{"id":2610,"date":"2018-08-08T22:48:22","date_gmt":"2018-08-08T20:48:22","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=2610"},"modified":"2018-08-08T22:48:22","modified_gmt":"2018-08-08T20:48:22","slug":"dead-cross-dead-cross-ep-ipecac-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/dead-cross-dead-cross-ep-ipecac-2018\/","title":{"rendered":"Dead Cross \u2013 Dead Cross EP \u2013 Ipecac 2018"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2611\" title=\"Dead Cross - Dead Cross EP\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Dead-Cross-Dead-Cross-EP.jpg\" alt=\"\" width=\"110\" height=\"110\" \/><\/p>\n<p>Von Matthias Bosenick (08.08.2018)<\/p>\n<p>Deac Cross machen es dem Googelndem nicht einfach: Das Deb\u00fct-Album und die vorliegende Folge-EP tragen den Bandnamen als Titel. Da kommt sogar Amazon durcheinander. Vier neue Tracks gibt\u2019s als 10\u201c von dieser Hardcore-Supergroup, die alles andere als so genannt werden will, also Supergroup, nicht Hardcore; das lieber als Metal, trotz Dave Lombardo an den Drums: zwei Studio-Songs und zwei Remixe. Ein brutal kurzweiliger, aber viel zu teurer Spa\u00df, teilweise mit \u00fcberraschendem EBM-Sound.<\/p>\n<p><!--more-->Mit den beiden neuen St\u00fccken \u201eSkin Of A Redneck\u201c und \u201eMy Perfect Prisoner\u201c setzt das Quartett fort, womit es auch dem 2017er-Album schon so angenehm punktete: Verschn\u00f6rkelter Hardcore mit unerwarteten Richtungswechseln und trotzdem akkurat mitten hinein ins Antlitz. Bei dem komplexen L\u00e4rm, den die vier Herren veranstalten, ist es naturgem\u00e4\u00df schwierig, aus dem Stegreif so etwas wie Hooks herauszuh\u00f6ren; trotz (oder gerade wegen) ausbleibender Singalongs bleibt das nachhaltige Gef\u00fchl, hochgradig gute Musik im Ohr zu haben.<\/p>\n<p>Da ist es konsequent, wenn sich die Band \u00fcberhaupt remixen l\u00e4sst, was in dem Genre nicht gerade \u00fcblich ist, aber da h\u00e4lt man sich offenbar zum \u00fcbergreifenden Experiment angehalten. Und das gelingt auch noch. F\u00fcr den heimlichen Album-Hit \u201eShillelagh\u201c verpflichtete Dead Cross jemanden namens Panicker, Eigenschreibweise: PANICKER. Dabei handelt es sich um das dunkle EBM-Projekt von Brent Asbury, vor 20 Jahren Mitglied bei einer Band namens Sterling Silver. Sein Ansinnen ist es, die elektronische K\u00fchle von EBM und Industrial im Geiste des verranzten Punk umzusetzen. Und genau so klingt sein Remix auch, dynamisch, aggressiv, im Midtempo kopfnickbar und wie eine Atari-Teenage-Riot-Version von Nitzer Ebb.<\/p>\n<p>Mit Planet B als Remixer von \u201eChurch Of The Motherfuckers\u201c wilderte man in den eigenen Reihen: Das Projekt besteht aus Justin Pearson und Luke Henshaw. Aufmerksame Creditleser wissen, dass Pearson bei Dead Cross den Bass bedient. Henshaw hingegen ver\u00f6ffentlichte diverse Musik mit Gabe Serbian, dem urspr\u00fcnglichen S\u00e4nger von Dead Cross, als dessen Ersatz man noch vor dem Deb\u00fct Mike Patton ins Boot holte (au\u00dferdem war er unter anderem Mitglied bei dem italienischen Math-Freejazzern Zu, die ein Album auf Pattons Label Ipecac herausbrachten \u2013 bleibt alles in der Familie). Auch dieses Duo kreiert elektronische Musik mit Hardcore-Hintergrund und zaubert einen dreckigen Remix, der die experimentelle Attit\u00fcde von Dead Cross aufgreift und mit Beats unterf\u00fcttert, die nicht nach Clubmusik schreien. Electro-Hardcore, ebenfalls nicht mit Tempo auf Effekt abzielend, sondern schleppend brutal.<\/p>\n<p>Das Vinyl ist bunt gemustert, in Sumpfgr\u00fcn und Schwarz. Ein Downloadcode liegt bei. Die Tracks sind auch separat als Download erh\u00e4ltlich sowie auf Streamingportalen verf\u00fcgbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (08.08.2018) Deac Cross machen es dem Googelndem nicht einfach: Das Deb\u00fct-Album und die vorliegende Folge-EP tragen den Bandnamen als Titel. Da kommt sogar Amazon durcheinander. 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