{"id":1453,"date":"2015-08-31T15:27:26","date_gmt":"2015-08-31T13:27:26","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=1453"},"modified":"2015-08-31T15:27:26","modified_gmt":"2015-08-31T13:27:26","slug":"myrkur-m-relapse-records-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/myrkur-m-relapse-records-2015\/","title":{"rendered":"Myrkur \u2013 M \u2013 Relapse Records 2015"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1454\" title=\"Myrkur - M\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Myrkur-M.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" \/><\/p>\n<p>Von Matthias Bosenick (31.08.2015)<\/p>\n<p>Wie es kl\u00e4nge, wenn Loreena McKennitt einmal Black Metal machen w\u00fcrde, zeigt \u201eM\u201c von Myrkur. Nach ihrem selbstbetitelten und -gebastelten Deb\u00fct ist es einigerma\u00dfen \u00fcberraschend, dass Amalie Bruun ihrem Experiment tats\u00e4chlich ein weiteres Album folgen l\u00e4sst. Offenbar hat die dem Poprock entsprungene D\u00e4nin m\u00e4chtig Geschmack am Gebolze gefunden. Sie macht es aber erfreulich anders als andere: Choralges\u00e4nge, mittelalterliche Melodien und Klavierpassagen sind in ihrer Version von Black Metal normal. Das ver\u00e4rgert die Puristen, die sich auf die Schrei-und-Bolz-St\u00fccke st\u00fcrzen und den Rest negieren. Sollen sie. Haben wir Nicht-Puristen eben auch mal Black Metal, der uns gef\u00e4llt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Meistens singt Bruun klar, und wen sie dies tut, ist da eine angenehme N\u00e4he zu Loreena McKennitt oder Mittelalterformationen wie Qntal. Sie begleitet sich selbst zwischendurch immer wieder am Klavier, wenn sie nicht einfach mit sich selbst einen Chor bildet. Nat\u00fcrlich ist das dann kein Black Metal. Der kommt \u2013 mit Verlaub \u2013 erfreulich selten zum Einsatz. Nur wenige St\u00fccke bestehen aus Blast Beats und Geschrei, also den traditionellen Komponenten dieses urspr\u00fcnglichen Kirchenabfacklergenres. Erstaunlicherweise gelingt es Bruun, diese Komponenten zu einem schl\u00fcssigen Album zu kompilieren. Und dabei gottlob nicht an andere Metal-mit-Frauenstimmen-Heuler wie Nightwish und Artverwandte zu erinnern.<\/p>\n<p>Dazu tr\u00e4gt sicherlich auch der Umstand bei, dass es sich bei \u201eM\u201c weniger um ein Ein-Frau-Projekt handelt als noch bei \u201eMyrkur\u201c, dem Deb\u00fct. Von dem findet \u00fcbrigens das zum Popsong mutierte \u201eDybt i Skoven\u201c Einzug auf das neue Werk. Bruun bekommt musikalische Unterst\u00fctzung aus der Szene: H\u00e5vard J\u00f8rgensen war bei Ulver, Teloch Live-Gitarrist bei Gorgoroth, Ole Henrik Moe musiziert bei den Sheriffs Of Nothingness, Christopher Amott war bei Arch Enemy. Der Rest der G\u00e4ste entspringt Klassik- oder Jazz-Formationen sowie weiteren Black-Metal-Projekten. Das Ergebnis ist klanglich um diverse Ligen besser als das Deb\u00fct, das muss man feststellen, wenngleich jenes dennoch angenehm h\u00f6rbar ausfiel.<\/p>\n<p>Bei Relapse sorgt man sich \u00fcbrigens um die Fans: Von \u201eM\u201c gibt es unz\u00e4hlige Vinyl-Versionen, in Deluxe-Verpackung, in verschiedenen Farben, als Picture-LP und auch ganz in Schwarz. Der Download-Code enth\u00e4lt als Bonus die im vergangenen Jahr erschienene Demo-Version des Album-Tracks \u201eSka\u00f0i\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (31.08.2015) Wie es kl\u00e4nge, wenn Loreena McKennitt einmal Black Metal machen w\u00fcrde, zeigt \u201eM\u201c von Myrkur. 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