{"id":3755,"date":"2021-04-08T22:00:51","date_gmt":"2021-04-08T20:00:51","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=3755"},"modified":"2021-04-08T22:00:51","modified_gmt":"2021-04-08T20:00:51","slug":"oriom-healing-source-klangwirkstoff-records-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/oriom-healing-source-klangwirkstoff-records-2021\/","title":{"rendered":"Oriom \u2013 Healing Source \u2013 Klangwirkstoff Records 2021"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><a href=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Oriom-Healing-Source.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"112\" height=\"111\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Oriom-Healing-Source.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3756\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Von Matthias Bosenick (08.04.2021)<br><br>Einst der zweitwichtigste kreative Sidekick von Anne Clark nach David Harrow und selbst\u00e4ndig mit etwas altbackenem Crossover unterwegs \u2013 und heute? Rainer von Vielen alias Rainer Hartmann sattelt um auf die Sorte Ambient, die sich im Aufbau bei den Theorien von Hans Cousto bedient und heilende Wirkung ausstrahlen will. Unter dem neuen Pseudonym Oriom ver\u00f6ffentlicht er aus Ausgleich f\u00fcr Konzertabsagen sein elektronisch basiertes Deb\u00fct, auf dem er selbstredend auch mit Kehlkopf- und Obertonstimme arbeitet, wie man es von ihm kennt. Der Kenner wei\u00df indes auch, dass Hartmann bereits mit dem Projekt Orange in verwandten Gefilden unterwegs ist, nur nicht so elektronisch. Also, auf ins All-G\u00e4u!<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Das Epische liegt in der Natur der Sache. Sechs St\u00fccke in 77 Minuten, der Mann l\u00e4sst sich zeit, seine Musik wirken zu lassen, denn genau das soll sie auch, wie man unter anderem dem Titel entnimmt: Hartmann bedient sich bei Coustos Kosmischer Oktave, derzufolge sich Frequenzen von etwa Planetenrotationen auf jede andere Frequenz umrechnen lassen, etwa Tonh\u00f6hen oder Farben. So stimmt Hartmann jedes St\u00fcck nach einem anderen Planeten oder Gestirn unseres Sonnensystems.<br><br>Auf seiner Reise variiert Hartmann die St\u00fccke in sich nicht, sondern ist darauf bedacht, dass sie eine angenommene Entspannung oder Yoga\u00fcbung des H\u00f6renden auch ungest\u00f6rt erm\u00f6glichen. Deshalb legt er seine Energie nicht in Eruptionen, sondern in Details, die man als bewusst H\u00f6render wahrnimmt und sich an ihnen erfreut; vorrangig, indem er mit seiner Stimme arbeitet, eben mit Kehlkopf- oder Obertongesang, den er nicht \u00fcber die Musik legt, sondern ihn in sie einwebt, zweckdienlich, unaufdringlich.<br><br>Seine Musik erzeugt Hartmann \u00fcberwiegend elektronisch, man f\u00fchlt sich bisweilen an Popsounds erinnert, die man von fr\u00fcher aus dem Radio kennt, nur ohne eine Liedstruktur; da arbeitet er vielmehr mit repetetiven Melodiefragmenten. Manche Instrumente klingen fern\u00f6stlich, eine Sitar etwa, andere St\u00fccke tragen einen Reggae-Rhythmus. Die Tracks des Albums gestaltet er abwechslungsreich, jeder Planet, jedes Gestirn bekommt einen eigenen Sound. Er l\u00e4sst sogar unterschiedlich ausgepr\u00e4gte Beats zu, und auch mit ihnen unterbricht er keine Traumreise, sondern befl\u00fcgelt sie, und erm\u00f6glicht gleichsam, dass man sich in die St\u00fccke auch eingrooven kann, zu ihnen milde abhotten mithin. Die klassische Ambient-Trance also.<br><br>Dieses Deb\u00fct fasst der Mann aus Kempten als Ausgleich daf\u00fcr auf, dass er mit seiner Band Orange der Viruslage geschuldet nicht auf Konzerttour gehen kann. Per Crowdfunding finanzierte er \u201eHealing Source\u201c und ver\u00f6ffentlicht es \u00fcber Klangwirkstoff Records, und dessen Betreiber freut sich, dass die LP-Version das erste Vinyl in der Labelgeschichte sein wird. Vorab gab es den ersten Track als \u201eMars Minarett\u201c-EP mit zwei Remixen, von denen einen ebenjener Labelchef unter seinem Alias B. Ashra beisteuerte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (08.04.2021) Einst der zweitwichtigste kreative Sidekick von Anne Clark nach David Harrow und selbst\u00e4ndig mit etwas altbackenem Crossover unterwegs \u2013 und heute? 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