{"id":225,"date":"2012-09-17T16:51:51","date_gmt":"2012-09-17T14:51:51","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=225"},"modified":"2012-11-10T14:42:22","modified_gmt":"2012-11-10T13:42:22","slug":"phillip-boa-and-the-voodooclub-loyalty-cargo-records-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/phillip-boa-and-the-voodooclub-loyalty-cargo-records-2012\/","title":{"rendered":"Phillip Boa And The Voodooclub \u2013 Loyalty \u2013 Cargo Records 2012"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-230\" title=\"Phillip Boa - Loyalty\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Phillip-Boa-Loyalty.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-231\" title=\"Phillip Boa - Loyalty deluxe\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Phillip-Boa-Loyalty-deluxe.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-232\" title=\"Phillip Boa - Loyalty LP\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Phillip-Boa-Loyalty-LP.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" \/><\/p>\n<p>Von Matthias Bosenick (17.09.2012)<\/p>\n<p>Das kann er, der Dortmunder Ernst Ulrich Figgen: Hymnen schreiben, sie selbst gleich singen oder von Pia Lund singen lassen, interessante Arrangements zusammenstellen, kurz: gute Musik im wiedererkennbaren Stil machen. Sein 17. Album \u201eLoyalty\u201c best\u00e4tigt das. Schon immer schimmerte bei dem als Phillip Boa Bekannten der pure Pop unter seinem Indierock durch, oder anders: Boas Vorstellung von Pop war schon immer eher schr\u00e4g. Auf \u201eLoyalty\u201c nun f\u00e4hrt er das Schr\u00e4ge zugunsten des Gef\u00e4lligen zur\u00fcck, bleibt dabei aber grunds\u00e4tzlich er selbst.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Musikalisch ist \u201eLoyalty\u201c kaum so recht radikal, man k\u00f6nnte fast glauben, Boa habe etwas den Mut oder die Wut verloren. Es ist, als habe er seinen gewohnten Sound entst\u00f6rt. Das macht nat\u00fcrlich die Hymnen hymnischer und die Ohrw\u00fcrmer eing\u00e4ngiger, l\u00e4sst es aber an den vertrauten Unterschieden zu anderen Popschaffenden vermissen. Dennoch, die Songs sind kompakt, (h\u00fcstel) catchy und harmonisch; von so etwas wie einem Karrieretief ist \u201eLoyalty\u201c weit entfernt. Das durchschritt Boa bereits mit \u201eLord Garbage\u201c 1998, seitdem sind alle Alben hervorragend.<\/p>\n<p>L\u00e4ngst ab legte Boa sein Image als Arschloch. Inzwischen wei\u00df er, dass er in Interviews bisweilen aus Hilflosigkeit Unsinn spricht, und gibt das gern zu. Allein mit diesem Kniff f\u00e4llt es dem Fan leicht, allen Unsinn zu dulden und festzustellen, dass Boas Unsinn so gro\u00df gar nicht ist. Und nun im Gegenteil: Mit \u201eLoyalty\u201c r\u00fcckt er denen, die ihm treu sind, ein St\u00fcck n\u00e4her. In Zeiten, in denen vergnatzte K\u00fcnstler auf Downloads, Piraterie und mp3 schimpfen, verlegt Boa seinen Fokus auf die andere Seite, n\u00e4mlich auf die Leute, die f\u00fcr Kunst noch Geld ausgeben, die ihm treu sind, also auf die Fans. Mit dem Album f\u00fchlt man sich daher beschenkt und findet es gleich noch toller.<\/p>\n<p>Geschenkt bekommt man als Deluxe-K\u00e4ufer \u00fcbrigens eine stattliche Anzahl Bonustracks, die dem Gesamteindruck nichts Wesentliches hinzuf\u00fcgen, aber den Fluss auch nicht st\u00f6ren. Das Album ist gut so, auch in der langen Version. Und sp\u00e4testens, wenn man sich die beigelegte DVD anschaut, wei\u00df man: Bei der Musik steckt die Sch\u00f6nheit im Detail. Und doch: Solche Knaller wie \u201eBurn All The Flags\u201c, \u201eFiat Topolino\u201c oder \u201eOn Tuesdays I&#8217;m Not As Young\u201c vermisst man dann schon. Aber was soll&#8217;s, seichter als \u201eC90\u201c ist \u201eLoyalty\u201c auch wieder nicht, und \u201eC90\u201c h\u00f6rt man ja auch gerne.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (17.09.2012) Das kann er, der Dortmunder Ernst Ulrich Figgen: Hymnen schreiben, sie selbst gleich singen oder von Pia Lund singen lassen, interessante Arrangements zusammenstellen, kurz: gute Musik im wiedererkennbaren Stil machen. Sein 17. 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