{"id":4069,"date":"2022-01-11T23:07:01","date_gmt":"2022-01-11T22:07:01","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=4069"},"modified":"2022-01-11T23:07:01","modified_gmt":"2022-01-11T22:07:01","slug":"krueger-unerhoert-ep-vol-1-vol-2-bauchpfannen-aufnahmen-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/krueger-unerhoert-ep-vol-1-vol-2-bauchpfannen-aufnahmen-2021\/","title":{"rendered":"Kr\u00fcger \u2013 Unerh\u00f6rt EP Vol. 1 &#038; Vol. 2 \u2013 Bauchpfannen Aufnahmen 2021"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Krueger-Unerhoert-EP-Vol.-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Krueger-Unerhoert-EP-Vol.-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4070\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Krueger-Unerhoert-EP-Vol.-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Krueger-Unerhoert-EP-Vol.-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4071\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Von Matthias Bosenick (11.01.2022)<br><br>Geil, Kr\u00fcger entr\u00fcmpelt seinen Keller und f\u00f6rdert stapelweise Kassetten mit Demos und Liveaufnahmen zutage. Wenn er schon seit mehr als vier Jahren keine neue Musik herausbringt, dann wenigstens alte, und die ist ja deswegen nicht schlechter. Der Indierocker hat einfach das Gesp\u00fcr f\u00fcr Hooks, Arrangements und Punchlines, schon bei den Trottelkackern war das so, und damit \u00fcberzeugen auch diese einstmals aussortierten Songs. Live kommen die St\u00fccke, die er ansonsten zu Hause allein einspielt, noch besser zur Geltung, mit noch mehr Groove und einem fantastischen Zusammenspiel seiner erstklassigen Mitmusiker. Bei aller Ironie kann Kr\u00fcger eines aber nie verbergen: seine Melancholie, die seinen Indierocksongs Tiefe und Schwere gibt, so straight sie auch rocken.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Man h\u00f6rt heraus, dass Kr\u00fcger musikalisch in den Neunzigern einiges mitgenommen hat. \u201eSt. Nimmerleinstag\u201c, der Titeltrack der ersten von zwei EPs, h\u00e4tte auch von Neil Young sein k\u00f6nnen, mit stampfender Rockmusik, aber viel mehr Energie, besonders in der Liveversion, wenn auch sein Demo schon ordentlich Drive hat. Das Gitarrenriff von \u201ePfalsche Pfreunde\u201c erinnert an die Band, die Kr\u00fcger auf dem EP-Cover als T-Shirt verehrt, Oasis n\u00e4mlich, nur dass der Song im Gegensatz zu den Britpoppern kein St\u00fcck weinerlich ist.<br><br>Und das trotz der Inhalte: Kr\u00fcger beobachtet sich und die Welt und zieht seine R\u00fcckschl\u00fcsse, und die sind zumeist wolkenverhangen. Uneingel\u00f6ste Versprechen und nicht verl\u00e4ssliche Mitmenschen sind ja nun auch nicht eben Jubelthemen. Zwar behauptet Kr\u00fcger in dem einzigen bereits ver\u00f6ffentlichten Song, \u201eHass ist immer noch mein Lieblingsgef\u00fchl\u201c, aber das nimmt man ihm nicht ab, nat\u00fcrlich. Die drei Bonus-Tracks dieser ersten EP stammen wie das Demo aus dem Jahr 2010, wurden aber bei einem Livekonzert in Braunschweig im Jugendzentrum Heidberg mitgeschnitten. Als Studioversion unver\u00f6ffentlicht, aber schon im Liveprogramm, das haben wir gerne!<br><br>Die vier St\u00fccke auf \u201eRollercoaster\u201c, der zweiten EP, sind s\u00e4mtlichst unver\u00f6ffentlicht \u2013 beinahe jedenfalls. Das Titelst\u00fcck hat etwas Psychedelisches, was zum Thema passt, und man wundert sich, dass Kr\u00fcger auf der Bandcamp-Seite vermerkt, der Song funktioniere erst, seit er ihm um mehr als die H\u00e4lfte k\u00fcrzte, dabei klingt er im Fade-Out, als m\u00fcsse er unbedingt weitergehen, um sein psychedelisches Potential voll auszuspielen. Ebenfalls gek\u00fcrzt ist der Titel des zweiten St\u00fccks, das statt romantisch \u201eDer Wind singt traurige Lieder\u201c nur noch \u201eTraurige Lieder\u201c hei\u00dft und die Kr\u00fcgersche Melancholie gleich zum Thema hat. \u201eIch werde das Gef\u00fchl nicht los, mein Leben liegt in Scherben\u201c, singt er, und man mag nur hoffen, dass sich das lyrische Ich da nicht zu sehr mit dem Autoren deckt.<br><br>Zur Psychedelik zur\u00fcck kehrt Kr\u00fcger mit \u201eIn der Zwischenzeit\u201c, das der Zauberer aus zwei Demos zusammenschnitt, was man nicht merkt, sich vielmehr \u00fcber die Breaks und Arrangements freut, die sich da inmitten der spacigen Rockmusik \u00fcberkreuzen. Dabei vermerkt der K\u00fcnstler, dass er diesen Song bereits digital ver\u00f6ffentlicht hatte, ihn aber aus selbstkritischen Gr\u00fcnden wieder l\u00f6schte. Und der Rausschmei\u00dfer \u201eAlles dreht sich\u201c vertieft trotz Uptempo und rotzigem Refrain einmal mehr das Melancholische.<br><br>Bislang gibt es erst zwei \u201eUnerh\u00f6rt\u201c-EPs, Material d\u00fcrfte Kr\u00fcger f\u00fcr weit mehr haben, glaubt man den Fotos von Dutzenden Tapes, die er zeigte. Und zu haben sind diese EPs nicht ebenfalls als Tape, sondern nur digital, aber wer wei\u00df, was da k\u00fcnftig noch m\u00f6glich ist, wenn Kr\u00fcger erstmal ordentlich Material aufarbeitete. Eine Doppel-CD oder so etwas. Nur zu! Kann nur gut werden. Aber erstmal Teil 3.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (11.01.2022) Geil, Kr\u00fcger entr\u00fcmpelt seinen Keller und f\u00f6rdert stapelweise Kassetten mit Demos und Liveaufnahmen zutage. 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