Album<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese Liste beinhaltet nicht die drei besten Alben aus 2023, daf\u00fcr ist einfach zu viel Gutes erschienen. Ich habe mal wahllos drei meiner 2023er Lieblingsalben herausgesucht, und zwar alles welche, \u00fcber die ich keine Rezension geschrieben habe:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"1\">\n<li><em>Billy Nomates \u2013 Cacti [doch, hast du, am 16. Januar 2023, Anm. v. Matze]<\/em><br>Drumcomputer, Gitarre, Gesang und eine Haarfrisur, die im Ged\u00e4chtnis bleibt \u2013 mehr braucht Tor Maries nicht, um ein simples, unspektakul\u00e4res und mit nachdenklichen und selbstbewussten Texten angef\u00fclltes Album zu machen, das f\u00fcr mich zu den Highlights des sich verabschiedenden Jahres z\u00e4hlt. Wer in den 80ern unter anderem die Smiths und alles mit Jimmy Somerville geh\u00f6rt hat, schlie\u00dfe jetzt die Augen und stelle sich vor, wie diese 80er im UK aussahen. \u201eCacti\u201c hat mit beider Musik nichts zu tun, liefert aber einen prima Soundtrack dazu.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Slowdive \u2013 Everything Is Alive<\/em><br>Eine der Musikgruppen, die auf Schuhe starrt, meldete sich 2017 nach 22j\u00e4hrigem Nichtver\u00f6ffentlichens mit einem selbstbetitelten Album zur\u00fcck. Weitere sechs Jahre sp\u00e4ter erscheint \u201eEverything Is Alive\u201c \u2013 und, ist es? Ja, es ist. Ein ruhiges Album mit sch\u00f6nem Gesang von Rachel Goswell und Neil Halstead, verspielten Gitarren und flirrenden Keyboards, ich mag das sehr.<\/li>\n\n\n\n<li><em>Pere Ubu \u2013 Trouble On Big Beat Street<\/em><br>David Thomas\u2019 merkw\u00fcrdige Post Punk\/Art Rock\/Avantgardeprotopunkindustrialrock-Band ist seit 1975 nicht totzukriegen und hat auch 2023 mal wieder ein Album ver\u00f6ffentlicht. Es beginnt mit so etwas wie einem Song (\u201eLove Is Like Gravity\u201c), auf dem Thomas in der ihm eigenen Art zu \u201esingen\u201c von Mond, Erde und Schwerkraft quietscht, kr\u00e4chzt und \u00e4chzt, w\u00e4hrend die Instrumente sich drum herum in eine Kakophonie von Gitarren, Saxophonen, Bass, Schlagzeug und wahrscheinlich irgendwo auch dem unvermeidlichem Theremin hineinsteigern. Aber so zug\u00e4nglich bleibt es nicht, Songs wie \u201eMoss Covered Boondoggle\u201c klingen nicht nur vom Titel her, sondern auch sonst so wie Captain Beefheart in seinen besten Tagen; kurz gesagt: Das Album macht 100% Laune und unterstreicht die Existenzberechtigung dieser Band auf das Eindrucksvollste.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Oh Schei\u00dfe, es ist kein Metal in der Liste, deshalb beende ich diese Rubrik mit dem Hinweis, ruhig mal in die 2023er Werke von Dying Fetus, Cirith Ungol, Blut aus Nord, Cattle Decapitation, Suffocation, Sulphur Aeon oder Alkaloid reinzuh\u00f6ren. Es lohnt sich. Und nat\u00fcrlich in \u201eRe-Set\u201c von Shakin\u2019 Stevens.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Kinofilm<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>When It Melts \/ Het smelt<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Eine junge Frau kehrt zur\u00fcck in ihren Heimatort, mit einem schmelzenden Eisblock im Kofferraum und schwelenden Rachegedanken im Kopf. Und w\u00e4hrend Veerle Baetens\u2019 Film von dieser R\u00fcckkehr erz\u00e4hlt, wird nach und nach offenbar, was Eva seinerzeit in ihrem Heimatort erlebt hat. Irgendwann merken die Zusehenden, worauf alles hinauslaufen wird, und genau darauf l\u00e4uft es auch hinaus. Ein wundersch\u00f6n fotografierter und komponierter Film, der nicht umsonst auf dem diesj\u00e4hrigen Braunschweiger Filmfestival denn Volkswagen Financial Services Filmpreis und den HEINRICH gewonnen hat.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Serie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Good Omens (Staffel 2)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Erzengel Gabriel hat sein Ged\u00e4chtnis und seine Kleidung verloren und ist nun \u00fcberaus liebensw\u00fcrdig (und ebenso vertrottelt), ansonsten ist in Staffel 2 alles beim alten geblieben: Aziraphale und Crowley retten die Sch\u00f6pfung und hauen dabei einen klasse Dialog nach dem anderen raus, die Handlung ist noch irrer als in der ersten Staffel, ein sch\u00f6nes Angedenken an Terry Pratchett.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Buch<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Hardy Crueger \u2013 Der Flussmann<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich, was sonst! Crueger schreibt wie immer fesselnd und voller Regionalbezug, baut dabei eine schl\u00fcssige und spannende Geschichte voller Irrungen und Wirrungen auf, bei der auch die cruegertypische Brutalit\u00e4t und das abgrundtief B\u00f6se anschaulich zur Geltung kommen und die handelnden Personen in einer Tiefe charakterisiert werden, dass die beschriebenen Schreibmaschinenseiten daf\u00fcr eigentlich gar nicht ausreichen d\u00fcrfen (ressourcenschonende Literatur ist das Stichwort) und liefert damit den Thriller des Jahres ab.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Podcast<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Das Werder-M\u00e4rchen 2004. Die Double-Saison reloaded. (ARD Audiothek)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin kein Fu\u00dfballfan und verstehe von diesem Sport auch nur sehr wenig. Dennoch musste ich mir in meiner Kindheit einen Lieblingsverein aussuchen, zur Auswahl standen Bayern M\u00fcnchen, der HSV sowie der Braunschweiger Turn- und Sportverein von 1895. Und Werder Bremen. Letzteren habe ich genommen und Otto Rehagel und Rudi V\u00f6ller so tief in mein Fu\u00dfballbanausenherz geschlossen, dass ich ihnen sogar einen Ehrenplatz in der Bildergalerie meines in den Farben gr\u00fcn\/wei\u00df gestalteten Altbaubadezimmers einger\u00e4umt habe (s. Foto). Der NDR2-Sportjournalist Moritz Cassalette l\u00e4sst in seinem Podcast die Bundesligasaison 2003\/2004, in der Werder das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal an die Weser holten, in Echtzeit Paroli laufen. Seit August 2023 erscheint jeden Mittwoch eine neue Folge und das geht noch bis ins Fr\u00fchjahr hinein so weiter. Mit haufenweise Kommentaren der damaligen Akteure wie Thomas Schaaf, Klaus Allofs und nat\u00fcrlich immer wieder Ailton wird die gr\u00f6\u00dfte Zeit f\u00fcr Werder Bremen lebhaft nacherz\u00e4hlt und es werden auch bisher unbekannte Geschichten erz\u00e4hlt, Geheimnisse gel\u00fcftet und mit Mythen aufger\u00e4umt. Und das in einer Art und Weise, die selbst den hartgesottensten Fu\u00dfballverweigerer unweigerlich zum Werder-Fan macht.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Gestorben und betrauert<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Shane MacGowan<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Normalerweise habe ich in der Vorweihnachtszeit immer einen Weihnachtslieder-Ordner auf dem mp3-Player in meinem kleinen roten Auto, der vorwiegend Heavy-Metal-, Punk- und Country-Weihnachtslieder enth\u00e4lt. Und nat\u00fcrlich \u201eFairytale Of New York\u201c von den Pogues und Kirsty MacColl. In diesem Jahr kam ich nicht dazu, den ganzen Babel auf den Ger\u00e4t zu kopieren, weil ich im Auto immerzu Podcasts h\u00f6re (\u00fcber Fu\u00dfballg\u00f6tter, Serienm\u00f6rder und Michael Schumacher). Nun ist Shane MacGowan, der Autor von \u201eFairytale\u201c, tot. Die Bravo gab ihm ob seines weingeisthaltigen Lebenswandels schon in meiner Kindheit (vor knapp 40 Jahren) nur noch wenige Monate zu leben, nun sind es doch noch einige Jahrzehnte geworden. Die Zeit, in der MacGowan mit den Pogues sozusagen die Meisterschaft und den Pokal gleichzeitig holte, w\u00e4hrte nur von 1984 bis 1988 (nach \u201eIf I Should Fall From Grace With God\u201c folgte nichts mehr, das diesem sowie \u201eRed Roses For Me\u201c und \u201eRum, Sodomy And The Lash\u201c auch nur ann\u00e4hernd das Wasser reichen konnte), aber in dieser Zeit hat er Songs geschrieben, die selbst die Ewigkeit noch \u00fcberdauern werden. Wenn ich jetzt in meiner Altbauk\u00fcche Pogues-Alben auflege, muss ich zun\u00e4chst immer weinen. Anschlie\u00dfend genie\u00dfe ich die wunderbaren Lieder und Shanes unglaublichen Gesang.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Matthias Bosenick<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Pers\u00f6nliches Event<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das waren derer zwei, die kulturell herausstachen. Der Gig von De Staat am 14. April in der 60er-Jahre-Halle im Faust, Hannover: Guido und ich verfolgten diese Mischung aus religi\u00f6s-fanatischer Messe und Motivationsworkshop mit wechselvoller unkategorisierbarer Musik. Mit \u201eWitch Doctor\u201c inmitten des Circle Pits und D\u00f6ner im Anschluss. Das Auflegen auf Einladung von Onkel Rosebud alias Mr. Blueroom am 23. September im B\u00e4renzwinger in Dresden: Wo andere Leute (und ich selbst) Urlaub machen, ausnahmsweise mal zur Arbeit zu gehen, von der Neu- in die Altstadt, \u00fcber die Elbe, in den Club in der Stadtmauer, in der der Onkel dereinst der Hausbeschaller war, und dort einen nachhaltig bemerkenswerten gemeinschaftlichen Abend verleben, war ein Geschenk.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Song<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ren \u2013 Hi Ren (Ren Gill, Download-Single)<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Freund Addi, der zu VW-Zeiten dort mein Software-Admin war und den ich selbstredend \u00fcber Musik n\u00e4her kennenlernte, empfahl mir diesen jungen Rapper, der in \u201eHi Ren\u201c zur Akustikgitarre rappend achteinhalb Minuten lang seine Odyssee durch Nervenheilanstalten schildert. Mitrei\u00dfender, als es sich liest. Leider nicht auf dem Album \u201eSick Boi\u201c enthalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Myrkur \u2013 Mothlike (Relapse Records, auf \u201eSpine\u201c)<\/p>\n\n\n\n<p>Amalie Bruun aus Kopenhagen brachte als Myrkur mehrfach die Trve-Black-Metal-Gemeinde gegen sich auf: Zun\u00e4chst damit, dass sie es als Frau wagte, in dem Genre zu re\u00fcssieren, dann, dass sie pl\u00f6tzlich Kammerchormusik und Folklore unter dem Label Black Metal ver\u00f6ffentlichte, und nun, indem sie den brillanten Pop von den Landsnachbarn Abba in ihren Metal einbettet. Und das auch noch so gro\u00dfartig. So geht das.<\/p>\n\n\n\n<p>De Staat \u2013 What Goes, Let Go (Virgin\/Universal, auf \u201eRed\/Yellow\/Blue\u201c)<\/p>\n\n\n\n<p>G\u00fcnther alias Doktor 420 spielte vor sechs Jahren erstmals \u201eKitty Kitty\u201c auf einer Veranstaltung von unserem vierk\u00f6pfigen DJ-Team Rille Elf. Was mir seit Jahrzehnten kaum wiederfuhr, geschah sofort: Ich fiel augenblicklich in Liebe. Und verabscheute trotzdem das dazugeh\u00f6rige Album \u201eBubble Gum\u201c. Das neue, \u201eRed\/Yellow\/Blue\u201c, und der \u00e4ltere Hit \u201eWitch Doctor\u201c vers\u00f6hnten mich mit De Staat. Die zu so etwas \u00fcberzeugend Sanftem wie \u201eWhat Goes, Let Go\u201c ebenfalls in der Lage sind.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Peinlichstes Lieblingslied<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Electric Callboy \u2013 Hurrikan (Century Media)<\/p>\n\n\n\n<p>Schlager nach 1980 verabscheue ich (danke, Flippers), Metalcore ist nicht meine Tasse Bier &#8211; die Kombi aus beiden, garniert mit diesem Video zwischen dem Wendler und George A. Romero, fesselt mich wie andere Zeitgenossen ein Verkehrsunfall auf der Gegenfahrbahn der Bundesautobahn.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Album<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Yo La Tengo \u2013 This Stupid World (Matador Records)<\/p>\n\n\n\n<p>Die alten Indierock-Held*innen aus Hoboken, New Jersey, bringen&#8217;s Mal um Mal wieder, ihre Mischung aus Noise und Twang, Pop und Zerst\u00f6rung, Harmonie und Wiederholung, Chillig und Brockig \u00fcberzeugend darzubieten. Verl\u00e4sslich seit fast 40 Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Swans \u2013 The Beggar (Mute\/Young God Records)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Swans sind eine der ganz wenigen Bands, die nach einer Reunion musikalisch relevante Musik ver\u00f6ffentlichten. Mittlerweile ist die Zahl der Comebacks so wenig zu beziffern wie die der Alben, die dann auch noch unendlich lang sind: \u201eThe Beggar\u201c, nach eigener Z\u00e4hlung erst das 16. Album seit 1982, bringt es auf zwei Stunden, von denen das Titellied allein l\u00e4nger (und einfallsreicher) ist als ganze Alben anderer Bands. L\u00e4rm steht bei den Swans ganz vorn, kontrastiert von repetitiven Mantras, vorgetragen von Bandchef Michael Gira mit seiner durchdringenden Stimme. So bombastisch, dass selbst zwei Stunden zu kurz sind.<\/p>\n\n\n\n<p>S\u00e2ver \u2013 From Ember And Rust (Pelagic Records)<\/p>\n\n\n\n<p>Ein zweites Album ist ja musikhistorisch immer schwierig, ebenso aus anderer Sicht das dritte und eigentlich \u00fcberhaupt jedes nach einem \u00dcberraschungserfolg. Das Trio S\u00e2ver aus Oslo umgeht diese Problematik, indem es sein zweites Vollzeitalbum \u201eFrom Ember And Rust\u201c einfach geil macht, losgel\u00f6st von Erwartungen und Erfolgsdruck. Den hat man im Doom-Hardcore-Sludge-Bereich ja ohnehin nicht so.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier k\u00f6nnten noch so viele weiter Alben stehen, aber es sollen nur drei sein \u2013 daher fehlen etwa die ganzen Platten von J\u00f6rg A. Schneider, \u201eSongs Of Silence\u201c von Vince Clarke, \u201eRight Place, Wrong Time\u201c von Anuseye, \u201eBateau Ivre\u201c von 100 Guitares Sur Un Bateau Ivre, \u201eHeat\u201c von Automat, \u201eProvincetown\u201c von Man On Man, \u201eSuch Ferocious Beauty\u201c von den Cowboy Junkies, \u201eOm hundrede \u00e5r\u201c von Afsky, \u201eSilver Haze\u201c von Sq\u00fcrl, \u201eX\u201c von Goethes Erben, \u201ePrivolva\u201c von Scared Son, \u201eMontagne Explosion\u201c von Edredon Sensible, \u201eAbsent\u201c von Nac\/Hut Report, \u201eAsh\u201c vom AVA Trio, \u201eTill Birth Do Us Part\u201c von Sermon, \u201eWater, It Fells Like It\u2019s Growning\u201c von Atsuko Chiba und diverse mehr. Aber bei drei ist ja Schluss.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Kinofilm<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGondola\u201c von Veit Helmer<\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich geh\u00f6ren hier an die erste Stelle auch \u201eFallende Bl\u00e4tter\u201c von Aki Kaurism\u00e4ki, \u201ePerfect Days\u201c von Wim Wenders und \u201eThe Old Oak\u201c von Ken Loach. Eins \u00fcber allen ist jedoch die sprachlose Bilder- und Ideenexplosion \u201eGondola\u201c, in der Helmer zwei georgische Seilbahnschaffnerinnen auf dem Weg in die Liebe begleitet. Aberwitzig! Und offiziell erst im M\u00e4rz 2024 im Kino (lief beim Braunschweiger Filmfest).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Serie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKleo\u201c (Netflix)<\/p>\n\n\n\n<p>Das kam unerwartet, dass eine neuere Serie mich mal so packt, und dann noch eine aus Deutschland. In \u201eKleo\u201c will die titelgebende Ex-Stasi-Killerin nach der Wende herausfinden, wer sie einst in den Knast brachte. Es rollen die K\u00f6pfe nicht einfach nur, und die Dialoge und sonstigen Ideen sind auch noch pr\u00e4chtig. Tarantino nickt anerkennend zu.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Buch<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hardy Crueger \u2013 Der Flussmann (CW Niemeyer)<\/p>\n\n\n\n<p>Braunschweigs intensivster Thrillerautor schickt die Lesenden in die Irre: Wurde der Mann im Fluss wirklich ermordet, wie seine Frau glaubt? Ist sie wom\u00f6glich selbst die T\u00e4terin? Bringt sie sich mit ihrer Social-Media-Methode unn\u00f6tig in Lebensgefahr? Im Kopf des Autoren muss es unbequem zugehen, bei den vielen verst\u00f6renden Einf\u00e4llen! Eine Ehre f\u00fcr mich: Ich durfte das Buch lesen, bevor es an den Verlag ging.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Podcast<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Contendo Media \u2013 H\u00f6rspiele<\/p>\n\n\n\n<p>Als Kind der Drei Fragezeichen und der F\u00fcnf Freunde sind es bis heute H\u00f6rspiele, die mich mehr reizen als TV-Serien (und H\u00f6rb\u00fccher und Podcasts). Von den F\u00fcnf Freunden braucht man nur die ersten 21 Episoden, von den Drei Fragezeichen gibt es seit \u00fcber 20 Jahren kaum ein Dutzend brauchbarer Folgen, die Serien \u201ePoint Whitmark\u201c und \u201eGabriel Burns\u201c ruhen wegen des eingeschnappten Erdenkers Volker Sassenberg, die Sherlock-Holmes-Serie mit den neuen F\u00e4llen endete mit dem Tod der grandiosen Sprecher Christian Rode und Peter Groeger \u2013 da tritt pl\u00f6tzlich Christoph Piasecki auf den Plan, schreibt griffige Skripte f\u00fcr haufenweise Krimi-, Thriller-, Humor- und Horror-Serien und sammelt grandiose Sprecher um sich. Hat sich was mit Einschlafen zum H\u00f6rspiel!<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Gestorben und betrauert<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kevin Geordie Walker<\/p>\n\n\n\n<p>Stellte man mir die Frage nach einer Lieblingsband, s\u00e4he ich mich dazu gen\u00f6tigt, aus den Hunderten, die in Frage k\u00e4men, eine auszuw\u00e4hlen, und dies w\u00e4re Killing Joke. Gitarrist Geordie ist als einziger au\u00dfer S\u00e4nger Jaz Coleman auf allen Alben zu h\u00f6ren und von Anfang an durchgehend dabei \u2013 es ist nicht auszudenken, wo dieses alte multifunktionale Postpunk-Schlachtschiff jetzt ohne ihn hinsteuert. Und ob \u00fcberhaupt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Onkel Rosebud, Guido D\u00f6rheide und Matthias Bosenick (30.12.2023) Seit mehr als einem Jahr wird KrautNick von drei Schreibenden gestaltet: Guido D\u00f6rheide, Onkel Rosebud und dem Herausgeber Matthias Bosenick, der sehr gl\u00fccklich dar\u00fcber ist, dass die anderen beiden best\u00e4ndig so &hellip; <a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/jahresrueckblick-der-drei-krautnick-autoren-2023-in-ton-wort-und-bild\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-5885","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-besonderes"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5885","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5885"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5885\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5892,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5885\/revisions\/5892"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5885"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5885"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5885"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}