{"id":3344,"date":"2020-03-11T21:59:55","date_gmt":"2020-03-11T20:59:55","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=3344"},"modified":"2020-03-11T21:59:55","modified_gmt":"2020-03-11T20:59:55","slug":"spezial-addicted-noname-label-aus-moskau-teil-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/spezial-addicted-noname-label-aus-moskau-teil-4\/","title":{"rendered":"Spezial: addicted\/Noname Label aus Moskau, Teil 4"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"110\" height=\"110\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/addicted-label.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3052\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von Matthias Bosenick (11.03.2020)<br> <br> Einen vierten Schwung CDs brachte das Label addicted\/Noname auf den langen Weg von Moskau nach Braunschweig, gef\u00fcllt mit einer feinen erg\u00e4nzenden Auswahl aus dem eigenen Repertoire. Mit dabei sind dieses Mal: IWKC alias I Will Kill Chita, Disen Gage, The Grand Astoria sowie auf der Doppel-CD zum Psych-Fest vor einigen Jahren zwei Dutzend weiterer h\u00f6chst beeindruckender Bands. Wer es nicht physisch erwerben m\u00f6chte, hat auf der <a href=\"https:\/\/noname666.bandcamp.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Bandcamp (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Bandcamp<\/a>-Seite des Labels beste Gelegenheit zum Download.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Psych-Fest-Volume-One.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3345\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Psych-Fest\nVolume One (2016)<br>\n<br>\nDas ist nicht einfach nur Psych, was das\nPsych-Fest hier in zwei Teilen feilbietet. Die beiden Compilations\nerfordern s\u00e4mtliche Aufmerksamkeit, auch ohne Drogennutzung;\nurspr\u00fcnglich begleiteten sie zwei durchgef\u00fchrte und ein geplantes\nFestival und bieten einen beeindruckenden \u00dcberblick \u00fcber eine feine\nSzene in Moskau.  Schon der Opener \u201eTeatime\u201c von Les klingt nicht\nnach dem, was der Titel suggeriert: Eine einsame Trompete irrlichtert\n\u00fcber reduzierte Experimentalkl\u00e4nge, rhythmuslos generiert von\nallerlei Instrumentarium, in seinem Freigeist den modernen Free Jazz\nzitierend. Es richtet sich eine Welle auf, die die Idee von Avatgarde\nmit sich sp\u00fclt. Erst Atomic Simao leiten als Zweite in die vertraute\nPsychedelik \u00fcber, mit wabernden Gitarren \u00fcber einem kopfnickendem\nBeat. Etwas mehr Melodie wagen Snakecharm, die sich ausufernd ins All\nbegeben und ihr Instrumentarium in einer Supernova explodieren\nlassen. Der Mutter Wolga huldigen hernach Matushka mit einem\nStoner-Track, orientalisch tanzbar psychrocken Atomic Simao in ihrem\nzweiten Beitrag, Vice Versa und die Night Collectors jammen sich\neinmal um die Sonne, Transnade\u017enost&#8216; schie\u00dfen einen basslastigen\nDampfkessel ins All, Vespero ziehen das Tempo an und verschachteln\nihren Jazzrock, Dr\u00f6me gniedeln fast zehn Minuten lang\nselbstvergessen vor sich hin und Polska Radio One lassen sich zu\nanderen Ufern treiben, als einzige mit erkennbarer, aber nicht\nverst\u00e4ndlicher Stimme. Allen Beitr\u00e4gen liegt Rockmusik zugrunde,\nund alle zaubern etwas Abhebendes daraus.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Psych-Fest-Volume-Two.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3346\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Psych-Fest\nVolume Two (2016)<br>\n<br>\nDer zweite Teil l\u00e4sst sich ebenfalls\nZeit damit, zu erkennbarer Musik zu werden. Dvory bekommen satte 20\nMinuten f\u00fcr den Opener, der komplett beat- und konturlos\nAmbient-Drone zelebriert. Und wenn man erst mitten in seinem eigenen\nGeist steckt, holen einen Pree Tone mit bratzendem Blick auf die\neigenen Schuhe in die Garage. Wenn dann Transnade\u017enost&#8216; das Tempo\ngedrosselt haben und sich auf den Weg in andere Bewusstseinszust\u00e4nde\nbefinden, ist insgesamt beinahe eine Dreiviertelstunde vergangen.\nMarkaria Rho experimentieren anschlie\u00dfend mit Stimme, Fuzz und\ngebrochenem Rhythmus, \u0431\u0438\u0447\u043a\u0440\u0430\u0444\u0442 legen eine undefinierbare\nStimme \u00fcber einen undefinierbar dudelnden Garagenfuzz, Jahroom\ndr\u00e4ngen mit frickeligem Nachdruck auf die Pilzwiese, Lucidvox\nerinnern mit Frauengesang und Flangergitarre sehr an fr\u00fche\nBatcave-Experimente, das St\u00fcck von Ministry Of Flowers k\u00f6nnte\ndirekt aus den spacigen Sechzigern her\u00fcberwehen, Kamni schleppen\nsich wieder in die Kifferh\u00f6hle und Vice Versa covern authentisch\n\u201eMaster Of The Universe\u201c von Hawkwind, mit allem Fuzz und\ngaloppierendem Ungest\u00fcm. Mit diesem Doppel-Album bekommt man einen\nvortrefflichen \u00dcberblick \u00fcber die russische Psychedelik-Szene mit\nallen Seitenarmen und avantgardistischen Ausw\u00fcchsen. Sch\u00f6n ist,\ndass nicht einmal diese Sammlung Kadavergehorsam propagiert, sondern\nden Horizont in allerlei Richtung \u00f6ffnet.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IWKC-Hladikarna.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3347\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">IWKC\n\u2013 Hladikarna (2017)<br>\n<br>\nMit dem \u201eKastenkampf\u201c geht es\nlos, schleppend, doomend, im Grunde in die Irre f\u00fchrend: IWKC,\nfr\u00fcher I Will Kill Chita, legen sich nicht auf eine Richtung fest.\nDenn im zweiten Song schon geht es mit indisch-orientalischem\nIndierock weiter, unerwartet und \u00fcberraschend, aber \u00fcberzeugend,\nnicht deplaziert wirkend. Die k\u00f6nnen was, die Moskauer, und\nversorgen ihre zumeist instrumentalen St\u00fccke mit allerlei\nunberechenbaren Breaks und Ver\u00e4nderungen. F\u00fcr seinen erdigen,\ngroovenden Kopfnickerrock holte sich das Quartett einen Riesenschwung\nan G\u00e4sten ins Studio, bis hin zu einem ganzen Chor. Angereichert mit\nbisweilen etwas cheesigem Keyboard, Cello, Tabla und weiteren\nEinfl\u00fcssen aus der Weltmusik, ergibt dieses Album einen fabelhaften,\nexperimentellen und melodi\u00f6sen, bisweilen sogar recht harten, nur\nkurzzeitig mal schnellen Crossover, dessen Sound an den von\nNeunziger-US-Bands erinnert, mit slappendem Bass. Erst zur Mitte\nwagen IWKC einen Song mit Gesang, einem ungew\u00f6hnlich hohen,\nkontrastiert im Refrain von growlenden Shouts. Als zus\u00e4tzlicher Gast\nsteuert Nicolas Perrault der Band Wille Zur Macht, mit der IWKC zwei\nSplit-Alben ver\u00f6ffentlichten, beim abschlie\u00dfenden \u201eOpium des\nVolkes\u201c zum gruseligen Orgelspiel seine Stimme bei. \u201eHladikarna\u201c\nerweitert Horizonte.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IWKC-Evil-Bear-Boris.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3348\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">IWKC\n\u2013 Evil Bear Boris (2016)<br>\n<br>\nKann man gar nicht glauben,\ndass \u201eHladikarna\u201c nicht nur von der selben Band ist wie \u201eEvil\nBear Boris\u201c, sondern nur lediglich ein Jahr sp\u00e4ter erschien. Den\nmetallischen Basssound erkennt man wieder, die partiell \u00fcberzogenen\nKeyboards treten auch hier zutage, die Opulenz treibt hier\norchestrale Bl\u00fcten, ansonsten ist dieses Album komplett anders als\nder Nachfolger. Der Opener \u201ePoint Of No Return\u201c dauert 23 Minuten\nund bildet einen Querschnitt durch vermutlich s\u00e4mtliche auf der Erde\nexistierenden Musikstile, die man mit zwei Keyboards sowie einem\nkleinen Orchester aus Streich- und Blasinstrumenten begleiten kann.\nSwing, Klassik, Free Jazz, Rock\u2019n\u2019Roll, Drama, gro\u00dfe Emotionen,\nPoprock \u2013 und was auf dem Album fehlt, ist die Gitarre. Ist das\nnoch Rockmusik? Und wer sind diese Apocalyptica \u00fcberhaupt? Und wer\nist Ben Folds? IWKC agieren fern von Chartstauglichkeit und Kitsch,\nobwohl sie in Sachen Harmonie und Wohlklang mehr als nur bewandert\nsind. Man kann nur staunen, je l\u00e4nger das Album l\u00e4uft, \u00fcber die\nBr\u00fcche in den Tracks, \u00fcber die filigranen Abstimmungen zwischen den\nInstrumenten, \u00fcber Polyrhythmik und Geradlinigkeit, dar\u00fcber, wie\nsatt das Schlagzeug dabei bleibt und wie unterschiedlich die\nStimmungen sind, die das Album erzeugt. Unglaublich! Das Album ist\n\u00fcbrigens benannt nach einem Alias, unter dem die Band 2013 ein Album\nund eine EP ver\u00f6ffentlichte, zu einem Zeitpunkt also, als IWKC noch\nvoll ausgeschrieben I Will Kill Chita hie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"115\" height=\"111\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Disen-Gage-Libert\u00e2ge.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3349\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Disen\nGage \u2013 Libert\u00e2ge (2006)<br>\n<br>\nIhr zweites Album nahm die\nExperimentalbernd Disen Gage aus Moskau komplett live und\nimprovisiert auf. Wenn das Ergebnis dann so ist wie \u201eLibert\u00e2ge\u201c,\nmuss man es mit erheblich versierten Musikern zu tun haben. An\nSt\u00fccken wie diesen w\u00fcrden andere Bands jahrelang herumkomponieren,\nhier siegt Verwegenheit \u00fcber Bed\u00e4chtigkeit. Disen Gage erzeugen\nkeinen L\u00e4rm, nur bed\u00e4chtige Dissonanzen, die Musiker wissen, was\nsie tun, reduzieren sich selbst und geben sich gegenseitig Raum. Zu\nminimalistischem, sp\u00e4ter groovendem Schlagzeug entsteht zun\u00e4chst\nleiser Jazzrock, versetzt mit Afrobeat, Reggae, Pop, Synthiepop mit\nSpacegitarre, Psychedelic Rock und was dem Quartett sonst so unter\ndie Finger kommt. Karge R\u00e4ume voller Stolperfallen und\n\u00dcberraschungen \u00f6ffnen sich, Frank Zappa lugt gelegentlich\nwohlwollend nickend um die Ecke, mit laufender Spielzeit groovt sich\ndie Band richtig ein. Gelegentliche willk\u00fcrlich erscheinende\nPassagen nimmt man in Kauf und l\u00e4sst sich ansonsten vom turbulenten\nStrom der Assoziationen hinforttragen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Disen-Gage-...-The-Reverse-May-Be-True.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3350\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Disen\nGage \u2013 \u2026The Reverse May Be True (2008)<br>\n<br>\nNur zwei Jahre\nsp\u00e4ter und direkt vor der achtj\u00e4hrigen Pause ver\u00f6ffentlichen Disen\nGage ein komplett durchkomponiertes Album. Federleicht zeigt sich das\nQuartett zun\u00e4chst von einer zug\u00e4nglichen Seite, mit russischem Ska,\num dann in die vertraute Avantgarde zur\u00fcckzukehren. Zwischen Frank\nZappa, King Crimson und Mr. Bungle finden Disen Gage ihren eigenen\nWeg durch die unendlichen M\u00f6glichkeiten, nach eigener Aussage\ninspiriert von Claude Debussy, Joseph-Maurice Ravel, John Wetton,\nDouglas Adams und Georgi Daneliya. Letzterer ist Regisseur der im\nersten Track zitierten Sci-Fi-Satire \u201e\u041a\u0438\u043d-\u0434\u0437\u0430-\u0434\u0437\u0430!\n(Kin-dsa-dsa!)\u201c von 1986, in dem von den Planeten Plyuk und Khanud\n(bzw. Chanud) die Rede ist. Adams \u201eThe Hitchhiker\u2019s Guide To The\nGalaxy\u201c wird im Titel von Track 6 und 9 erw\u00e4hnt, \u201eTo Kill Kenny\u201c\nzitiert \u201eSouth Park\u201c: Die Moskauer reisen durch die weltweite\nPopkultur. Die Musik ist mindestens experimentell, fordert heraus,\naber \u00fcberfordert nicht. Sie hat progressive Seiten, komplexe\nPassagen und auch eing\u00e4ngige Strecken. Man h\u00f6rt, sobald etwa\nosteurop\u00e4ische Strukturen zur Anwendung kommen, dass die Band bei\naller Versiertheit und Komponierkunst eine Menge Humor offenbart.\nPl\u00f6tzlich Stille und Kuhglockenkl\u00f6ppeln, unterbrochen von\nGniedelgitarre: Das ist weit weg von herk\u00f6mmlicher Rockmusik, und\ndoch mit deren Mitteln eingespielt. Und nicht selten auch einfach nur\nsch\u00f6n. Man staunt \u00fcber die Leichtf\u00fc\u00dfigkeit, mit der der Band all\ndies gelingt, und muss gegen Ende doch feststellen, dass das Ergebnis\nunter Umst\u00e4nden anstrengend sein kann. Dennoch: John Wetton h\u00e4tte\nseine Freude gehabt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"111\" height=\"111\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/The-Grand-Astoria-La-Belle-Epoque.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3351\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">The\nGrand Astoria \u2013 La Belle Epoque (2014)<br>\n<br>\nEine weitere\nausufernd vielseitige Band aus dem Hause noname\/Addicted ist The\nGrand Astoria aus St. Petersburg. Forsch voran geht es auf dem\nf\u00fcnften Album \u201eLa Belle Epoque\u201c, mit Cowpunk-Indie-Rock\u2019n\u2019Roll.\nZwar ist das Album auf seine Art progressiv, aber nicht im\nklassischen Progrock-Sinne, sondern vielmehr experimentell, schneller\nauf den Punkt kommend, knackig, unbek\u00fcmmert, trotzdem mit Raum f\u00fcr\nSpielereien und auf jeden Fall dichter am Song. Erst nach einer Weile\nschlagen The Grand Astoria wieder den Weg in Richtung Stoner ein,\nschlagen tiefergestimmte Gitarren an und geben dem Fuzz mehr Gewicht\n\u2013 aber nicht durchgehend, die Grundstimmung bleibt gutgelaunt und\nsongdienlich rockend. Mehrstimmiger Gesang! Siebzigerriffs! Spacige\nFlanger! Amtliches Tempo! Gegniedel! Georgel! Heavyness! Und aus\nallem: Happiness! Dieses Album macht gute Laune, rockt anspruchsvoll\nund ist sowas von tight gespielt, dass man keine Vergleiche findet.\n\u00dcbrigens ver\u00f6ffentlichte die Band seit dem Erfolgsalbum \u201eThe\nMighty Few\u201c, das Davide Pansolin noch auf seinem Label Vincebus\nEruptum auf Vinyl pressen lie\u00df, diverse Musik, oftmals Bootlegs\n(\u201eInfluenza Arschbacke\u201c), Download-Alben (\u201eThe Grand Astoria\nMeets The Finest Moscow Sound Explorers\u201c) oder Tapes (\u201eThe\nProcess Of Weeding Out\u201c). Ach, und das Cover von \u201eLa Belle\nEpoque\u201c ist geil, erstellt von Sophia Miroedova, deren Arbeiten\nallesamt eindrucksvoll sind \u2013 und damit bestens zur Musik von The\nGrand Astoria passen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (11.03.2020) Einen vierten Schwung CDs brachte das Label addicted\/Noname auf den langen Weg von Moskau nach Braunschweig, gef\u00fcllt mit einer feinen erg\u00e4nzenden Auswahl aus dem eigenen Repertoire. 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