{"id":3314,"date":"2020-02-11T21:37:43","date_gmt":"2020-02-11T20:37:43","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=3314"},"modified":"2020-02-11T21:37:43","modified_gmt":"2020-02-11T20:37:43","slug":"the-sandmen-himmelstormer-500-records-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/the-sandmen-himmelstormer-500-records-2019\/","title":{"rendered":"The Sandmen \u2013 Himmelstormer \u2013 500% Records 2019"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-medium\"><a href=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/The-Sandmen-Himmelstormer-LP-scaled.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"188\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/The-Sandmen-Himmelstormer-LP-300x188.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3315\" srcset=\"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/The-Sandmen-Himmelstormer-LP-300x188.jpg 300w, https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/The-Sandmen-Himmelstormer-LP-1024x642.jpg 1024w, https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/The-Sandmen-Himmelstormer-LP-768x482.jpg 768w, https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/The-Sandmen-Himmelstormer-LP-1536x964.jpg 1536w, https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/The-Sandmen-Himmelstormer-LP-2048x1285.jpg 2048w, https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/The-Sandmen-Himmelstormer-LP-478x300.jpg 478w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Von Matthias\nBosenick (11.02.2020)<br>\n<br>\nHelden der Hymne! Auf\n\u201eHimmelstormer\u201c greifen The Sandmen zur\u00fcck in die Vergangenheit,\naber nicht in ihre eigene: Die Rockband aus D\u00e4nemark integriert\nSounds und Strukturen aus den Achtzigern in ihre Songs, die sie\nselbst zu der Zeit gar nicht verwendeten. Nicht nur damit\nemanzipieren sie sich von ihrer eigenen Historie: \u201eHimmelstormer\u201c\nist das zweite Album auf D\u00e4nisch und das erste auf ihrem eigenen\nLabel 500% Records, benannt indes nach einem Song auf ihrem Album\n\u201eWestern Blood\u201c von 1988. \u201eHimmelstormer\u201c ist wie ein\nattraktives Radioprogramm: unterschiedliche Stile, mal rockend, mal\ntanzbar, mal balladesk, und immer mit Ideen im Sound, die andere an\nder Stelle nicht gesetzt h\u00e4tten. Gelungen!<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Eine\nunausweichliche Wehmut dringt aus den neuen Songs der Sandmen. Damit\nklingen sie 2019 mehr nach ihren waverockigen Kollegen Sort Sol als\nnach D-A-D, mit denen man sie anfangs noch verwechseln konnte. Den\nHit \u201eFive Minutes Past Loneliness\u201c von 1992 jedenfalls ordneten\nviele unbedarfte H\u00f6rer f\u00e4lschlich den d\u00e4nischen Cowboy-Rockern zu,\nnicht ganz zu Unrecht. Mitte der Neunziger kam es bei den Sandmen zum\nSplit, und nach der Reunion Mitte der Nullerjahre sowie nach dem Tod\ndes Gitarristen Sam Mitchell ver\u00e4nderte die Band ihren Sound in eine\ndunklere Indie-Dance-Richtung. \u201eWhite Trash Red Front\u201c und\n\u201eShine\u201c hatten deutlich mehr Gewicht als die Hits der\nIndie-Jugend aus der n\u00e4mlichen Zeit und fu\u00dften auf intensivere\nErfahrungen, schlie\u00dflich lie\u00dfen sich The Sandmen bereits in den\nNeunzigern vom Madchester-Sound inspirieren.<br>\n<br>\nAber dann kam\nes zur n\u00e4chsten Z\u00e4sur: Gr\u00fcndungsmitglied Ole Wennike stieg aus,\nThe Sandmen machten mit S\u00e4nger Allan Vegenfeldt, Schlagzeuger\nMichael Illo Rasmussen und Gitarrist Stefan Moulvad als Trio weiter,\nim Geiste erg\u00e4nzt von zwei weiteren Musikern, die sich auch am\nSongwriting beteiligten und mit denen ab \u201eDen bedste dag\u201c 2014\nnicht nur die Musik eine Politur erfuhr, sondern auch die Texte vom\nEnglischen ins D\u00e4nische \u00fcbergingen. \u201eHimmelstormer\u201c setzt den\neingeschlagenen Kurs fort, und ausgerechnet die nicht dem festen\nLineup zugeordneten Musiker, Bassist Jens Hein und Keyboarder Palle\nHjorth, scheinen auf diesem Album ma\u00dfgeblich den Sound zu\nbeeinflussen.<br>\n<br>\nDie Grundlagen f\u00fcr diesen Sound bildete\nschon immer Rockmusik, nicht selten in der Garage angerauht und\nbisweilen gleichzeitig \u2013 das ist eine Kunst! \u2013 mit etwas Glam zum\nGl\u00e4nzen gebracht. Die Keyboardsounds auf \u201eHimmelstormer\u201c nun\nverleihen diesem kraftvollen wie hymnischen Cocktail den Hauch von\ndunklem Achtziger-Synthiepop, Dub und Disco. In zwei F\u00e4llen bremsen\ndie Sandmen ihr Tempo ins Balladeske ab, und sobald man etwa bei\n\u201eFuldm\u00e5ne\u201c glaubt, es werde kitschig, rettet die Band den Song\nmit \u00fcberraschender Opulenz und pl\u00e4ttender Wucht. So sind die Songs\nauf diesem Album nicht l\u00e4nger einfach nur Rock\u2019n\u2019Roll, sie sind\nmehr, sie sind ungreifbar. Und auf D\u00e4nisch funktioniert Vegenfeldts\nrauhe Stimme noch besser.<br>\n<br>\nDas Album gibt es auf Vinyl,\ndieses Mal anders als beim Vorg\u00e4nger ohne einen Bonus-Song, daf\u00fcr\naber in einer sehr raren, aber daf\u00fcr sch\u00f6nen Auflage in\nSwimmingpoolblau. Danke an dieses Trio mit f\u00fcnf K\u00f6pfen: Tak skal du\nhar!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (11.02.2020) Helden der Hymne! 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