{"id":1486,"date":"2015-09-28T20:16:18","date_gmt":"2015-09-28T18:16:18","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=1486"},"modified":"2015-09-28T20:16:18","modified_gmt":"2015-09-28T18:16:18","slug":"a-ha-cast-in-steel-we-love-musicuniversal-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/a-ha-cast-in-steel-we-love-musicuniversal-2015\/","title":{"rendered":"a-ha \u2013 Cast In Steel \u2013 We Love Music\/Universal 2015"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1487\" title=\"a-ha - Cast In Steel\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/a-ha-Cast-In-Steel.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" \/><\/p>\n<p>Von Matthias Bosenick (28.09.2015)<\/p>\n<p>Aber das w\u00e4re doch nicht n\u00f6tig gewesen. Zum zweiten Mal in 30 Jahren kehren a-ha nach einem Split zur\u00fcck. Die bis dato letzte Erfahrung vor 15 Jahren zeigte, dass sich eine Wiedervereinigung des norwegischen Poptrios lohnt; diese nicht wirklich: NDR2-Musik mit subliminalem Anspruch, aber ohne Ideen. Es pl\u00e4tschert so vor sich hin. Man wundert sich, da doch Paul Waaktaar-Savoy, wie sich der fr\u00fchere P\u00e5l Waaktaar Gamst heute nennt, f\u00fcr exquisite Kompositionen auszeichnete. Die Liste der geilen Hits von a-ha ist lang, in jeder der bisher beiden Existenzphasen. \u201eCast In Steel\u201c hingegen ist verzichtbar.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Man denke nur an die dritte Single, 1985: \u201eThe Sun Always Shines On T.V.\u201c ist ein dunkler, bombastischer Monolith, der beim besten Willen nicht danach klingt, als w\u00e4re er \u00fcberhaupt von der selben Band wie die keyboardselige Deb\u00fctsingle \u201eTake On Me\u201c. Sp\u00e4tere Singles klingen nach Hardrockballade (\u201eManhattan Skyline\u201c), souliger Clubmusik (\u201eThe Blood That Moves The Body\u201c), flottem Rockpop (\u201eI&#8217;ve Been Losing You\u201c), emotionaler Ballade (\u201eStay On These Roads\u201c), albernem Funk (\u201eTouchy\u201c) oder James-Bond-Musik (\u201eThe Living Daylights, wie das nur kommt). Dann wurden sie erwachsen, trennten sich und machten erwachsen weiter. \u201eSummer Moved On\u201c und \u201eMinor Earth, Major Sky\u201c h\u00f6rte man sehr gern im Radio, \u201eCelice\u201c pumpte in einem Countryrhythmus, und auf den Alben waren viele geile Songs verstreut.<\/p>\n<p>Diese Vielfalt, die die Band \u00fcber 30 Jahre verteilte, schafft sie auf dem neuen Album nicht zu wiederholen. Einmal erklingt der \u201eCelice\u201c-Rhythmus, einmal erinnert ein Bass an fr\u00fche Gothicsounds \u2013 der Rest hat keinen einpr\u00e4gsamen Charakter. Sicher, manche Melodie bleibt irgendwie h\u00e4ngen, aber zu oft sind sie so dudelig, dass sie kurz vorm Nerven sind. Klar hat Morten Harket eine schmeichelnde Stimme, aber wenn er zu oft ins Falsett driftet, hat das etwas von einer Hundepfeife. Die Musik klingt auch nicht mehr so organisch wie fr\u00fcher bisweilen, trotz einiger Gitarreneins\u00e4tze, und oft haben die Elektrobeats etwas Billiges. Die Unterschiede zwischen den Songs sind so marginal, dass man sehr genau hinh\u00f6ren muss, um Lieder wie \u201eShe&#8217;s Humming A Tune\u201c oder \u201eGiving Up The Ghost\u201c \u00fcberhaupt als latente Perlen wahrzunehmen. Was fehlt, ist eindeutig Mut. Man kann seine Fans ruhig herausfordern. Oder sich selbst.<\/p>\n<p>Wer mag, kann das Album mit einer Bonus-CD erwerben. Die enth\u00e4lt einen neuen Song sowie f\u00fcnf Tracks vom Vorg\u00e4ngeralbum \u201eFoot Of The Mountain\u201c in alternativen Versionen. Joa, kann man mitnehmen. Die \u201eSteel\u201c-Version in der Stahldose hingegen braucht man nicht, die ist schweineteuer und bringt dieselben Bonustracks wie die Deluxe-Version.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (28.09.2015) Aber das w\u00e4re doch nicht n\u00f6tig gewesen. Zum zweiten Mal in 30 Jahren kehren a-ha nach einem Split zur\u00fcck. 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