{"id":2274,"date":"2017-08-08T22:21:51","date_gmt":"2017-08-08T20:21:51","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=2274"},"modified":"2017-08-08T22:21:51","modified_gmt":"2017-08-08T20:21:51","slug":"squrl-ep260-sacred-bones-records-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/squrl-ep260-sacred-bones-records-2017\/","title":{"rendered":"Sq\u00fcrl \u2013 EP#260 \u2013 Sacred Bones Records 2017"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2275\" title=\"Sq\u00fcrl - EP#260\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Sq\u00fcrl-EP260.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Von Matthias Bosenick (08.08.2017)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Den Rausch ausleben, nicht ausschlafen! Konturen sind was f\u00fcr Anf\u00e4nger und Remixer, damit halten sich die drei Musiker inklusive des Regisseurs Jim Jarmusch mal gar nicht auf, jedenfalls nicht in den ersten sechs Minuten dieser EP in \u00dcber-\u201eReign In Blood\u201c-L\u00e4nge. Es schleift und dr\u00f6hnt, bevor es dezent zu wummern beginnt. Die Musik ist so dunkel und verr\u00e4tselt, wie es manche Elemente in Jarmuschs Filmen sind.<\/span><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Es dauert tats\u00e4chlich den ersten Track \u00fcber, bis das Schlagzeug und damit \u00fcberhaupt ein erkennbarer Rhythmus einsetzt. \u201eSolstice\u201c m\u00e4andert minimalistisch auf Saiteninstrumenten rauschend vor sich hin, komplett frei von dem Eindruck, es solle verschrecken oder zerst\u00f6ren. Der Beat von \u201eThe Dark Rift\u201c setzt noch vor Ablauf des Openers ein und nimmt das Dr\u00f6hnen auf, nur dass die Instrumente jetzt ihre Ger\u00e4usche in einen Takt f\u00fcgen. F\u00fcr \u201eEquinox\u201c geben sie den wieder auf, die Feedbacks \u00fcbernehmen den Sound des ersten Tracks und l\u00e4sst zur H\u00e4lfte einen recht schleppenden Beat zu. L\u00e4rm, aber keine Gewalt, also Kunst.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Es folgen zwei Remixe, die dem Ger\u00e4usch nicht bekommen wollen, sondern es mit einer reinen Form unterlegen, aus einem recht analogen Schlagzeug bestehend. Zun\u00e4chst bearbeitet Anton Newcombe vom Brian Jonestown Massacre ein St\u00fcck namens \u201eGates Of Ishtar\u201c, das es eigentlich noch gar nicht im Sq\u00fcrl-Universum gibt (und das auch nicht wirklich nach der gleichnamigen Band klingt). Das Universum des Trios ist aber so un\u00fcbersichtlich, dass man das auch gut \u00fcbersehen haben kann. Es gibt diverse St\u00fccke, deren Titel mit \u201eStreets Of\u201c beginnen, etwa auf dem leider l\u00e4ngst vergriffenen Soundtrack zu \u201eOnly Lovers Left Alive\u201c oder der ersten Version der \u201eEP#1\u201c, aber nichts mit \u201eGates Of\u201c und auch ohne \u201eIshtar\u201c. Egal. Newcombe f\u00fcgt dem Rauschen nicht nur das Schlagzeug, sondern auch einen groovenden Bass und eine Frauenstimme hinzu. Ein sch\u00f6ner Kopfnicker f\u00fcr Kiffer und Naturentspannte. F\u00f6llakzoid greifen sich das zweite St\u00fcck dieser EP f\u00fcr ihre Bearbeitung. Die konzentrieren sich auf das dunkle Dr\u00f6hnen, bevor sie einen elektronischen Beat laufen lassen. Nicht weniger hypnotisch.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Ein Soundtrack mit einer Begleit-EP mit darauf nicht enthaltenen St\u00fccken, ein Live-Album, drei durchnummerierte EPs mit abweichender Trackliste auf der ersten 12\u201c sowie eine EP unter dem Namen Bad Rabbit: Jim Jarmusch, Carter Logan und Shane Stoneback machen es ihren Folgenden nicht einfach mit der Sammelei. Diese nach Nummern 260. EP gibt es auf Vinyl mit Downloadcode und in unterschiedlichen Farben sowie auf CD und als Download.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (08.08.2017) Den Rausch ausleben, nicht ausschlafen! 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