{"id":5612,"date":"2023-10-10T22:13:40","date_gmt":"2023-10-10T20:13:40","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=5612"},"modified":"2023-10-10T22:13:40","modified_gmt":"2023-10-10T20:13:40","slug":"kleo-viviane-andereggen-jano-ben-chaabane-netflix-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/kleo-viviane-andereggen-jano-ben-chaabane-netflix-2022\/","title":{"rendered":"Kleo \u2013 Viviane Andereggen\/Jano Ben Chaabane \u2013 Netflix 2022"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Kino-Film.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"178\" height=\"100\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Kino-Film.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-660\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von Matthias Bosenick (09.10.2023)<br><br>Unglaublich: Eine deutsche Serie, die nicht nur weit \u00fcber handels\u00fcbliches \u201eTatort\u201c-Niveau herausragt, sondern sogar die meisten Kinoproduktionen dieses Landes in den Schatten stellt! Filmisch ist die vor einem Jahr auf Netflix gestartete Serie \u201eKleo\u201c herausragend, visuell bereits, aber auch, was das Drehbuch betrifft, ein turbulenter Genremix, der mit Drama, Action und Witz die Realit\u00e4t verbiegt und Quentin Tarantino in die DDR verlagert. So \u00fcberzeugend, dass man sogar die Logikschw\u00e4chen bereitwillig akzeptiert und sie in den Dienst der guten Sache stellt: n\u00e4mlich bestm\u00f6gliche Unterhaltung. Mit einem schmerzhaften Stich ins Moralempfinden.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Titelfigur Kleo ist eine Stasi-Killerin, deren Auftrag es ist, im Feindesland, also Westdeutschland, Menschen umzubringen, feindliche Agenten zumeist, und mit dem Mord in einem Westberliner Club im Jahre 1987 startet die Serie gleich temporeich. Dummerweise hat Kleo das Pech, dass sie als Phantombild auf Westdeutschen Fahndungsplakaten landet, und verschwindet im Stasiknast, wo sie auch noch ihr ungeborenes Kind verliert. Mit der Generalamnesie f\u00fcr politisch Gefangene nach der Wende kommt sie frei und versucht, herauszufinden, wem sie den Knastaufenthalt zu verdanken hat; dabei fallen ihr auf blutigste Weise reihenweise Stasi- und Politgr\u00f6\u00dfen der DDR sowie Doppelagenten von CIA und BND zum Opfer. Zur Seite steht ihr sp\u00e4ter der an Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung leidende West-Polizist Sven, dem sie \u00fcberhaupt erst das Phantombild zu verdanken hat und der sie eigentlich ja jagt. Bald geht es um einen roten Koffer, nein: um DEN roten Koffer, den von Stasi-Minister Erich Mielke n\u00e4mlich, in dem das Duo brisante Unterlagen wittert. Spoiler: Es wird eine zweite Staffel geben.<br><br>Was von Anfang an \u00fcberw\u00e4ltigend positiv auff\u00e4llt, ist die Filmqualit\u00e4t. Die Farben sind satt, die Ausstattung ist \u00fcppig, nicht allein einer irregeleiteten Ostalgie folgend, sondern opulenter Schmuck f\u00fcrs Auge, bis hin zu den gemusterten Tapeten, und die Kamera filmt die Szenen zudem kunstvoll, mit einer \u00e4sthetischen Bildkomposition, Nah-Fern-Dynamik, Leere und Asymmetrie \u2013 nichts erinnert an biederes Fernsehen, auch nicht an kaum weniger biederes Kino. Bemerkenswert sind auch die Erinnerungs- und Traum-Sequenzen Kleos, in denen begrenzte Orte wie Wohnzimmer als Teil einer spartanischen Kulisse in einem \u00fcbergro\u00dfen, hell ausgeleuchteten Raum errichtet sind und mit den inhaltlichen Schwenks ein surreales Bild abgeben, inklusive einer Freeze-Sequenz, in der Kleo zwischen verharrten Leuten umherl\u00e4uft und einer Person mit dem Finger in der Kopfschusswunde herumstochert.<br><br>Ebenso grandios ist das Drehbuch, das knapp und auf den Punkt die Geschehnisse abbildet, ohne k\u00fcnstliche L\u00e4ngen, im Gegenteil, sogar mit cineastischen Verknappungen, etwa der Montage aus dem getippten Brief, den Kleo ja erst zu lesen bekommt, nachdem sie den Vorgang verrichtete, den man dazwischengeschnitten sieht, n\u00e4mlich, wie sie im Regen das einbetonierte Grab ihres Opas aufstemmt. Oder die Szene mit dem Koffer in Chile, den man Kleo in Svens Arme werfen sieht, der aber auf dem Hotelbett landet, man also die m\u00fchselige R\u00fcckfahrt erspart bekommt. Das hier ist nicht Fernsehen f\u00fcr Dummies, wie man es ansonsten zuhauf vorgesetzt bekommt, hier verlangt man den Zuschauenden noch ab, dass sie dazu in der Lage sind, selbst Schl\u00fcsse zu ziehen.<br><br>Das n\u00e4chste Pfund, mit dem die Serie wuchert, sind die skurrilen Figuren und die mit ihnen verbundenen Einf\u00e4lle. Mag Sven zu Beginn noch der tapsige T\u00f6lpelpolizist sein, gewinnt seine selbst\u00fcbersch\u00e4tzende Masche nicht nur an Gagdichte, sondern seine Figur damit auch an Qualit\u00e4t, weil man ihn dabei begleitet, wie er sich in seine Arbeit h\u00e4ngt, mit Leib und Seele. Zudem reagiert er grandios auf die Realit\u00e4ten, die sich ihm als Folge seiner Prahlerei aufdr\u00e4ngen. Er \u00fcberzeugt m\u00e4chtig. Ebenso Kleos Ex-Kollege Uwe, dem der von Quentin Tarantino gespielte Gecko-Bruder aus \u201eFrom Dusk Till Dawn\u201c in allen Punkten ins Gesicht gezeichnet steht, vom markanten Kinn und der Fliegerbrille bis hin zum unberechenbaren Aggressionspotential. Und nat\u00fcrlich Kleo, die f\u00fcr den Erfolg ihrer Rache \u2013 wieder Tarantino: Der Vergleich mit Uma Thurman und \u201eKill Bill\u201c ist sicherlich beabsichtigt \u2013 in diverse Rollen schl\u00fcpft und auch sonst zwischen emotional verletzlich und t\u00f6dlich schwankt. Sicher sind einige Figuren \u2013 oder eben die Leistungen ihrer Darsteller \u2013 etwas h\u00f6lzern, aber das verschmerzt man gern, f\u00fcr das, was man trotzdem von ihnen bekommt, etwa von Thilo, dem Westberliner Technoj\u00fcnger, der Kleos Gef\u00e4ngnisaufenthalt nutzt, um sich in ihrer Wohnung einzunisten, mit einem Freund einen Club aufmachen will und eigentlich von Sirius B stammt. Ernsthaft. Sein Schicksal ist einer von vielen unerwarteten H\u00e4mmern in dieser Serie.<br><br>Und dann die Musik: Nicht nur der Einsatz von Dalbello, Jeannette und Laibach zeugt von einigem Fachwissen, auch die Ost-Songs von Silly, Feeling B, Gabi R\u00fccker, Pankow, Klaus Renft oder City sind passend gew\u00e4hlt. Zudem ist mit Johnny Klimek nicht nur ein filmscoreerprobter Komponist am Werk \u2013 mit Reinhold Heil beschallte er beispielsweise viele Filme von Tom Tykwer \u2013, sondern auch noch ein Ex-Bandmitglied von Nina Hagen, wenn auch nur live und erst 1996. Sein Score wiederum erinnert streckenweise an eine andere in den Achtzigern spielende Netflix-Serie: Nicht selten w\u00e4hnt man sich bei \u201eStranger Things\u201c.<br><br>Nicht zu vergessen die Schauspieler. F\u00fcr jemanden, der zeitgen\u00f6ssische deutsche Film- und TV-Produktionen abseits von Andreas Dresens Filmen nicht kennt, sind dies s\u00e4mtlichst fremde Menschen, bis auf Steffi K\u00fchnert, die die Margot Honecker spielt, die kennt man n\u00e4mlich von \u2013 Andreas Dresen: \u201eHalbe Treppe\u201c, \u201eWolke 9\u201c, \u201eHalt auf freier Strecke\u201c, und au\u00dferdem auch aus \u201eHerr Lehmann\u201c. Der Rest: Chantal aus \u201eFack ju G\u00f6hte\u201c? Nun! Hier wirkt Jella Haase kein bisschen cringe, so wandlungsf\u00e4hig und selbstbehauptend, wie sie sich gibt. Wie sie w\u00fctend knurrt, wenn sich ihr jemand auf dem n\u00e4chsten Racheschritt entgegenstellt, als ginge es um Kinderspiele, nicht um Leben und Tod. Und wie sie mit einem knappen \u201eokay\u201c auf herausfordernde Ansagen reagiert, beinahe wie Saga Nor\u00e9n in \u201eDie Br\u00fccke\u201c. Der \u201eK\u00e4nguru\u201c-Autor Marc-Uwe Kling, dargestellt von Dimitrij Schaad? Hier gibt er den Sven auf eine Art und Weise, die gleichzeitig emotional mitrei\u00dfend und zum Fremdsch\u00e4men ist, in Summe liebenswert; seine Performance ist derartig \u00fcberzeugend, sie erinnert an Rocko Schamoni in \u201eFraktus\u201c oder Brad Pitt in \u201eBurn After Reading\u201c, denen man ihre tumben Figuren bedingungslos abnahm. Und wie grandios Sven sich aufregen kann: \u201eT\u00f6ten \u2026 t\u00f6tet!\u201c, stellt er fest, und setzt nach: \u201eMenschen!\u201c<br><br>Nicht nur das Erz\u00e4hltempo ist rasant, auch die Action, die Gewaltexzesse sind rasant inszeniert, lediglich das Blut wirkt so k\u00fcnstlich, wie es ist. Die Spezialeffekte k\u00f6nnen sich sehen lassen, Zeitlupenbilder von fallenden Patronenh\u00fclsen, Explosionen, Schie\u00dfereien, Autocrashs, Body Horror. Gleichzeitig l\u00f6sen die Skriptautoren viele Konflikte eher unerwartet: Auch wenn sie etwa eher \u00fcberfl\u00fcssige Eifersuchtsthemen einbauen, quittiert Sven das Gest\u00e4ndnis seiner Gattin, sie habe mit seinem Kollegen geschlafen, angenehm das Klischee verk\u00fcrzend mit \u201eHerzlichen Gl\u00fcckwunsch\u201c und wendet sich wieder seiner dringlichen Arbeit zu. Kein Beinbruch ist f\u00fcr Kleo, dass Thilo ihr Geld stahl: Sie merkt lediglich an, dass sie gerade ebenfalls etwas gebraucht habe, wird ansonsten aber nicht weiter b\u00f6se auf ihn. Sie macht sich eben nichts aus Geld. Auch als sich ihre Mutter in einem selbstverteidigenden Monolog menschlich von ihr abwendet, sagt Kleo wieder nur \u201eokay\u201c und geht. Humor, insbesondere situativer, ist ein weiteres \u00fcberzeugendes Element dieser Serie. Viele Bestandteile erscheinen zun\u00e4chst liebenswert, skurril oder einfach regul\u00e4r gegeben, bis sie pl\u00f6tzlich absurde Lacher erzeugen, etwa die eine Schwangerschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><\/a> Aber das war\u2019s ja auch noch nicht an guten Elementen. Gelungen ist, wie viele reale Faktoren zum Tragen kommen \u2013 das \u201eBig Eden\u201c gab es wirklich, den an \u201eDie Olsenbande\u201c oder an \u201eIs\u2018 was, Doc?\u201c erinnernden Mielke-Koffer oder die an Feliks Dzier\u017cy\u0144ski orientierten Tschekisten, wie die Stasi-Killer hie\u00dfen, sowie den Spitznamen \u201eLila Hexe\u201c f\u00fcr Margot Honecker ebenfalls, da lernt man beim Gucken dieser Serie etwas dazu. Man sollte sie indes dennoch nicht komplett beim Wort nehmen: Nat\u00fcrlich starb Erich Mielke auf eine andere Art, aber es ist ein Geschenk des Drehbuchs, dass es hier die Wahrheiten f\u00fcr die eigene Dramaturgie verbiegt. So verfuhr ja auch Tarantino in \u201eInglorious Basterds\u201c und \u201eOnce Upon A Time \u2026 In Hollywood\u201c, und so m\u00e4rchenhaft, wie letzterer Titel es andeutet, darf man auch \u201eKleo\u201c auffassen, denn, n\u00e4chster Kunstgriff, hat die Hauptfigur jederzeit alles, was sie braucht, zur Hand, etwa einen Fugu-Kugelfisch, Laborger\u00e4te, ein Handtuch bei einer Freilandgeburt oder Waffen. Auch wei\u00df sie vorher, welches Jackett ihr n\u00e4chstes Opfer am Abend tragen w\u00fcrde. Oder: Wie kann eine Frau von 25 Jahren inklusive diverser Monate im Knast bereits nicht nur so gut ausgebildet sein, sondern auch noch so viel Killererfahrung haben \u2013 das muss man einfach hinnehmen, da gewinnt der M\u00e4rchen-Faktor. Klug gesponnen ist \u00fcberdies der Inhalt des roten Koffers, der einen Deal zwischen DDR und USA darstellt, weswegen das nicht t\u00f6dliche Attentat der beinahe legend\u00e4ren \u00dcber-Tschekistin Ramona auf Ronald \u201eRegen\u201c Reagan aus Stasi-Sicht auch nicht als gescheitert gilt.<br><br>Nun hat man also damit umzugehen, dass man mit Kleo eine Stasi-Killerin zur Heldin hat, also eine menschenverachtende Vertreterin eines ohnehin schon menschenverachtenden Systems. Einerseits f\u00e4llt es leicht, weil man die Stasi-Vergangenheit lediglich als abstrakte Grundlage f\u00fcr Kleos Schlagkraft betrachten kann, irgendwoher m\u00fcssen Superkr\u00e4fte ja kommen, und warum nicht aus dem MfS-Kader, das erkl\u00e4rt es doch gut. Nur entpuppt sich Kleo zum Ende nicht als Gute: Zwar sind Sven und sie hinter den brisanten Dokumenten her, doch unterschiedlich motiviert, denn Sven m\u00f6chte die Welt retten, Kleo nur sich selbst \u2013 und im Grunde ihre Ideologie. Die unterscheidet sich zwar von der ihres Opas, der sie einst ausbildete und dann in den Knast steckte, weil Kleo n\u00e4mlich sogar noch linientreuer ist als er, der dem eigentlich verhassten Kapital zugeneigt war; als Kontrast dazu stellt Kleos Mutter eine dritte Position dar, die sich f\u00fcr eine bessere DDR einsetzen wollte, ebenfalls ohne den Kapitalismus, jedoch au\u00dferdem ohne den unterdr\u00fcckenden Apparat im Hintergrund. Kleos Rache ist also tats\u00e4chlich pers\u00f6nlich motiviert und nicht als Abrechnung mit dem System zu verstehen. So richtig Superheldenverehrung findet in \u201eKleo\u201c wiederum trotz allem auch nicht statt: Schlie\u00dflich \u00fcbersah es das MfS, dass sich die Bev\u00f6lkerung der DDR gegen das Regime stemmte und f\u00fcr einen friedlichen Niedergang des Staates sorgte. So allm\u00e4chtig kann die Stasi also nicht gewesen sein, und das lassen die Serienmacher auch jemanden feststellen. Sven platzt angesichts Kleos Verbohrtheit ebenfalls der Kragen; es bleibt abzuwarten, wie sich Kleos ideologische Ausrichtung in der n\u00e4chsten Staffel gestaltet. Mit diesem Schluss muss man sie leider vorerst als Arschloch auffassen.<br><br>Abgesehen von manchen h\u00f6lzernen Darbietungen und diverser hingenommener Unlogik bleiben nur wenige wirklich negative Punkte \u00fcbrig. Ganz besonders einer: Die Softpornoszene zum Schluss ist komplett \u00fcberfl\u00fcssig, diese Art der N\u00e4he h\u00e4tte anders dargestellt werden k\u00f6nnen, insbesondere, da Sexualit\u00e4t ansonsten erfreulicherweise keine besondere Rolle spielt. Obschon es r\u00fcckblickend befremdlich ist, dass Sven Kleo in der Er\u00f6ffnungsszene anbaggert, obwohl er verheiratet ist. Weiterhin kann man einiges an der Darstellung f\u00fcr anachronistisch halten, als ungef\u00e4hr gleich alter Zeitzeuge erinnert man sich in Verhalten und Wortwahl nicht an das, was man hiergeboten bekommt; \u201efuck\u201c als Schimpfwort war 1990 noch nicht etabliert. Zuletzt ist nicht wirklich klar, worum es hier eigentlich geht: Bekommt man zuerst noch den Hinweis, dass Kleo im Knast sa\u00df, weil sie im Westen erkannt wurde, ist dieser Umstand anschlie\u00dfend nie wieder Thema. Auf der Suche nach den Gr\u00fcnden f\u00fcr ihre Inhaftierung landet Kleo vielmehr bei dem Koffer \u2013 der zwar w\u00e4hrend ihres Auftragsmordes bereits zugegen war, mit dem sie indes nicht in Ber\u00fchrung kam. Das bleibt also offen. Ebenso, warum Andi Ramona nicht kannte, schlie\u00dflich war er doch leitender Offizier in der Stasi-Abteilung. Aber das sind Nebens\u00e4chlichkeiten.<br><br>Insgesamt ist die Serie so gelungen, dass man sich daf\u00fcr f\u00fcrchtet, sie k\u00f6nne in eine zweite Runde gehen. Aber das wird sie, sagen die Showrunner Hanno Hackfort, Richard Kropf und Bob Konrad, kurz HaRiBo, sowie Elena Senft. Nachdem sich Viviane Andereggen und Jano Ben Chaabane den Regiestuhl f\u00fcr die erste Staffel aufteilten, sind es f\u00fcr Staffel zwei wohl Isabel Braak und Nina Vukovic. Hoffentlich machen sie ihre Arbeit gut. Ach, und: Lebt Uwe denn jetzt wirklich noch?! Wie lang lag der denn blutend und bewusstlos in seinem Auto? Oder ist er gar zum Zombie geworden \u2013 das w\u00fcrde angesichts Thilos Verbleibs niemanden wundern, oder?<br><br>Hihi. Die Szene, wie sie die Treppe hochlaufen und wissen, dass oben Gefahr droht, und trotz des Abkommens, niemanden mehr zu t\u00f6ten, z\u00fcckt Kleo eine Waffe, und Sven hinter ihr reagiert komplett nonverbal, mit Gesten, die seinen Monolog umf\u00e4nglich abbilden: Er erhebt erst die Hand und winkt dann ab. Gro\u00dfartig! Oder wie sie im Haus der BND-Agentin sind und Kleo sagt, sie m\u00fcssen nach etwas mit dem Hinweis auf Chile suchen, und Kleo rennt die Treppe hoch. Sven stromert direkt vor der Kamera herum, greift ins Regal, zieht ein Buch mit der h\u00e4ndischen Aufschrift \u201eChile\u201c heraus, blickt in die Kamera und sagt komplizenhaft: \u201eNa, das war jetzt aber einfach!\u201c Oder wie &#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (09.10.2023) Unglaublich: Eine deutsche Serie, die nicht nur weit \u00fcber handels\u00fcbliches \u201eTatort\u201c-Niveau herausragt, sondern sogar die meisten Kinoproduktionen dieses Landes in den Schatten stellt! 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