{"id":1741,"date":"2016-02-26T16:48:32","date_gmt":"2016-02-26T15:48:32","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=1741"},"modified":"2016-03-07T16:53:13","modified_gmt":"2016-03-07T15:53:13","slug":"shred-kelly-und-mandolinenterror-live-im-nexus-braunschweig-am-25-februar-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/shred-kelly-und-mandolinenterror-live-im-nexus-braunschweig-am-25-februar-2016\/","title":{"rendered":"Shred Kelly und Mandolinenterror \u2013 Live im Nexus, Braunschweig, am 25. Februar 2016"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Shred-Kelly-86.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-1742\" title=\"Shred Kelly\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Shred-Kelly-86-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Von Matthias Bosenick (26.02.2016) und Stefanie Krause (27.02.2016) \/ Auch ver\u00f6ffentlicht auf <a title=\"Kult-Tour\" href=\"http:\/\/www.kult-tour-bs.de\/das-kult-tour-folkkonzert-ein-rueckblick-von-matze-und-stef\/\" target=\"_blank\">Kult-Tour | Der Stadtblog<\/a><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Wenn Lebensfreude jemals einen neuen Soundtrack brauchen sollte, dann bitte den der kanadischen Band Shred Kelly, wie sie ihn im Nexus darbot. Was das Quintett auf dem Album \u201eSing To The Night\u201c zumindest ank\u00fcndigte, setzte es auf der B\u00fchne mehr als nur \u00fcberzeugend um: Die allerbeste Laune \u00fcbertrug sich auf alle, die 100 G\u00e4ste ebenso wie das Helferteam. Da war der Geburtstag des Gitarristen nur ein feiernsw\u00fcrdiger Randaspekt, aber sicherlich nicht die Haupterkl\u00e4rung f\u00fcr diese stark infekti\u00f6se Ausgelassenheit. Der Funken sprang ordentlich \u00fcber. Sogar auf den skeptischen Rezensenten.<\/span><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Das muss ich vorwegschicken: Als ich das Album h\u00f6rte, war mir zwar klar, dass es sich bei der Musik vermutlich um solche handelt, die auf der B\u00fchne gut funktioniert \u2013 auf CD strengte sie mich jedoch sehr an. Diese Stimmen, dieses Tempo, diese gepresste Energie, das war alles nicht so recht meins, hatte aber sofort etwas Einnehmendes, das es mir nachvollziehbar machte, welche Faszination von dem jungmodernen Partyfolkrock ausgehen mochte. Gut, dann bin ich halt nicht die Zielgruppe, kann aber trotzdem erkennen, welche Qualit\u00e4t in den Songs und der Produktion steckt. Fein. Ins Nexus ging ich nat\u00fcrlich trotzdem: Zwar ist es f\u00fcr mich selbstredend, mich irgendwie zu beteiligen, wenn Stef mit ihrem Kult-Tour | Der Stadtblog irgendetwas auf die Beine stellt, weil ich davon ausgehen kann, dass dabei ordentlich Seele flie\u00dft, aber dieses Mal kam trotz meiner Skepsis die gro\u00dfe Neugier hinzu, wie die Band nun wirklich live klingen mochte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Und was die Band dann auf die Menge loslie\u00df, haute mich sogar noch in der vorletzten Reihe von den F\u00fc\u00dfen. Vielleicht lag es am Mischer, denn Herr Ebel ist einfach einer der Besten, die man sich w\u00fcnschen kann, denn das, was mich an der Studiovariante etwas nervte, war hier komplett zur\u00fcckgenommen: Das einst cheesige Keyboard war hier eher die erforderliche Akzentuierung des folkigen Rocksounds, der auf der CD wiederum in den Hintergrund gewichen war und dem fast stressigen Banjo die \u00dcbermacht gelassen hatte. Live also perfekt gemischt, da passten dann auch die auf CD noch schier \u00fcberambitioniert umeinander tirilierenden Stimmen wieder richtig gut zu. Zusammengefasst: Herr Ebel gab der Musik den Dreck zur\u00fcck, den die Produktion ihr genommen hatte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Und dann dieses Publikum. Je l\u00e4nger die Band spielte, desto ausgelassener tanzte es. Alles gipfelte im Titelst\u00fcck des dritten Albums \u201eSing To The Night\u201c, das mit dem One-Shot-Ski-Video, das sich viele der Konzertg\u00e4nger auf Stefs freundliche Empfehlung hin vorher angesehen hatten.Obwohl niemand die Band au\u00dferhalb ihrer Heimat, einem Skigebiet in den Rocky Mountains namens Fernie, wirklich kennen konnte, feierten die Leute sie ab wie alte Helden. So richtig dicke neue Freunde machten sich Shred Kelly dann mit der Zugabe, dem ausufernden Party-Stampfer \u201eI Hate Work\u201c, der auch noch bestens mit der Haltung des Nexus&#8216; korrespondierte (und das, obwohl im Nexus nat\u00fcrlich jede Menge Arbeit steckt). Mit dem Ding tackerten die Kanadier den G\u00e4sten ordentlich das Grinsen in die Gesichter. Gut gemacht!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Diese Begeisterung hielt auch nach dem Konzert noch lang an. Die Alben gingen weg wie nix, der Stift f\u00fcr die Autogramme lief hei\u00df. Viele stellten Fragen zu Herkunft und Oeuvre der Band, und wer sich in die Gespr\u00e4che einschaltete, erfuhr unter anderem, dass das \u201eSing To The Night\u201c-Video der f\u00fcnfte von sieben One-Shot-Drehs war. \u00dcberhaupt erwies sich die junge Band auf ihrer ersten Tour au\u00dferhalb Kanadas als humorvoll und sympathisch. Gitarrist Ty berichtete etwa davon, dass dieses sein bester Geburtstag sei, den er in Deutschland je hatte. Alle Bandmitglieder waren von der Gastfreundlichkeit im Lande angetan und besonders von der im Nexus ganz verzaubert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\">Ist ja auch verst\u00e4ndlich, das Nexus ist wie eine Familie. Da bringt man sich gern ein, und dieses Mal teilte ich mir den Kassenplatz mit den Teammitgliedern. Da hatte ich das freundliche Publikum direkt im Kontakt. Das sich einen Spa\u00df daraus machte, mir unabl\u00e4ssig den Stempel auf der Hand zu zeigen; auch sp\u00e4ter noch, mitten im Konzert und dann sogar noch breiter grinsend. Diese T\u00e4tigkeit nun brachte mich jedoch um die Vorgruppe Mandolinenterror und die ersten Takte von Shred Kelly. Die Resonanz der Raucher f\u00fcr die Vorgruppe war zumindest positiv; vielleicht sollten die hier meine inhaltlichen L\u00fccken f\u00fcllen. Ansonsten: I hate work, I hate work, I hate work&#8230;<\/span><\/p>\n<p><em>Mensch, Matze! Da kann ich doch noch ganz gut reingr\u00e4tschen. Hallo liebe Leute, hier ist eine immer noch ziemlich sprachlose Stef. Da mir nach wie vor die Worte fehlen, um meine Begeisterung \u00fcber diesen Abend zu umschreiben, bin ich Matze h\u00f6chstdankbar f\u00fcr seinen sehr treffenden Bericht! Danke, Matze, danke liebes Kult-Tour-Team! Aber gro\u00dfer Dank geht vor allem an die vielen Helfer aus dem Nexus, die mir diese Erfahrung erm\u00f6glicht und die die Organisation zu einer entspannten Angelegenheit gemacht haben. <\/em><\/p>\n<p><em>Als ich ungef\u00e4hr um 17 Uhr im Nexus ankam, trudelte nicht nur die Band sehr schnell nach mir ein, sondern auch mehrere Helfer waren schon da und kamen noch dazu. Ohne euch w\u00e4re ich aufgeschmissen gewesen. Echt toll! Jeder einzelne hat einen gro\u00dfen Anteil an diesem f\u00fcr einen Braunschweiger Donnerstag wirklich erstaunlich erfolgreichen Abend geleistet. Es wurde f\u00fcr\u2019s Catering sehr lecker gekocht, die Schlafpl\u00e4tze f\u00fcr die Band wurden hergerichtet und die Technik wurde perfekt auf die Bands eingestellt. Das gesamte Nexus werkelte emsig und in freundschaftlicher Stimmung! Ich werde den Moment nie vergessen, als dann Shred Kelly ankamen. Sofort sprang der Funke \u00fcber und sie wurden Teil dieses herzerw\u00e4rmenden Abends. Es stellte sich heraus, dass ein Bandmitglied (Ty) seinen Geburstag bei uns feierte. Also wurde meine Angebot, eine brave Limonade zu trinken, sogleich mit einer Bitte nach der lokalen Bierspeziali\u00e4t gespiegelt. Nun gut, lasst den Abend beginnen! Angesto\u00dfen! \u201eProst\u201c kannten die F\u00fcnf von Shred Kelly schon, denn ihre erste Deutschland-Tour f\u00fchrte sie bereits durch St\u00e4dte wie Hamburg und M\u00fcnchen. Und dann ging in Braunschweig alles Schlag auf Schlag. Das Essen wurde perfekt auf den Punkt serviert, so dass wir fix in einen gut besuchten Konzertabend starten konnten. Obwohl ich dieses Mal noch nicht mal eine Ansage auf der B\u00fchne machen musste, war ich mehr als aufgeregt. Wie viele Menschen sind \u00fcber die letzten Tage neugierig geworden? Als p\u00fcnktlich zum Einlass die ersten G\u00e4ste erwartungsvoll das Nexus betraten und neugierig zur B\u00fchne wackelten, merkte ich ein bisschen, wie sich die Erleichterung in meinem Gem\u00fct ank\u00fcndigte. Doch auch als der Besucherstrom nicht mehr abriss und am Ende knapp \u00fcber hundert G\u00e4ste vor Ort waren, brauchte ich noch fast bis zum Ende des Konzerts, um das alles zu erfassen. WOW! <\/em><\/p>\n<p><em>Ich schrieb <a href=\"http:\/\/www.kult-tour-bs.de\/musik-hilft-kult-tour-praesentiert-shred-kelly-folkpop-aus-kanada\/\" target=\"_blank\">in meiner ersten Ank\u00fcndigung des Konzerts<\/a>, dass ich aus pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden \u201ezwiesp\u00e4ltiger Stimmung\u201c war. Doch aus \u201emit einem lachenden, einem weinenden Auge\u201c wurde ein \u201evor Freude weinendes Auge\u201c. In der Tat bekam ich einen Klo\u00df im Hals, als ich w\u00e4hrend des Konzerts in die tanzende Menge und die strahlenden Gesichter von Band und Publikum schaute. Schon bei der Vorband machte sich allm\u00e4hlich dieses wohlige Gef\u00fchl breit, welches ich als den \u201eKult-Tour-Moment\u201c f\u00fcr mich ganz gut fassen kann: Es klappt, dachte ich mir! Die positive Energie flie\u00dft durch die Venen dieser Veranstaltung. Und so war es auch. Schon bei der etwas ruhigeren Musik von Mandolinenterror befand sich der gr\u00f6\u00dfte Teil der Besucher vor der B\u00fchne. Bj\u00f6rn trat mit Tobi am Kontrabass auf und versorgte uns mit ungew\u00f6hnlichen Covern alter und neuer Folk- und Indiesongs. Das war zwar eine ganz andere Richtung als Shred Kelly: tiefgehend, melancholisch, manchmal schwerm\u00fctig und vielschichtig an die Seele appellierend \u2013 jedoch wundersch\u00f6n! Es war einfach genau richtig, gerade weil Mandolinenterror so anders waren als die Kanadier. Bj\u00f6rn und Tobi luden die Stimmung nicht zuletzt mit einer packenden Erwartungshaltung auf, die sich dann in dem weitaus leichtf\u00fc\u00dfigeren Auftritt von Shred Kelly erl\u00f6ste. An dieser Stelle sei also auch Mandolinenterror ganz au\u00dferordentlich gedankt! Ihr habt diesem Abend einen ganz individuellen Drall gegeben. Nachdem ich schon auf dem 1-Jahr-Kult-Tour-Jubil\u00e4um von Mandolinenterror (damals als Solo-Act) begeistert war, kann ich nun sagen: Auch die gr\u00f6\u00dfere B\u00fchne steht euch gut! Weiter so!<\/em><\/p>\n<p><em>Jetzt bleibt mir nur noch \u00fcbrig, allen Helfern, Besuchern und Musikern f\u00fcr diesen perfekten Abend von Herzen zu danken! Auch wenn die Aufregung vor einer Veranstaltung jedes Mal wieder an meinen Nerven zerrt und mir mindestens eine schlaflose Nacht beschert: Ich werde es wieder tun, keine Frage! Danke, Freunde!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (26.02.2016) und Stefanie Krause (27.02.2016) \/ Auch ver\u00f6ffentlicht auf Kult-Tour | Der Stadtblog Wenn Lebensfreude jemals einen neuen Soundtrack brauchen sollte, dann bitte den der kanadischen Band Shred Kelly, wie sie ihn im Nexus darbot. 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