{"id":410,"date":"2012-12-21T15:14:12","date_gmt":"2012-12-21T14:14:12","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=410"},"modified":"2013-11-15T13:10:18","modified_gmt":"2013-11-15T12:10:18","slug":"beasts-of-the-southern-wild-benh-zeitlin-usa-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/beasts-of-the-southern-wild-benh-zeitlin-usa-2012\/","title":{"rendered":"Beasts Of The Southern Wild \u2013 Benh Zeitlin \u2013 USA 2012"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-667\" title=\"Kino-Film\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Kino-Film1.jpg\" alt=\"\" width=\"178\" height=\"100\" \/><\/p>\n<p>Von Matthias Bosenick (21.12.2012)<\/p>\n<p>Das ist schon beachtlich: \u201eBeasts Of The Southern Wild\u201c ist ein Drama ohne Dramaturgie. Mit seinem Langfilmdeb\u00fct gelingt es Benh Zeitlin, mit verwackelten Bildern eine d\u00fcnne Geschichte langweilig zu erz\u00e4hlen. Immerhin: F\u00fcr die Musik ist er auch verantwortlich, und die, irgendwo zwischen Folk und Jazz ohne spezifische Herkunftszuordnung, ist gut und mit Bedacht eingesetzt. Ansonsten bleibt der Film hinter seinen M\u00f6glichkeiten zur\u00fcck, soweit man das sagen kann bei einem Film, der nur wenig preisgibt.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nHauptfigur ist die sechsj\u00e4hrige Hushpuppy, nat\u00fcrlich zuckers\u00fc\u00df, die in Bathtub lebt, einer Siedlung jenseits eines Damms am Bayou, den die Reichen zu ihrem Schutz vor den Fluten zu schmelzen drohender Polkappen quer durchs Land gezogen haben. Bald kommt diese bef\u00fcrchtete Flut, und dann, tja, passieren so Sachen. Vermutlich lernt Hushpuppy irgendwas \u00fcber Mut und das Leben.<\/p>\n<p>Das M\u00e4dchen m\u00e4andert duch eine Erwachsenenwelt, die willk\u00fcrlich Entscheidungen f\u00e4llt, und irrt ebenso willk\u00fcrlich durch ihr eigenes kleines Leben. Ihre Mutter ist bei ihrer Geburt in den Puff gegangen, ihr Vater ist ein siechender Aggro-Typ, die restlichen Leute nicht minder liebensw\u00fcrdig. Was passiert, passiert ohne Impuls und hat keine charakterlichen Folgen, geschweige denn dramaturgische. Man g\u00e4hnt sich durch die Geschichte und freut sich gegebenenfalls noch \u00fcber die gelegentlich herumtrampelnden Schweinemonster, die vermutlich Hushpuppys aufkeimenden Mut symbolisieren sollen, denn die sind ganz gut gelungen. So surreal, wie der Film gerne w\u00e4re, ist er jedoch nicht, sondern reichlich konventionell, da haben andere eben mal nebebei deutlich Surrealeres geleistet.<\/p>\n<p>Auch visuell: Nichts gegen Handkamera, man hat ja Dogme95 im Blut, aber zu dieser Story passt sie einfach nicht. Die Kameraf\u00fchrung erzeugt eine Hektik, die sich in der Geschichte infach nicht wiederfindet, und wenn man sich inhaltlich auf Ruhe einstellt, nervt es nur. Immerhin: Die Musik ist gut, dr\u00f6hnt auch nicht permanent, und erinnert ein bisschen an Gustavo Santaolallas Untermalung von \u201eThe Motorcycle Diaries\u201c. Insgesamt ist \u201eBeasts Of the Southern Wild\u201c, insbesondere gemessen an den vollmundigen Ank\u00fcndigungen, eine Entt\u00e4uschung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (21.12.2012) Das ist schon beachtlich: \u201eBeasts Of The Southern Wild\u201c ist ein Drama ohne Dramaturgie. 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