{"id":4061,"date":"2022-01-04T21:01:35","date_gmt":"2022-01-04T20:01:35","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=4061"},"modified":"2022-01-04T21:15:14","modified_gmt":"2022-01-04T20:15:14","slug":"erasure-neep-mute-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/erasure-neep-mute-2021\/","title":{"rendered":"Erasure \u2013 Ne:Ep \u2013 Mute 2021"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Erasure-Ne-Ep.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Erasure-Ne-Ep.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4062\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Von Matthias Bosenick (04.01.2022)<br><br>Als h\u00e4tten Erasure selbst gemerkt, dass das Remix-Album zur letzten, an sich guten Platte \u201eThe Neon\u201c Mist war, ver\u00f6ffentlichen sie den darauf befindlichen exklusiven und tats\u00e4chlich guten Track im Rahmen einer EP neu. Die kn\u00fcpft an die mittelalte Klasse des Duos an, verzichtet auf schn\u00f6des Bummbumm und liefert daf\u00fcr analog generierten Synthpop, minimalistischer als in den Achtzigern, also eher wie Anfang der Neunziger, und trotzdem sch\u00f6n. Der Titel \u201eNe:Ep\u201c suggeriert zwar EBM, aber so hart und so tanzbar ist die EP nicht, sondern mehr zum Schwofen und Zuh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><a><\/a> Der Sound dieser f\u00fcnf Lieder passt noch am ehesten in die Fr\u00fchneunziger-Phase von Erasure, also grob \u201eChorus\u201c und \u201eI Say I Say I Say\u201c, weniger in die klassischen Achtziger. Damals hatte das Duo wie jedes Synthpopprojekt mit dem \u00dcbergang vom \u00fcppigen Achtziger-Sound in den strukturarmen Eurodance zu k\u00e4mpfen, und Erasure schlugen sich vergleichsweise gut, hatten mit \u201eAlways\u201c sogar einen ihrer gr\u00f6\u00dften Hits und f\u00fcgten dem mit \u201eErasure\u201c das beste, weil experimentellste Album ihrer Karriere an. Auf der \u201eNe:Ep\u201c sind die Songs also kompakter, weniger ausgeschm\u00fcckt als in den Achtzigern, als Vince Clarke noch seinen Maschinenpark dahingehend auslotete, was er an Effekten jenseits von reiner Instrumentierung zu bieten hatte. Elemente dieser Art befeuerten die Atmosph\u00e4re vieler fr\u00fcher Hits, und das war in den Neunzigern offenbar nicht mehr so sehr gewollt.<br><br>Also volle Konzentration auf die Songs, und die sind gut. Andy Bell singt bisweilen vielstimmig mit sich selbst und fungiert so als zus\u00e4tzliches Instrument, das verleiht den Liedern W\u00e4rme. Clarke verzichtet derweil darauf, allzu cheesige Sounds zu generieren, wie er es seit den Nullern zu h\u00e4ufig tat, und bettet Bells Stimme in Sounds, die zwar naturgem\u00e4\u00df synthetisch-kalt sind, aber so behutsam arrangiert, dass sie ausreichend Pl\u00fcsch entstehen lassen, um bestens zum Gesang zu passen. Sch\u00f6n ist das, mindestens.<br><br>Im Uptempo sind hier nur zwei Lieder gehalten, der Opener \u201eTime (Hearts Full Of Love)\u201c und der bereits bekannte Gute-Laune-Rauswerfer \u201eSecrets\u201c, der noch am ehesten ein Gef\u00fchl von Achtzigern entstehen l\u00e4sst. Die drei St\u00fccke dazwischen, \u201eSame Game\u201c, \u201eLeaving\u201c und \u201eCome On Baby\u201c, drosseln das Tempo und befeuern die Atmosph\u00e4re, w\u00e4hrend die Klammerst\u00fccke den Discofox im H\u00f6rer wecken. Diese EP geh\u00f6rt mit zu den sch\u00f6nsten Ver\u00f6ffentlichungen von Erasure der zur\u00fcckliegenden 25 Jahre. Erstaunlicherweise gibt es sie \u00fcbrigens als CD und Tape, aber nicht auf Vinyl. Anlass f\u00fcr die EP war der Tourauftakt des Duos am 1. Oktober, das dazugeh\u00f6rige Album \u201eThe Neon Live\u201c ist bereits angek\u00fcndigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (04.01.2022) Als h\u00e4tten Erasure selbst gemerkt, dass das Remix-Album zur letzten, an sich guten Platte \u201eThe Neon\u201c Mist war, ver\u00f6ffentlichen sie den darauf befindlichen exklusiven und tats\u00e4chlich guten Track im Rahmen einer EP neu. 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