{"id":1066,"date":"2014-12-03T21:16:48","date_gmt":"2014-12-03T20:16:48","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=1066"},"modified":"2014-12-03T21:16:48","modified_gmt":"2014-12-03T20:16:48","slug":"machine-head-bloodstone-diamonds-nuclear-blast-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/machine-head-bloodstone-diamonds-nuclear-blast-2014\/","title":{"rendered":"Machine Head \u2013 Bloodstone &#038; Diamonds \u2013 Nuclear Blast 2014"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1067\" title=\"Machine Head - Bloodstone &amp; Diamonds\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Machine-Head-Bloodstone-Diamonds.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1068\" title=\"Machine Head - Bloodstone &amp; Diamonds Limited\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Machine-Head-Bloodstone-Diamonds-Limited.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"143\" \/><\/p>\n<p>Von Matthias Bosenick (03.12.2014)<\/p>\n<p>Hymnen in hart, aber sowas von. Die Entwicklung der Thrasher ist interessant: Nach drei progressiven Monolithen greifen sie auf ihrem achten Album auf den Sound ihrer erfolgreichsten (aber, anders als jetzt, kreativ entt\u00e4uschendsten) Zeit zur\u00fcck und binden darin ihre Experimentierfreude ein. So finden sich nun allerlei interessante Elemente in diesen eher eing\u00e4ngigen brettharten neuen Metal-Songs. Ist man zun\u00e4chst entt\u00e4uscht, die Komplexit\u00e4t der Vorg\u00e4nger nicht im erwarteten Ma\u00dfe erf\u00fcllt zu bekommen, kriegt man dann aber nach einigem H\u00f6ren gro\u00dfe Lust auf die heavy Grooves und die anderen attraktiven Ideen von Bandchef Robb Flynn.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>\u00dcberraschend lang ist das Album. Zw\u00f6lf Tracks auf 71 Minuten, das ist amtlich. Das l\u00e4sst Platz f\u00fcr echte und \u00fcberraschend kitschfreie Streicher in zwei F\u00e4llen (\u201eNow We Die\u201c und \u201eIn Comes The Flood\u201c), f\u00fcr einige atmosph\u00e4rische Passagen, f\u00fcr ausladende Riffs, f\u00fcr hymnische Ges\u00e4nge, f\u00fcr ellenlanges Gitarrengegniedel, f\u00fcr Wucht und Abwechslung und \u00fcberhaupt einer Menge ernst gemeinten Spa\u00dfes am Metal. Trotz ernster Themen.<\/p>\n<p>Die Erholpausen zwischendurch tun dem Album erheblich gut. So walzt einen der Metal nicht einfach nieder, sondern bietet Gelegenheit zum Luftholen. Wir werden ja nun alle nicht j\u00fcnger. Die Stille ist angenehm schl\u00fcssig zwischen die Riffs und den Groove gesetzt, sie unterbricht den Fluss nicht, sondern unterstreicht eine Wellenbewegung. Angenehm gel\u00f6st. Auch, wenn Robb Flynn in der Gestaltung seiner \u00dcberg\u00e4nge von Bridge zu Refrain innerhalb mancher Tracks oft auf eine Variante zur\u00fcckgreift, die er auf fast jedem Album unterbringt. Man k\u00f6nnte auch wohlwollend von Trademark sprechen.<\/p>\n<p>Interessante Gastbeitr\u00e4ge haben Machine Head dieses Mal. Die Entwicklungsbiologen Dr. Bruce Lipton und Steve Bhaerman diskutieren in \u201eImaginal Cells\u201c \u00fcber spontane Evolution. Rhys Fulber, Ex-Ex-Ex- und zurzeit offenbar Wieder-Mitglied von Front Line Assembly und Permanent-Kollege von Fear Factory, tr\u00e4gt beim beinahe gruftig startenden \u201eSail Into The Black\u201c mit Percussionspielen zur Atmosph\u00e4re bei.<\/p>\n<p>Das Album gibt es \u00fcbrigens in vielen Farbvarianten als Doppel-LP und in einer limitierten Fassung als Buch mit CD. Ist h\u00fcbsch. Und nach mehrmaligem H\u00f6ren denkt man das auch \u00fcber die Musik. Man l\u00e4sst anspruchsvolle Brutal-Komplexit\u00e4t zugunsten von atmosph\u00e4rischer Eing\u00e4ngigkeit zur\u00fcck. Das andere hat man ja schon von Machine Head. Und so anbiedernd eing\u00e4ngig wie zu \u201eThe Burning Red\u201c-Zeiten sind sie gottlob nicht wieder.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (03.12.2014) Hymnen in hart, aber sowas von. 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