{"id":2333,"date":"2017-10-07T14:37:03","date_gmt":"2017-10-07T12:37:03","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=2333"},"modified":"2017-10-07T14:37:03","modified_gmt":"2017-10-07T12:37:03","slug":"cryptic-brood-brain-eater-xtreem-music-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/cryptic-brood-brain-eater-xtreem-music-2017\/","title":{"rendered":"Cryptic Brood \u2013 Brain Eater \u2013 Xtreem Music 2017"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2334\" title=\"Cryptic Brood - Braineater\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Cryptic-Brood-Braineater.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Von Matthias Bosenick (07.10.2017)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Zu dritt solch ein Spektakel veranstalten, herrlich! Cryptic Broods Variante von Metal vereint virtuos das Schnelle des Thrash, das Tiefe des Doom, das Schleppende des Sludge und den Spa\u00df des Splatterfilms. Und wenn der Titel \u201eBrain Eater\u201c hundertmal nach b\u00f6se und blutr\u00fcnstig klingt, man h\u00f6rt es dem Trio an, dass es eine Riesenfreude daran hatte, das Album einzuspielen. Das funktioniert, weil Cryptic Brood ihre Sache trotzdem ernstnehmen und die Musik schl\u00fcssig variantenreich im Sinne des Genres (oder besser: der Genres, eines allein reicht nicht) darbieten. Da bleiben keine W\u00fcnsche offen.<\/span><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Wenn jede Geschichte erz\u00e4hlt ist, mixe die besten Teile zu einer neuen: \u201eBrain Eater\u201c ist vor allem deshalb so gut, weil es sich nicht auf ein Genre beschr\u00e4nkt. Dabei achten Cryptic Brood penibel darauf, die ausgew\u00e4hlten Elemente schl\u00fcssig zu verbinden und nicht etwa einen willk\u00fcrlichen Stilmix abzusondern. Den meisten St\u00fccken liegt der kriechende, tiefergestimmte Doom zugrunde, den ebenso tief artikulierte Growls begleiten, und gelegentlich lassen sie die Pferdchen frei laufen und eilen im Gewand des Thrash, Death oder gar Black Metal davon; die Grundstimmung der Instrumente belassen sie dabei tief, lediglich die Stimme ger\u00e4t dann vom Grunzen ins Quieken und Keifen. Was Wunder, steuern doch alle drei Bandmitglieder Vocals bei.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Trotz der Hauptausrichtung auf bedr\u00fcckende Atmosph\u00e4ren verzichten Cryptic Brood nicht darauf, bisweilen auch mal ins Melodische zu verfallen. Erstaunlich, aber es dringt bei dieser doch recht unheilvollen Melange jede Menge Vergn\u00fcgen aus den Boxen. Nicht zuletzt die Songtitel verraten, wes Geistes Kind der Schalk ist, den die Komponisten im Nacken sitzen haben: \u201eUntil It Starts To Rot\u201c, \u201eA Box Full Of Bones\u201c, \u201eRotten Maggot \u2013 Infested Flesh\u201c und so weiter.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Vier Jahre haben die Wolfsburger Cryptic Brood bereits auf dem Buckel, und in der Zeit schon eine Menge Musik ver\u00f6ffentlicht. Trotzdem ist \u201eBrain Eater\u201c das Deb\u00fctalbum. Den Auftakt machte eine dem Genre angemessene Kassette, \u201eMorbid Rite\u201c 2013, gefolgt von einer Split-12\u201c, \u201eThe Graveyard Brood\u201c mit Graveyard Ghoul 2014, einer EP, \u201eWormhead\u201c 2015, sowie einer Split-7\u201c mit Restos Humanos im selben Jahr. \u201eBrain Eater\u201c gibt es auf CD, als Download sowie ebenfalls als Tape und LP.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (07.10.2017) Zu dritt solch ein Spektakel veranstalten, herrlich! Cryptic Broods Variante von Metal vereint virtuos das Schnelle des Thrash, das Tiefe des Doom, das Schleppende des Sludge und den Spa\u00df des Splatterfilms. 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