{"id":122,"date":"2012-06-03T12:21:36","date_gmt":"2012-06-03T10:21:36","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=122"},"modified":"2012-11-10T14:48:04","modified_gmt":"2012-11-10T13:48:04","slug":"meshuggah-koloss-nuclear-blast-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/meshuggah-koloss-nuclear-blast-2012\/","title":{"rendered":"Meshuggah \u2013 Koloss \u2013 Nuclear Blast 2012"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-123\" title=\"Meshuggah - Koloss\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Meshuggah-Koloss.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" \/><\/p>\n<p>Von Matthias Bosenick (03.06.2012)<\/p>\n<p>Komplex war die Sorte Metal der Schweden Meshuggah schon immer, auch auf dem Deb\u00fct \u201eContradictions Collapse\u201c von 1991. Mit dem h\u00fcpfbaren Nachfolger \u201eDestroy Erase Improve\u201c setzten sie 1995 einen Pflock in die Metallandschaft und die Messlatte so hoch, dass sich jedes folgende Album daran messen lassen musste. Die logische Konsequenz war, dass Meshuggah in der Folge mehr und mehr die Pfade des mitschnipsbaren Songs verlie\u00dfen und auf \u201eCatch Thirtythree\u201c 2005 sogar die Grenzen der St\u00fccke vollkommen verwischten. Zur\u00fcck zum Kompakten ging es 2008 auf \u201eObzen\u201c, noch kompakter ist nun \u201eKoloss\u201c. Die Grundzutaten bleiben vertraut: unvorhersehbares temporeiches heftiges Gebolze und keifendes Geschrei. Anders als auf \u201eObzen\u201c g\u00f6nnen Meshuggah sich und den H\u00f6rern auf \u201eKoloss\u201c jedoch keine Atempause.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Es erstaunt aber immer wieder, dass sich die extrem komplexen Tracks von Meshuggah irgendwann als eing\u00e4ngig herausstellen. Nicht beim ersten H\u00f6ren, zumindest nicht seit den Nullerjahren. Zun\u00e4chst nimmt man daher auch \u201eKoloss\u201c als einen Brocken wahr. Gitarren, Bass, Schlagzeug und Stimme rotieren scheinbar losgel\u00f6st voneinander umeinander. Durchgehendes Mitwippen kann man sich schon lange abgew\u00f6hnen, weil selbst den sch\u00f6nsten Viervierteltakt immer wieder ein F\u00fcnfviertelschlag unterbricht und den Kopf ins Leere nicken l\u00e4sst. Das frustriert aber nicht, sondern l\u00e4sst l\u00e4cheln. Vierviertelmetaller gibt es schlie\u00dflich genug, hier bekommt man eben etwas Einzigartiges. Ganz wie bei den Landsleuten Opeth stellt man beim h\u00e4ufigen H\u00f6ren der Alben fest, dass sie sehr wohl schl\u00fcssig und nachvollziehbar sind, dass sie gar Hits haben, Ohrw\u00fcrmer nach bestem Gewissen. Mit dem Wiedererkennen steigt auch der Spa\u00df noch weiter und man versucht, die rhythmisch ungew\u00f6hnlichen Bassschl\u00e4ge unter dem Gegniedel auswendig zu lernen, weil man ja schlie\u00dflich aufs Mitwippen nicht verzichten will. Und siehe da, es klappt. Oft.<\/p>\n<p>Einziges Manko an \u201eKoloss\u201c ist, dass es durchgehend nur ein Energielevel hat. Meshuggah malmen 50 Minuten lang alles nieder und g\u00f6nnen sich lediglich zum Abschluss einen Ambienttrack, wie man ihn von Fear Factory kennt. Den in der Mitte platziert, das h\u00e4tte dem Album gutgetan. Aber das ist Meckern auf extrem hohen Niveau: Meshuggah bleiben die Speerspitze des modernen Metal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (03.06.2012) Komplex war die Sorte Metal der Schweden Meshuggah schon immer, auch auf dem Deb\u00fct \u201eContradictions Collapse\u201c von 1991. 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