{"id":2722,"date":"2018-11-06T21:21:02","date_gmt":"2018-11-06T20:21:02","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=2722"},"modified":"2018-11-06T21:21:02","modified_gmt":"2018-11-06T20:21:02","slug":"tri-atma-tri-atma-sireena-19792018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/tri-atma-tri-atma-sireena-19792018\/","title":{"rendered":"Tri Atma \u2013 Tri Atma \u2013 Sireena 1979\/2018"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2723\" title=\"CREATOR: gd-jpeg v1.0 (using IJG JPEG v80), quality = 60\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Tri-Atma-Tri-Atma.jpg\" alt=\"\" width=\"110\" height=\"110\" \/><\/p>\n<p>Von Matthias Bosenick (06.11.2018)<\/p>\n<p>Jens Fischer. Ein Name wie\u2026 nun: Fischer ist Gr\u00fcndungsmitglied von Tri Atma, der Indisch-Deutschen Kraut-Prog-Weltmusikcombo, und er war und spielt in diversen anderen Bands und f\u00fcr andere Leute \u2013 darunter Eberhard Schoener \u2013 seine Gitarre. Sireena ver\u00f6ffentlicht dieser Tage nun dieses Deb\u00fct neu und erm\u00f6glicht damit auf CD die Nach- oder Neuentdeckung dieses chilligen und krautigen Sitartrips, der jedem Afghanenshop gut zu Gesicht st\u00fcnde. \u00dcbrigens: Gegr\u00fcndet haben Fischer und sein indischer Compagnon Asim Saha das Projekt Tri Atma in Hannover!<\/p>\n<p><!--more-->Die Tablas von Asim Saha bilden dann auch das Erkennungsmerkmal, mit dem Tri Atma vor 40 Jahren ganz Bundesdeutschland aufhorchen lie\u00dfen. Diesem beinahe wie eine Naturkonstante wirkenden treibenden Sound hatte selbst der Krautrock mit Dynamikern wie Can oder Neu! noch nichts entgegenzusetzen. Diese Ost-West-Br\u00fccke hatten zwar die Beatles schon knapp zehn Jahre zuvor geschlagen, doch dauerte es noch dieses Weilchen, bis sich die indischen Sounds auch im Nachkriegsdeutschland einnisten konnten.<\/p>\n<p>Fischer und Saha scharten f\u00fcr ihr bis auf zwei Traditionals selbstkomponiertes Deb\u00fct eine komplette Band um sich: Manfred Flathe spielte die obligatorische Sitar und Percussions, Herbert Koschmieder die Fl\u00f6te, das Saxo- und das Xylophon und Martina Specht die Tambura. Entsprechend indisch klingt nun das Grundger\u00fcst des Albums, also genau so, wie man es sich als seit 40 Jahren dieser Musik begegneter Poph\u00f6rer vorstellt, wie es aber zum damaligen Zeitpunkt noch nicht allgegenw\u00e4rtig war. Heute ist das anders, nat\u00fcrlich, und nicht nur Exoten wie Amorphous Androgynous haben den Sound innigst verinnerlicht.<\/p>\n<p>Nicht nur den interkulturellen Missionsauftrag kann man nun Tri Atma zugute halten, auch erlauben sie es sich, schon beim Deb\u00fct nicht der reinen Lehre zu entsprechen und Einfl\u00fcsse zuzulassen, die weder indisch noch deutsch klingen, zum Beispiel Reggae. Das Ganze fusionieren sie zu einer Art Fusion, noch weitestgehend ohne Rock; ins Weltall sollten Tri Atma erst in der zweiten H\u00e4lfte der Achtziger abheben, dann aber mit Synthies.<\/p>\n<p>Zeitreise und Zeitzeuge ist \u201eTri Atma\u201c, im R\u00fcckspiegel sieht man noch die Rauchschwaden, sowohl von R\u00e4ucherst\u00e4bchen als auch vom Joint, die die Musiker und die H\u00f6rer jeweils angesteckt haben d\u00fcrften. Ein spannender Trip von West nach Ost und von Jetzt nach Dunnemals.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (06.11.2018) Jens Fischer. 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