{"id":3544,"date":"2020-10-02T15:32:42","date_gmt":"2020-10-02T13:32:42","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=3544"},"modified":"2020-10-02T15:32:42","modified_gmt":"2020-10-02T13:32:42","slug":"megalith-levitation-dekonstruktor-megalith-levitation-dekonstruktor-aesthetic-death-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/megalith-levitation-dekonstruktor-megalith-levitation-dekonstruktor-aesthetic-death-2020\/","title":{"rendered":"Megalith Levitation\/Dekonstruktor \u2013 Megalith Levitation\/Dekonstruktor \u2013 Aesthetic Death 2020"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Megalith-Levitation-Dekonstruktor-Split.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3545\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Von Matthias Bosenick (02.10.2020)<br><br>\u0427\u0435\u043b\u044f\u0431\u0438\u043d\u0441\u043a. Tscheljabinsk. Zwischen Jekaterinburg und Kasachstan. 1,2 Millionen Einwohner. Drei davon machen seit sechs Jahren als Megalith Levitation Acid Doom, wie sie selbst es nennen, und auf ihrem nunmehr vorliegenden zweiten Release gemeinsame Sache mit Dekonstruktor aus Moskau. Jedes Trio steuert zwei Tracks zu diesem Split bei, was bei \u00fcber einer halben Stunde Gesamtspielzeit erahnen l\u00e4sst, wie gem\u00e4chlich es dabei zugehen mag. Aber nicht langweilig, da passiert eine Menge, das meiste angesiedelt in sehr tiefen T\u00f6nen. Der Herbst kann kommen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>In jeder Hinsicht tief im Doom verwurzelt bleiben Megalith Levitation. Das Tempo schleppt, die Gitarren sind f\u00fcr ihre loopartigen Riffs diverse Oktaven tiefer gestimmt, der Gesang beschw\u00f6rt irgendeinen omin\u00f6sen Kult und das Schlagzeug darf ab und zu h\u00f6chst spannende Fills liefern. Gerade der sakrale tiefe Gesang unterstreicht das Kultische, das Rituelle, w\u00e4hrend das Magma bestehend aus Gitarre, Bass und Schlagzeug in den instrumentalen Passagen auch mal Haken schl\u00e4gt. So f\u00fchrt eine \u201eOpium Ceremony\u201c das Trio in \u201eDespair\u201c, und man glaubt es den dreien gern \u2013 bis sie in den letzten Sekunden tats\u00e4chlich aus dem Sludge per Takterh\u00f6hung einen waschechten Doom-Metal machen. Da hat das Opium vermutlich zu wirken aufgeh\u00f6rt.<br><br>Aber dann setzen auch schon die Kollegen aus Moskau an. \u0414\u0435\u043a\u043e\u043d\u0441\u0442\u0440\u0443\u043a\u0442\u043e\u0440 oder auch Dekonstruktor bleiben im schleppenden Tempo, spielen aber mit circa einem Effektger\u00e4t mehr, indem sie einen in seiner Tonh\u00f6he leicht variierenden Saitensound rhythmisch zerhacken und dazu genregem\u00e4\u00df herumdoomen. Die sp\u00e4rlich eingesetzte Stimme ist deutlich h\u00f6her, sie f\u00fcgt sich eher in den Sound ein, als dass sie sich eigenst\u00e4ndig positioniert. Doch nach der H\u00e4lfte des achtmin\u00fctigen \u201eBeheaded Horizon\u201c ziehen sie das Tempo an und transferieren den Doom in den Stoner, den Black-Sabbath-Metal, mit den gesteigerten Effekten gar in die Avantgarde. Zuletzt h\u00e4lt der Titel \u201eMagma Pulse\u201c, war er verspricht, angereichert mit einer monoton s\u00e4genden Gitarre.<br><br>Zum Split macht dieses Album der Umstand, dass Dekonstruktor-Gitarrist Memphis auch die Aufnahmen von Megalith Levitation betreute. Auch wenn beide H\u00e4lften zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten eingespielt wurden, verbindet sie Tempo, Sound und Attit\u00fcde, das Album wirkt geschlossen. Und es eignet sich in seiner Stimmung bestens zum fr\u00f6hlichen Gruseln oder zum chilligen Herbstfr\u00f6steln. Gute Laune hat der Doom von sich aus schon nicht, da sollte man auch nichts Erhebendes erwarten, sondern sich freuen, dass man genau das bekommt, was die Schublade verspricht, nur eben mit eigenwilligen und den jeweiligen Bands entsprechenden Variationen angereichert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (02.10.2020) \u0427\u0435\u043b\u044f\u0431\u0438\u043d\u0441\u043a. Tscheljabinsk. Zwischen Jekaterinburg und Kasachstan. 1,2 Millionen Einwohner. 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