{"id":1123,"date":"2015-01-30T23:35:11","date_gmt":"2015-01-30T22:35:11","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=1123"},"modified":"2015-01-30T23:35:11","modified_gmt":"2015-01-30T22:35:11","slug":"nfd-waking-the-dead-jungle-records-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/nfd-waking-the-dead-jungle-records-2014\/","title":{"rendered":"NFD \u2013 Waking The Dead \u2013 Jungle Records 2014"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1124\" title=\"NFD - Waking The Dead\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/NFD-Waking-The-Dead.jpg\" alt=\"\" width=\"106\" height=\"100\" \/><\/p>\n<p>Von Matthias Bosenick (30.01.2015)<\/p>\n<p>Ganz \u00fcberraschend stellen die Gothicrocker NFD kurz vor Jahreswechsel das eigentlich bereits f\u00fcr 2012 angek\u00fcndigte und danach fast schon vergessene neue Album \u201eWaking The Dead\u201c in die Plattenl\u00e4den. Und \u00fcberraschen damit auch musikalisch: Bleiben sie zwar in Sachen Gitarre, Bass und dunkelrauher Stimme ganz klar der alten Fields-Schule treu, werden ihre Songs indes progressiver und reichern NFD ihre Musik auch mal mit opulenten Streichern und Ch\u00f6ren an, das wiederum auch ganz so, wie es die Fields Of The Nephilim schon vormachten. Wischt man die extrem selten und nur zaghaft um die ein oder andere Ecke schielenden Klischees des Gruftrock beiseite, kann man das neue Album nur und in h\u00f6chsten T\u00f6nen loben. Gut gemacht!<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Gleich der Opener, das Titelst\u00fcck, ist ein satter Zehn-Minuten-Kracher, mit seiner Gitarrenarbeit und seiner Elegie beinahe in Richtung finnischen Gothic Metals abdriftend. Nur beinahe zum Gl\u00fcck, NFD klingen einen ordentlichen Schub ernsthafter als jene Vertreter. Und anders als viele Epigonen wie etwa die Merciful Nuns sind sie nicht in einer akribischen Historifizierung des Genres gefangen, um so authentisch klingend wie m\u00f6glich die Schubladenh\u00f6rer zu erreichen, denn schlie\u00dflich haben die NFD-Bandmitglieder das Genre miterfunden und k\u00f6nnen sich den Luxus und die Notwendigkeit leisten, darauf aufzubauen, den Horizont zu erweitern und damit die Todesstarre zu umgehen, in die andere marktschreierisch verfallen. Man h\u00f6rt zwar, dass die alten M\u00e4nner die Fields-Discographie vor dem Studiotermin nochmal durchrecherchiert haben, aber nicht, um sie zu kopieren, sondern, um sie weiterzuentwickeln. NFD sind mutiger als der Nachwuchs. Sie sind H\u00e4rter, technisch versierter, kompositorisch abwechslungsreicher, streckenweise sogar wesentlich schneller. W\u00e4hrend die Nachahmer ausschlie\u00dflich aus der Genresuppe l\u00f6ffeln, gestatten sich die Erfinder den Blick \u00fcber die Tellerr\u00e4nder hinaus, was ja nun nicht verwundert, denn wenn man etwas erst erfindet, kann man sich daran ja noch nicht orientieren. Die NFD-Mannen kennen offenkundig die Harmonie von Pink Floyd und die Riffs von Led Zeppelin, zum Beispiel.<\/p>\n<p>Erstaunlicherweise ist \u201eWaking The Dead\u201c sogar stimmiger als die Vorab-EP \u201eReformations\u201c aus dem Jahr 2013. Zwischen der und dem bis dato letzten Album \u201eDeeper Visions\u201c von 2008 hatte die Band mit diversen Umbesetzungen zu k\u00e4mpfen; die EP klingt wie eine Standortbestimmung, die sich zu sehr auf Elemente verl\u00e4sst, die bei den H\u00f6rern bereits zu Wohlwollen gef\u00fchrt hatten. Ein Nummer-Sicher-Lebenszeichen sozusagen. Das ist \u201eWaking The Dead\u201c nicht mehr. Es erfreut die alten Fans, die schon die Fields, Sensorium, The Eden House, Rubicon und wie die Projekte alle hei\u00dfen im Schrank haben, denn NFD lassen den Geist der alten Goth-Rock-Tage nicht nur weiterleben, sondern wiederbeleben, mit frischem Glanz und \u2013 man mag es angesichts der dunklen Musik kaum glauben \u2013 positiver Energie. Tony Pettitt und Peter &#8218;Bob&#8216; White sei Dank.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (30.01.2015) Ganz \u00fcberraschend stellen die Gothicrocker NFD kurz vor Jahreswechsel das eigentlich bereits f\u00fcr 2012 angek\u00fcndigte und danach fast schon vergessene neue Album \u201eWaking The Dead\u201c in die Plattenl\u00e4den. 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