{"id":3041,"date":"2019-06-24T22:52:17","date_gmt":"2019-06-24T20:52:17","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=3041"},"modified":"2019-06-24T22:52:17","modified_gmt":"2019-06-24T20:52:17","slug":"the-flaming-lips-kings-mouth-warner-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/the-flaming-lips-kings-mouth-warner-2019\/","title":{"rendered":"The Flaming Lips \u2013 King\u2019s Mouth \u2013 Warner 2019"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"110\" height=\"110\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/The-Flaming-Lips-Kings-Mouth.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3042\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Von Matthias\nBosenick (24.06.2019)<br>\n<br>\nGar nicht so freakig wie erwartet,\noder hat man sich lediglich daran gew\u00f6hnt? Wayne Coyne, Chef der\nFlaming Lips, hatte j\u00fcngst eine Kunstausstellung namens \u201eKing\u2019s\nMouth\u201c, und unter Mitwirkung von The Clashs Mick Jones legt er nun\nim Gewand seiner Band den Soundtrack dazu vor. Nat\u00fcrlich geistert\nCoynes Kunstpop \u00fcber den Wassern, aber das Album hat zus\u00e4tzlich\ndiverse wundersch\u00f6ne Ohrw\u00fcrmer in petto. Gab\u2019s beim Record Store\nDay auf goldenem Vinyl und soll demn\u00e4chst dem Rest der Welt auf CD\nzug\u00e4nglich gemacht werden.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>\nDas Freakige liegt ja dem Grundkonzept der Flaming Lips inne. In den\nNeunzigern ging es los, dass ein Konzert der Truppe zu einem\ngigantischen Kindergeburtstag mit Zirkusanbindung ausartete. Auf vier\nCD- oder Schallplattenspielern gleichzeitig abzuspielende Alben waren\nda nur die physische Entsprechung dessen. Sp\u00e4ter waren es die\nProjekte und Kollaborateuere, mit denen sich die Lips zwischen\ns\u00e4mtliche Nesseln setzten, etwa eine Neueinspielung von \u201eThe Dark\nSide Of The Moon\u201c mit Henry Rollins, Peaches und Stardeath And\nWhite Dwarfs, einem Alter Ego der Band, oder Kooperationen mit dem\nexotischen Ex-Disneystar Miley Cyrus. Und das war nur das\nAufsehenerregendste.<br>\n<br>\nMick Jones von The Clash als Erz\u00e4hler\neiner fantasyrollenspieltauglichen royalen Geschichte zu finden,\nsetzt zumindest die Tradition der bemerkenswerten Gastbeitr\u00e4ge fort.\nAnsonsten gibt sich die Band zwar fantasievoll und spacig, doch in\nseiner Experimentierwut eher milde, mit herzzerrei\u00dfendem Pop und\nopulentem Bombast. So melodiefiedelt er sich \u00e4therisch durch die\nExponate und die Story, und wenn es gerade passt, setzt die Band\nsogar erstklassige Songs dazwischen, dichter am Pop als am Indierock.\nSo catchy hat man die Lips gar nicht mehr auf dem Schirm, aber wer\nwei\u00df, man hat ja nicht alle Alben zusammengeklaubt, die in den\nvergangenen paar Wochen erschienen sind, und wom\u00f6glich verh\u00e4lt es\nsich mit denen vergleichbar, dass \u00fcberall solch feine Preziosen\nuntergemengt sind. Die Lips von heute sind dies \u00fcberdies auch erst\nseit wenigen Jahren, und das sind ebenjene produktiven, die nach den\nbreitenwirksamen freakigen einsetzten.<br>\n<br>\nGoldenes Vinyl, das\nsieht nat\u00fcrlich fein aus, das wissen auch K\u00e4ufer des j\u00fcngsten\nLaibach-Albums. Weil es von der Version aber nur 3600 Exemplare gibt,\ndarf sich jeder Besitzer dar\u00fcber freuen und sich der Rest wenigstens\ndarauf vorbereiten, die Musik k\u00fcnftig von anderen Tontr\u00e4gern\ngenie\u00dfen zu d\u00fcrfen. Und weil es so sch\u00f6n passt, stammt das Cover\nnat\u00fcrlich von genau jener Kunstausstellung, die das Album als\nSoundtrack begleitet. Eine, nun, runde Sache.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (24.06.2019) Gar nicht so freakig wie erwartet, oder hat man sich lediglich daran gew\u00f6hnt? 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