{"id":423,"date":"2013-01-20T12:23:27","date_gmt":"2013-01-20T11:23:27","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=423"},"modified":"2013-01-20T12:23:27","modified_gmt":"2013-01-20T11:23:27","slug":"simple-minds-5x5-live-virgin-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/simple-minds-5x5-live-virgin-2012\/","title":{"rendered":"Simple Minds \u2013 5X5 Live \u2013 Virgin 2012"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-424\" title=\"Simple Minds - 5X5 Live\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Simple-Minds-5X5-Live.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"101\" \/><\/p>\n<p>Von Matthias Bosenick (20.01.2012)<\/p>\n<p>Alles in allem ist dieses Doppel-Live-Album eine echte \u00dcberraschung, eine positive gar. Zum einen bringt die Band die noch in den 90ern verhassten Songs der verleugneten ersten f\u00fcnf (eigentlich vier und zwei halbe) Alben auf die B\u00fchne, zum anderen zeigt das nachgeschobene Live-Dokument, wie ausgesprochen gut es den Schotten gelang, sich in die alten geilen monoton-elektronischen Songs hineinzuf\u00fchlen \u2013 mit mehr Gitarre. Und: Das vorherige Live-Album \u201eLive 2011\u201c hatte nicht die H\u00e4lfte der hier nachsp\u00fcrbaren Intensit\u00e4t, die Band hat wieder Bock.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Nach diversen Demos 1977 und 1978 erschienen 1979 das reichlich Punk-inspirierte \u201eLife In A Day\u201c und das bereits deutlich synthetischere \u201eReal To Real Cacophony\u201c. Die zuvorderst elektronische, monotone, d\u00fcstere Stimmung dieses Albums behielten die Simple Minds auch 1980 auf \u201eEmpires And Dance\u201c sowie 1981 auf den zwei gleichzeitig erschienenen Mini-Alben \u201eSons And Fascination\u201c und \u201eSister Feelings Call\u201c bei. Erst auf \u201eNew Gold Dream (81*82*83*84)\u201c kehrten vermehrt Gitarren und melodi\u00f6sere Songstrukturen zur\u00fcck, das Album bereitete die H\u00f6rerschaft auf die folgende und erfolgreiche Stadionrock-Hochzeit der Band vor. Die fr\u00fcheren fantastischen St\u00fccke erf\u00fcllen nicht den Aspekt der Radiotauglichkeit, streckenweise haben sie kaum Melodien, oft bestehen sie aus monotonen Wiederholungen, aus d\u00fcsteren Atmosph\u00e4ren. Auch erkennt man Jim Kerrs Stimme bisweilen kaum, wenn er sie eher wie ein Instrument einsetzt. Hochbrillante vierzweihalbe Alben sind das also.<\/p>\n<p>Aus diesen Alben nun bedienten sich die Simple Minds bei ihrer 2012er-Tour. Man h\u00f6rt also 30 Jahre alte Lieder aus der Sicht der heutigen Simple Minds. Das klingt belangloser, als es ist; zuletzt hatten die Schotten nicht nur viele ihrer Bandmitglieder und ihre Chartserfolge verloren, sondern auch etwas ihren Biss. \u00dcbrig bleibt auf der neuen Live-Doppel-CD davon, dass Jim Kerr die alten Lieder so singt, wie er heute singt, also weniger anonym, mit mehr Inbrunst und Seele. Die elektronischen Sounds sind zum Teil sehr originalgetreu und au\u00dferdem um Neues erweitert, aber weder zeitgeistig noch kitschig, gespielt von Andy Gillespie. Signifikant und akzentuiert ist der Bass-Sound, mit dem Ged Grimes die Songs mehr als nur unterf\u00fcttert. Mel Gaynors Schlagzeug ist punktgenau. Und Charlie Burchill, neben Kerr als einziger der aktuellen Live-Besetzung auch schon auf dem Deb\u00fct-Album dabei, spielt eine f\u00fcr Simple-Minds-Verh\u00e4ltnisse ungewohnt krasse, radikale Gitarre, und das \u2013 da kommt dann der Unterschied zu den Studioversionen zutage \u2013 auch an Stellen, an denen im Original keine oder deutlich dezentere Gitarren erklingen. Alles in allem ist der Sound enorm fett und bissig, wie seit langem nicht mehr. Seltsam, wo doch die Besetzung dieselbe ist wie auf dem viel schwachbr\u00fcstigeren \u201eLive 2011\u201c.<\/p>\n<p>Jetzt sollten die f\u00fcnf das, was sie zurzeit live auf die B\u00fchne bringen, bitte in Seele und Herz behalten. Denn f\u00fcr 2013 k\u00fcndigen sie ein neues Studioalbum an. Die letzten waren zwar auch gut, aber man freut sich ja, wen es mal wieder sehr gut wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (20.01.2012) Alles in allem ist dieses Doppel-Live-Album eine echte \u00dcberraschung, eine positive gar. 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