{"id":1074,"date":"2014-12-27T14:24:44","date_gmt":"2014-12-27T13:24:44","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=1074"},"modified":"2014-12-27T14:25:51","modified_gmt":"2014-12-27T13:25:51","slug":"primus-primus-the-chocolate-factory-with-the-fungi-ensemble","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/primus-primus-the-chocolate-factory-with-the-fungi-ensemble\/","title":{"rendered":"Primus \u2013 Primus &#038; The Chocolate Factory with The Fungi Ensemble \u2013 Prawn Song\/ATO Records 2014"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1075\" title=\"Primus &amp; The Cocolate Factory with The Fungi Ensemble\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Primus-The-Cocolate-Factory-with-The-Fungi-Ensemble.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" \/><\/p>\n<p>Von Matthias Bosenick (27.12.2014)<\/p>\n<p>Alle Skepsis beiseite: Das Cover-Album zum urspr\u00fcnglichen Willy-Wonka-Film von 1971 ist deutlich mehr Primus, als es das Comeback-Album \u201eGreen Naugahyde\u201c vor drei Jahren war. Jenes war zu durchdesignt im Primus-Stil, ohne eine Fortentwicklung; auf dem vorliegenden Album gelingt dem Trio in Urbesetzung das Kunstst\u00fcck, Fremdkompositionen wie eigene Werke klingen zu lassen. Dieses Album will man \u00f6fter h\u00f6ren.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>\u201eSchr\u00e4g\u201c ist die Vokabel, die einem beim H\u00f6ren von Primus als erstes einf\u00e4llt. Bandchef Les Claypool ist mindestens durchgeknallt und dabei h\u00f6chst kreativ und experimentell mit Niveau. Er fabuliert sich die abstrusesten Geschichten zusammen, die die Band mit einem Mix aus Polka, der Crossover-Vorstufe zum sp\u00e4teren NuMetal, Kirmes, Alternative Rock und sonstigem musikalischen Freigeist untermalt. Claypools bundloser Bass dominiert den Sound angenehm, und ab und zu wechselt er ihn gegen den Standbass mit Bogen, was den Primus-Sound besonders von anderen abhebt. Mit den Jahren drang zuh\u00f6rends mehr Kunst in den Quatsch, mehr Seriosit\u00e4t in das Experiment.<\/p>\n<p>Die \u201eChocolate Factory\u201c setzt dies besser fort als deren Vorg\u00e4nger. Die Songs klingen nicht einfach nach Kopien beliebter Primus-Modelle, sondern wie deren Weiterentwicklung. Vielleicht brauchte das Trio \u201eGreen Naugahyde\u201c als Anlauf hierf\u00fcr. Vielleicht brauchten sie aber auch die Fremdkompositionen, um sich besser auf ihre Arrangements konzentrieren zu k\u00f6nnen. Sicherlich ert\u00f6nen vertraute Strukturen, hinter dem finalen Track \u201eFarewell Wonkites\u201c etwa k\u00f6nnte auch \u201eThe Fisherman Chronicles Part 4\u201c stehen. Doch gehen Primus hier viel weiter, und dennoch bleiben die Songs schneller und nachhaltiger im Ohr haften als auf \u201eGreen Naugahyde\u201c, was aber auch am wiederkehrenden \u201eOompa\u201c-Thema liegen kann.<\/p>\n<p>F\u00fcr dieses Album greifen Primus auf die als klassisch geltende Besetzung zur\u00fcck. Neben dem einzigen Stammspieler Claypool sind dies Gitarrist Larry LaLonde und Schlagzeuger Tim Alexander. Da Claypool nun recht dominant ist, muss man das nicht zwangsweise heraush\u00f6ren k\u00f6nnen; jedoch war Alexander-Vorg\u00e4nger Jay Lane f\u00fcr \u201eGreen Naugahyde\u201c zur\u00fcckgekehrt, vielleicht bremste ja er die Experimentierfreude der Wiederg\u00e4nger.<\/p>\n<p>\u201eChocolate Factory\u201c macht Spa\u00df, wird aber sicherlich anders als Songs wie \u201eToo Many Puppies\u201c von \u201eFrizzle Fry\u201c (1990) nicht in Clubs gespielt werden. F\u00fcr treu gebliebene Primus-Fans ist es aber ein tolles Geschenk.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (27.12.2014) Alle Skepsis beiseite: Das Cover-Album zum urspr\u00fcnglichen Willy-Wonka-Film von 1971 ist deutlich mehr Primus, als es das Comeback-Album \u201eGreen Naugahyde\u201c vor drei Jahren war. 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