{"id":1027,"date":"2014-11-10T11:47:17","date_gmt":"2014-11-10T10:47:17","guid":{"rendered":"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/?p=1027"},"modified":"2014-11-12T11:07:53","modified_gmt":"2014-11-12T10:07:53","slug":"devin-townsend-project-z%c2%b2-hdrinsodeout-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/devin-townsend-project-z%c2%b2-hdrinsodeout-2014\/","title":{"rendered":"Devin Townsend Project \u2013 Z\u00b2 \u2013 HDR\/Insideout 2014"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1028\" title=\"Devin Townsend Project - Z2\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Devin-Townsend-Project-Z2.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1029\" title=\"Devin Townsend Project - Sky Blue\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Devin-Townsend-Project-Sky-Blue.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1030\" title=\"Devin Townsend Project - Dark Matters\" src=\"http:\/\/vanbauseneick.de\/krautnick\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Devin-Townsend-Project-Dark-Matters.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" \/><\/p>\n<p>Von Matthias Bosenick (10.11.2014)<\/p>\n<p>Der Mann mutet dem Fan einiges zu. Nicht nur an Output allgemein, sondern mit diesem Speziellen auch: Das Doppel-Album ist so komprimiert produziert, dass es stresst. In den zwei Stunden Programm l\u00e4sst er keine L\u00fccken, er fegt \u00fcber den H\u00f6rer hinweg. Zwar wechseln die Tempi, doch bleibt man letztlich v\u00f6llig au\u00dfer Atem zur\u00fcck, weil man glaubt, von einem Soundtsunami \u00fcberrollt worden zu sein. Dabei f\u00e4llt es einem schwer, inmitten des Get\u00f6ses die tats\u00e4chlich guten Ideen zu honorieren. Devin tr\u00e4gt im Wortsinne zu dick auf.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>\u201eZ\u00b2\u201c ist aufgeteilt in die Alben \u201eSky Blue\u201c und \u201eDark Matters\u201c. Ersteres ist der Nachfolger von \u201eEpicloud\u201c, zweiteres der von \u201eZiltoid The Omniscient\u201c. Somit ist \u201eSky Blue\u201c das sechste Album des Devin Townsend Projects, zu dem erfreulicherweise Anneke van Giersbergen inzwischen fest geh\u00f6rt. Ihre Stimme passt in Devins Kontext besser als in ihren eigenen oder in den von The Gathering, hier kommt sie richtig zur Geltung und erg\u00e4nzt Devins fabelhaftes Organ vortrefflich. So war es auf \u201eAddicted!\u201c und auf \u201eEpicloud\u201c, und so ist es auch hier.<\/p>\n<p>Doch ist die Musik hier so fett, dass die Stimmen darin untergehen und sich eher wie ein weiteres Element im dichten Rauschen ausnehmen. Das erinnert an die letzten Alben von Devins Ex-Band Strapping Young Lad, die wegen ihrer \u00dcberproduziertheit auch kaum am St\u00fcck h\u00f6rbar waren. Hier w\u00e4re weniger deutlich mehr gewesen, denn so versinken auch die guten Ideen, von denen es definitiv massenhaft gibt. Einige St\u00fccke sind angenehm heavy, andere ruppig, viele sehr atmosph\u00e4risch, zu viele allerdings auch zu poppig und an Kommerz-Metal erinnernd. Und wie gesagt, alles ist so glattproduziert und von Keyboards angef\u00fcllt, dass Heavyness, Ruppigkeit und Atmosph\u00e4re zu stark verlorengehen und nahezu identisch klingen. Devin r\u00fchmt sich sogar damit, den personenst\u00e4rksten Chor aufgebracht zu haben, den es jemals auf einem Metal-Album zu h\u00f6ren gab; auch der tr\u00e4gt jedoch eher zum Brei bei. Man fragt sich, was er damit bezweckt; dem gemeinen Fan ist die Musik streckenweise zu mainstreamig, dem Mainstream sicherlich trotzdem zu gewagt.<\/p>\n<p>\u201eDark Matters\u201c, die Fortsetzung von Devins Comedy-Project \u201eZiltoid\u201c, f\u00e4llt insgesamt etwas mehr wie ein Devin-Produkt aus als \u201eSky Blue\u201c. Das kaffees\u00fcchtige Alien \u201eZiltoid\u201c quasselt sich durch eine gewohnt haneb\u00fcchene Story, die sicherlich viel Witz hat, wenn man sich darauf einl\u00e4sst. Wie schon beim Vorg\u00e4nger erm\u00fcden aber die Dialogfetzen, wenn man einfach nur Lust auf die Musik hat; f\u00fcr diesen Fall gibt es eine limitierte Fassung des Albums ohne die Wortbeitr\u00e4ge.<\/p>\n<p>In jedem Fall f\u00fchlt man sich \u00fcberfordert, zum einen von der Produktion, zum anderen von der schieren Menge an Songs. Seit 2008 ver\u00f6ffentlichte der Meister zehn Alben, wenn man die die beiden Demo-Compilations auf \u201eContain Us\u201c sowie die Live-Alben nicht mitz\u00e4hlt und die Bonus-CDs von \u201eEpicloud\u201c und \u201eCasualties Of Cool\u201c einzeln wertet. Dabei ist der Mann so verschwenderisch, dass er einen der besten Songs der j\u00fcngsten Zeit, \u201eWatch You\u201c, tats\u00e4chlich auf den Demo-Compilations versteckt. Auf \u201eZ\u00b2\u201c f\u00e4llt es schwer, auch nach diversen H\u00f6rdurchg\u00e4ngen Favoriten oder Ohrw\u00fcrmer auszumachen. Nat\u00fcrlich bleiben einzelne Passagen h\u00e4ngen, und man stellt sich die ketzerische Frage, ob eine Compilation der ausgearbeitetesten St\u00fccke nicht v\u00f6llig ausgereicht h\u00e4tte. Man w\u00fcnscht sich, dass der manisch-depressive Hyperaktive n\u00e4chstes Mal einen Gang zur\u00fcckschaltet und wieder mehr, oder zumindest h\u00f6rbarer, experimentiert. Furzger\u00e4usche geh\u00f6ren nicht dazu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Matthias Bosenick (10.11.2014) Der Mann mutet dem Fan einiges zu. Nicht nur an Output allgemein, sondern mit diesem Speziellen auch: Das Doppel-Album ist so komprimiert produziert, dass es stresst. 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