{"id":4214,"date":"2022-04-21T17:25:22","date_gmt":"2022-04-21T15:25:22","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=4214"},"modified":"2022-04-21T17:25:22","modified_gmt":"2022-04-21T15:25:22","slug":"gggolddd-this-shame-should-not-be-mine-artoffact-records-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/gggolddd-this-shame-should-not-be-mine-artoffact-records-2022\/","title":{"rendered":"GGGOLDDD \u2013 This Shame Should Not Be Mine \u2013 Artoffact Records 2022"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/GGGOLDDD-This-Shame-Should-Not-Be-Mine.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/GGGOLDDD-This-Shame-Should-Not-Be-Mine.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4215\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Von Guido D\u00f6rheide (20.04.2022)<\/p>\n\n\n\n<p>Gold haben sich umbenannt in GGGOLDDD, und das k\u00f6nnte daran liegen, dass das neue Album \u201eThis Shame Should Not Be Mine\u201c einen stilistischen Bruch mit den bisherigen Ver\u00f6ffentlichungen der niederl\u00e4ndischen Band markiert. Es handelt sich um ein Konzeptalbum, in dessen Songs die S\u00e4ngerin Milena Eva thematisiert, dass sie im Alter von 19 Jahren vergewaltigt wurde. Entsprechend des Themas ist \u201eThis Shame Should Not Be Mine\u201c ein sehr intimes und naturgem\u00e4\u00df verst\u00f6rendes Album, denn es behandelt das schlimmste Verbrechen, das einem Menschen angetan werden kann.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Gold\/GGGOLDDD haben in musikalischer Hinsicht eine sehr sch\u00f6ne Weiterentwicklung hinter sich: Auf ihrem ersten Album \u201eInterbellum\u201c (2012) machten sie gitarrenlastigen Indie-Rock, mit der Betonung auf Rock, die wundervolle Gesangsleistung von Milena Eva fiel damals schon auf. Mir zumindest. \u201eNo Image\u201c (2015) polterte gleich zu Anfang sch\u00f6n gotisch los und donnerte d\u00fcster und leicht bedrohlich weiter. \u201eOptimist\u201c (2017) arbeitete mehr mit Klangw\u00e4nden, zu denen sich auf der Tanzfl\u00e4che perfekt der Zustand der eigenen Schuhe \u00fcberpr\u00fcfen l\u00e4sst. Das wurde auf \u201eWhy Aren\u2018t You Laughing\u201c (2019) konsequent fortgesetzt.<br><br>Gold war damit eine dieser typischen Bands, deren Werke von Metal-Magazinen besprochen werden, obwohl sie keinen Metal spielen. Golds Songs wiesen aber stets eine starke Seelenverwandtschaft zu verschiedenen (eher d\u00fcsteren) Metal-Subgenres auf. Die beiden B\u00fcroklammern, die die verschiedenen Stile zusammenhielten, waren Milena Evas Stimme und ihre Art zu singen. Von dunkel bis glockenhell und immer irgendwo der Gotik verpflichtet, aber nicht im Sinne von \u201eIch habe eine Musical-Ausbildung, nun h\u00f6rt mal her!\u201c, sondern immer eine bis mehrere Nummern authentischer, das war eins der Alleinstellungsmerkmale der Band.<br><br>Milena Eva beeindruckt und begeistert nach wie vor, auf dem neuen Album sogar mehr als zuvor, und im Gegensatz zu den vorherigen Alben tritt sie wesentlich weiter in den Vordergrund, und das, ohne irgendetwas an sich zu rei\u00dfen oder die Band dabei gleichzeitig in den Hintergrund zu dr\u00e4ngen. Sie gibt in den zehn Songs einen sehr intimen Einblick in ihr Innerstes, was auf der einen Seite verst\u00f6rt und auf der anderen fasziniert: Der Inhalt des Albums ist \u00fcber alle Ma\u00dfen schrecklich, die Musik, in der das verarbeitet wird, ist d\u00fcster, teils be\u00e4ngstigend \u2013 und doch wundersch\u00f6n.<\/p>\n\n\n\n<p>Daher zuerst einige Worte zur Musik: Mehr als zuvor variiert Milena Evas Stimme, die Klangw\u00e4nde, die sie in den Hintergrund verbannen k\u00f6nnten, sind weg, Gitarren gibt es immer noch zuhauf; dennoch entsteht bei der\/dem H\u00f6renden der Eindruck, er habe es eher mit einem gotisch-synthetischen Werk zu tun. Das erste St\u00fcck \u201eI Wish I Was A Wild Thing With A Simple Heart\u201c beginnt erstmal mit Stille, so einer Art synthetischem Windrauschen, dann setzt ein so ein Bass-Synth-Ding ein, dann irgendwas, das ich als synthetische Streicher identifiziere (kann aber auch eine overgedubdete singende S\u00e4ge sein \u2013 passen w\u00fcrde das allemal), dann setzt der Gesang ein \u2013 tief \u2013 und ein Schlagzeug kommt hinzu. Dann die Gitarre, die allen tollen 80-Jahre-Gothic-Bands ein sch\u00f6nes Denkmal setzt. Auf einmal ist das Lied zu Ende und man wundert sich.<br><br>\u201eStrawberry Supper\u201c wird zun\u00e4chst fast allein von der Stimme getragen, einiges h\u00f6her als auf dem St\u00fcck zuvor, G\u00e4nsehaut. Dann schaltet Milena Eva wieder einige Oktaven (ja \u2013 OK, \u00dcbertreibung) herunter, ein synthetisches (sorry f\u00fcr so oft \u201esynthetisch\u201c) lauteres Klanggebilde tritt hinzu, noch mehr G\u00e4nsehaut. Auf \u201e Like Magic\u201c erreicht die Stimme dann ungeahnte H\u00f6hen, geht dann wieder tiefer, dann wieder rauf \u2013 unglaublich. Das, was Milena Eva (nochmal sorry \u2013 ich schreibe immer den kompletten Namen aus \u2013 aber es widerstrebt mir, immer nur von \u201eEva\u201c zu schreiben, als handele es sich um einen Vornamen) da leistet, wirkt an keiner Stelle wie \u201eHe \u2013 h\u00f6rt mal, was ich alles mit nur einer Stimme machen kann!\u201c, sondern passt immer zu dem, wovon sie singt, und erzeugt die Wirkung, die am besten passt. Auf \u201eSpring\u201c wechseln sich Gesang, der sich zwischen H\u00e4rte und Verletzlichkeit abwechselt, mit krachigen Instumentalparts ab. Das f\u00e4llt \u00fcberhaupt auf: Im Gegensatz zu den fr\u00fcheren Werken werden hier Gesang und Klangwand nicht \u00fcbereinandergelegt, sondern hintereinandergetan, was dem Gesang mehr Raum und haufenweise Wirkung gibt und der Krachigkeit des Instrumentalkrachs zur mehr Krachm\u00e4chtigkeit verhilft.<br><br>Herz- und Kernst\u00fcck des Albums ist das knapp siebeneinhalbmin\u00fctige \u201eI Won\u2018t Let You Down\u201c: Es baut sich langsam mit wundersch\u00f6nen Gitarrenr\u00fcckkopplungen auf, dann setzt ein \u2013 was sonst? \u2013 synthetisches Klavier ein, dann singt Milena Eva und \u2013 wie so oft zuvor \u2013 G\u00e4nsehaut. So geht es weiter und weiter und irgendwann schiebt sich dann doch so eine Klangwand in den Song, ein Teil des Schlagzeugs wird r\u00fcckw\u00e4rts abgespielt (jahaaaa \u2013 das war schon weiland auf \u201eA Forest\u201c ein prima D\u00fcsterkeitsverst\u00e4rker), erstmals gewinnen die Instrumente Oberhand \u00fcber Milenas Stimme (was aber absolut einvernehmlich anmutet) und bringen das Lied allein w\u00fcrdevoll zu Ende.<br><br>Dann kracht es wieder: \u201eNotes On How To Trust\u201c \u2013 80er- oder 90er-Jahre-D\u00fcsterrock-Intro vom Feinsten, dann \u2013 vollkommen unvermutet \u2013 \u00fcberlassen die Instumentalist*innen Milena das Feld \u2013 und raten Sie mal: Haut eines gro\u00dfen wei\u00dfen Vogels mit \u201eG\u201c. Sobald die Strophe zu Ende ist, wieder zur\u00fcckgenommen krachige D\u00fcsternis. Und mein Musiklehrer in der Mittelstufe, Herr Bartsch, hatte Recht: Zum Verbreiten ganz d\u00fcsterer Stimmung kann man sehr viele hohe T\u00f6ne verwenden!<br><br>Danach folgt das Titelst\u00fcck: Synthiegeplucker, und dann wieder dieser Gesang. In der Tonlage, von der ich mir vorstelle, wie Milena Eva auch spricht. Dann geht es tonlagenm\u00e4\u00dfig nach oben, synthetische Streicher, triphoppiger Beat \u2013 alles passt. Und denne die mit hoher, kraftvoller Stimme vorgetragene Titelzeile \u201eThis Shame. Should not. Be mine.\u201c Diesmal nicht G\u00e4nsehaut, diesmal eher Heulen. Aber mehr zu den Texten dann sp\u00e4ter. Wird eine etwas l\u00e4ngere Rezension diesmal. \u201eOn you\u201c ist ein ganz ruhiges St\u00fcck mit viel Orgel, die den Gesang ein St\u00fcck aus der Realit\u00e4t wegr\u00fccken zu scheint, und umso mehr geht das St\u00fcck allein vom Klang her schon zu Herzen.<br><br>Und dann \u2013 ein sch\u00f6ner Bruch \u2013 \u201eBeat By Beat\u201c startet mit einem Mischmasch aus Streichern und Basssynth, dass alles m\u00f6glich scheint \u2013 entweder es ballert gleich technom\u00e4\u00dfig los oder es wird traurig. Dann Milena \u2013 sehr hoch, sehr intensiv \u2013 der Synth bleibt, der Song donnert eben genau nicht los. Denkt man, und dann wird doch noch eine Klangwand aufget\u00fcrmt, Milena schreit dazu, singt dann wieder \u2013 dann noch anderthalb Minuten Klangwand und man hat das Album \u00fcberstanden.<br><br>Und will es anschlie\u00dfen sofort wieder h\u00f6ren, es ist ein wirklich eindrucksvolles Musikerlebnis, das in jeder Sekunde total authentisch und ehrlich klingt. Rein musikalisch h\u00e4tte ich hier schon mal 11 von 10 Punkten vergeben \u2013 angesichts des Inhaltes k\u00e4me ich mir aber ziemlich schei\u00dfe vor, wenn ich nicht nochmal von vorne beg\u00e4nne und die Texte betrachtete:<br><br>Zun\u00e4chst der Albumtitel: Scham, Schande und Schlimmeres sollte f\u00fcrwahr nicht das Opfer empfinden m\u00fcssen \u2013 tut es aber leider dennoch. Die Ich-Erz\u00e4hlerin des Albums ist nicht das Wild Thing mit einem einfachen Herzen und kann nicht das Leben hereinlassen \u2013 mit einem L\u00e4cheln im Gesicht. Das ertr\u00e4gt man noch, aber schon beim zweiten Song wird es konkreter: Sie will nur geliebt werden, will sch\u00f6n sein, bewundert\/anerkannt werden \u2013 und er lockt sie an und zieht sie herunter. \u00dcbrig bleibt die Feststellung \u201eBoys will be boys \u2013 that\u2018s what everybody says\u201c \u2013 aber es war eben genau er, der sie genau hierher gebracht hat. Nicht weit her mit der durch die Kleiderwahl auf dem Albumcover ins Spiel gebrachten Ritterlichkeit.<br><br>Auf \u201eLike Magic\u201c wird es dann noch deutlicher: Die Erz\u00e4hlerin beschreibt sich als ein leichtes Ziel, das den Schmerz liebte \u2013 am Ende ist es nur noch ihr Verstand, der sie \u00fcber Wasser h\u00e4lt, ansonsten ist sie leer. Dann \u201eSpring\u201c: Das Opfer sah es nicht kommen \u2013 will, dass der Geruch sie verl\u00e4sst, und duschen, bis ihre Haut sich abl\u00f6st. Und fragt sich, \u201eWas habe ich getan?\u201c Und drau\u00dfen behaupten die Blumen, es w\u00e4re jetzt Fr\u00fchling. Musik G\u00e4nsehaut, Texte Heulanfall.<br><br>\u201eInvisible\u201c r\u00fchrt dann alles bisher Geschilderte nochmal auf: Zuviel Wahrheit ist nicht ertr\u00e4glich, der Versuch, es geheim zu halten, nicht zu heilen, alles aufgeben wollen, es aber dann doch in sich zu behalten. Es strengt sehr an, das alles mit anzuh\u00f6ren, aber jetzt will man auch unbedingt alles wissen. Der Titel \u201eI Won\u2018t Let You Down\u201c verwundert zun\u00e4chst \u2013 dann stellt sich heraus: Er ist aus der Sicht des Anderen formuliert \u2013 und nichts davon war wahr. Ganz ehrlich: Niemand muss perfekt sein und es geht absolut gar nicht, einem anderen Menschen das Versprechen abzuringen, ihn niemals zu entt\u00e4uschen oder zu verletzen. Aber in diesem Songtext geht es nicht um ein \u00fcberzogenes Bankkonto oder einen nicht gemachten Hausputz \u2013 sich dann anzuh\u00f6ren, dass ein Gewaltt\u00e4ter beteuert, dass man auf ihn z\u00e4hlen k\u00f6nnte \u2013 das tut beim Zuh\u00f6ren echt weh.<br><br>In \u201eNotes On How To Trust\u201c fragt sich die Erz\u00e4hlerin, wie sie dahin gekommen ist, wo sie ist, und wie sie jemals wieder zu leben beginnen kann \u2013 und entscheidet sich f\u00fcr Vertrauen als beste Art der Vergeltung. Sehr gut. Im Titelst\u00fcck macht sie sich Gedanken, was sie denn falsch gemacht h\u00e4tte (ja verdammt \u2013 nichts!) und kommt zu dem komplett richtigen Schluss, dass diese Schande eben nicht ihre eigene sein sollte. \u201eOn You\u201c handelt davon, dass sich die Protagonistin fragt, ob irgendwas an ihr ihrem Lebensabschnittsgef\u00e4hrder ihr nicht recht gewesen w\u00e4re \u2013 zu dick, zu d\u00fcnn, zu viel irgendwo dazwischen? Sie wird den Schmutz auf jeden Fall absch\u00fctteln und der Dreck f\u00e4llt auf ihn selbst zur\u00fcck \u2013 das gibt Hoffnung.<br><br>Und im letzten St\u00fcck \u201eBeat By Beat\u201c arbeitet die Hauptdarstellerin dann darauf hin, das Erlebte \u201ebeat by beat\u201c zu \u00fcberwinden. Und hinterl\u00e4sst die\/den H\u00f6renden in einem komplett aufgew\u00fchltem Zustand. Wenige Alben h\u00f6re ich, wenn ich sie neu habe, immer und immer wieder, \u201eThis Shame Should Not Be Mine\u201c l\u00e4uft in meiner K\u00fcche heute Abend schon zu vierten Mal hintereinander. Nicht von ungef\u00e4hr.<br><br>Zum Schluss noch ein Wort zum Cover-Artwork: Milena Eva mit ernstem Gesicht in einer Ritterr\u00fcstung ohne irgendwelchen Text. Das passt zum eben Geh\u00f6rten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Guido D\u00f6rheide (20.04.2022) Gold haben sich umbenannt in GGGOLDDD, und das k\u00f6nnte daran liegen, dass das neue Album \u201eThis Shame Should Not Be Mine\u201c einen stilistischen Bruch mit den bisherigen Ver\u00f6ffentlichungen der niederl\u00e4ndischen Band markiert. 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