{"id":150,"date":"2012-06-27T12:12:07","date_gmt":"2012-06-27T10:12:07","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=150"},"modified":"2012-11-10T14:46:13","modified_gmt":"2012-11-10T13:46:13","slug":"deus-following-sea-play-it-again-sam-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/deus-following-sea-play-it-again-sam-2012\/","title":{"rendered":"Deus \u2013 Following Sea \u2013 Play It Again Sam 2012"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-151\" title=\"Deus - Following Sea\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Deus-Following-Sea.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"100\" \/><\/p>\n<p>Von Matthias Bosenick (27.06.2012)<\/p>\n<p>Das erstaunlichste an \u201eFollowing Sea\u201c, dem neuen Deus-Album, ist, dass es schon jetzt existiert, nur ein Jahr nach \u201eKeep You Close\u201c, anstatt dreien, wie sonst, und das auch noch beinahe ohne jede Vorank\u00fcndigung. Pl\u00f6tzlich ist es da, voll mit feinem Indiepoprock aus Antwerpen. Es \u00e4hnelt dem Vorg\u00e4ngeralbum, in Sound und Ideen, setzt die schon Jahre zuvor eingeschlagene Entwicklung aber fort: Waren Deus (bzw. dEUS) am Anfang ihrer Karriere vor nunmehr fast 20 Jahren noch eine krachige Indierockband mit schr\u00e4gen Harmonien, dominiert heute der Wohlklang und wirkt die Musik vergleichsweise gebremst. Man k\u00f6nnte fast von Pop sprechen, allerdings von gutem, nicht von solchem wie in den Charts oder im Radio. Denn daf\u00fcr haben Deus doch viel zu viel Erfahrung, als dass sie ihre Kompromisslosigkeit gegen Angepasstheit austauschen w\u00fcrden. Vertraut klingt das, was Deus heute machen, n\u00e4mlich nur beim oberfl\u00e4chlichen H\u00f6ren.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Zuvorderst wirken die Elemente auf \u201eFollowing Sea\u201c \u2013 nautisch f\u00fcr \u201emitlaufende See\u201c \u2013 von anderen Popsongs vertraut. Hier ein Chor, dort ein gebrochener Basslauf, dr\u00fcben eine h\u00fcbsche Keyboardfl\u00e4che unter den klaren Gitarren. Mag sein: Doch in ihrer Zusammensetzung sind die Elemente nicht vertraut, Deus b\u00fcndeln sie zu etwas Eigenem. Da dringt dann die fr\u00fcher gerockte Komplexit\u00e4t wieder durch und unterf\u00fcttert den Pop, der sich damit als reichlich vermeintlich herausstellt. Diesen Weg beschreiten Deus vor allem seit ihrer Interimsaufl\u00f6sung und dem Comebackalbum \u201ePocket Revolution\u201c aus dem Jahr 2005. Und dann f\u00e4llt einem auf, dass die Elemente auf \u201eFollowing Sea\u201c nicht nur aus anderen Popsongs vertraut sind, sondern sogar von Deus fr\u00fcher: Hier ein Schlagzeugsound, dort ein Sprechgesang, dr\u00fcben der doch eher schr\u00e4ge Backgroundchor von Alben wie \u201eWorst Case Scenario\u201c oder \u201eIn A Bar, Under The Sea\u201c. Seltsam genug, wo doch aus der Anfangszeit nur noch Bandchef Tom Barman und Violinist Klaas Janzoons dabei sind. Immerhin ist der Rest der Besetzung seit dem Comeback konstant.<\/p>\n<p>Von \u201emitlaufend\u201c kann also gar keine Rede sein. Letztlich tauschen Deus Provokation gegen Progressivit\u00e4t und steuern damit in deutlich unruhigere Gew\u00e4sser, als es der erste Anschein andeutet. Von Jazz mag man nicht reden; noch nicht, vielleicht. \u201eFollowing Sea\u201c ist sch\u00f6n, beruhigend, angenehm und doch fordernd. Wenn die Unterschiede zwischen den Alben k\u00fcnftig etwas gr\u00f6\u00dfer werden als nur, dass mit \u201eQuatre Mains\u201c erstmals ein Lied auf Franz\u00f6sisch enthalten ist, tut das der Band auch ganz gut.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (27.06.2012) Das erstaunlichste an \u201eFollowing Sea\u201c, dem neuen Deus-Album, ist, dass es schon jetzt existiert, nur ein Jahr nach \u201eKeep You Close\u201c, anstatt dreien, wie sonst, und das auch noch beinahe ohne jede Vorank\u00fcndigung. 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