{"id":3733,"date":"2021-03-19T15:36:46","date_gmt":"2021-03-19T14:36:46","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=3733"},"modified":"2021-03-19T15:36:46","modified_gmt":"2021-03-19T14:36:46","slug":"taba-sen-o-czarnej-drodze-enjoy-life-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/taba-sen-o-czarnej-drodze-enjoy-life-2021\/","title":{"rendered":"Taba \u2013 Sen o Czarnej Drodze \u2013 Enjoy Life 2021"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><a href=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Taba-Sen-o-Czarnej-Drodze.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Taba-Sen-o-Czarnej-Drodze.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3734\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Von Matthias Bosenick (19.03.2021)<\/p>\n\n\n\n<p>Sie h\u00e4lt sich einfach nicht an handels\u00fcbliche Songstrukturen, egal, ob mit dem Duo Nac\/Hut Report oder wie hier auf ihrem Solo-Deb\u00fct: Die Musik von Jadwiga Taba aus Krakau folgt keinen vertrauten Strukturen, sie klingt nebul\u00f6s, versponnen, ungreifbar. Nur nicht so zerhackt, wie wenn sie mit ihrem Duokollegen LM zusammenarbeitet, verglichen damit also beinahe zug\u00e4nglich. Dennoch, Taba ist so eigenst\u00e4ndig und einzigartig, wie man es 2021 kaum noch erwartet. \u201eSen o Czarnej Drodze\u201c gibt es sympathischerweise physisch nur als Kasetka.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Im Hintergrund rauscht es, die Tonh\u00f6hevariiert nur minimal. Dar\u00fcber liegen Schleifger\u00e4usche, T\u00f6ne misshandelter Saiteninstrumente, Samples, Glockenspiel und -gel\u00e4ut, Blubbern und die gehauchte Stimme von Taba. Erkennbare Rhythmen gibt es nicht, Schlagzeug, Beats oder Percussion sind nicht Teil dieser entr\u00fcckten Musik. Selbst die Stimme intoniert keine klassischen Lieder, die anhand von Strophen eine Form erg\u00e4ben, sie haucht vielmehr, f\u00fcgt sich ins Grundrauschen ein, erschallt wie eine arglistige Verf\u00fchrung in einem nebelverhangenen n\u00e4chtlichen Wald, erf\u00e4hrt gelegentlich eine Behandlung mit der Dubmaschine.<\/p>\n\n\n\n<p>Was die Musik dabei so berauschend macht, ist die Tatsache, dass Tabas Experimente zwar vielleicht zun\u00e4chst verst\u00f6ren, aber nicht st\u00f6ren, nicht nerven, sich nicht brutal ins Geh\u00f6r pr\u00fcgeln. Sie experimentiert behutsam, sie bewahrt sich ihre eigene Schr\u00e4glage mit Samthandschuhen und ist dabei dennoch komplett kompromisslos. Beim H\u00f6ren scheitert man permanent daran, dem Diktat des Geistes zu folgen und in Tabas Musik eine Ahnung von Regelm\u00e4\u00dfigkeit zu finden, und w\u00e4hrend man die St\u00fccke auf diese Weise in sich hineinl\u00e4sst, nehmen sie sich einfach den Raum in der Seele, besetzen die freien Pl\u00e4tze und erobern anteilig auch die belegten, wenn man gerade mit etwas anderem besch\u00e4ftigt ist. Und schon ist man in diese Art von Musik verliebt. Und dann kann man dazu sogar entspannen, so ungew\u00f6hnlich das auch erscheinen mag.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Artwork stammt, wie auch h\u00e4ufig bei Nac\/Hut Report, von Taba selbst, die sich daheim auch als K\u00fcnstlerin bet\u00e4tigt. Kaum weniger unkonventionell, als sie als Musikerin in Erscheinung tritt. Ebenso die Darreichungsform: \u201eSen o Czarnej Drodze\u201c gibt es als Audiokassette, wie es derzeit wieder etwas popul\u00e4r ist, inklusive Downloadcode, weil ja niemand mehr ein Abspielger\u00e4t hat, aber trotzdem etwas zum Hinstellen haben m\u00f6chte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (19.03.2021) Sie h\u00e4lt sich einfach nicht an handels\u00fcbliche Songstrukturen, egal, ob mit dem Duo Nac\/Hut Report oder wie hier auf ihrem Solo-Deb\u00fct: Die Musik von Jadwiga Taba aus Krakau folgt keinen vertrauten Strukturen, sie klingt nebul\u00f6s, versponnen, &hellip; <a href=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/taba-sen-o-czarnej-drodze-enjoy-life-2021\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3,24],"tags":[],"class_list":["post-3733","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-album","category-tape"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3733","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3733"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3733\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3735,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3733\/revisions\/3735"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3733"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3733"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3733"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}